Wer macht die Arbeit von Morgen?

Wer macht die Arbeit von Morgen?

Mit dieser Frage beschäftigte sich die vierte Projektwerkstatt vom 12. September 2019. Wie gelingt es, junge Menschen über die Ausbildungsmöglichkeiten in unserer Region zu informieren sowie für eine Ausbildung in unserer Region zu gewinnen und Unternehmen und Ausbildungssuchende zusammenzuführen.
In dieser Projektwerkstatt wurden neue, innovative Projektideen vorgestellt, durch neue Impulse und Perspektiven weiterentwickelt und sollen nun auf den Weg gebracht werden.

Als Input stellt Simone de la Motte vom Agrobusiness Niederrhein e.V. die
„Jobbörse Agrobusiness Niederrhein“ vor. Mit Hilfe dieser Jobbörse können Bewerber nach einem geeigneten Job, einem Ausbildungsplatz oder nach einem Praktikumsplatz suchen. Zur Zeit sind dort 55 Unternehmen aus dem Bereich Agrobusiness aus der Region mit 87 offenen Stellen vertreten.

Roland Schiefelbein, Dr. Leo Gielkens und Monika Ioannidis vom Verein Base-L Nettetal e.V. stellten das Projekt „Hier bist du richtig“ vor. In dem Projekt geht es darum, kleine und mittelständische Unternehmen bei der Akquise von Fachkräften zu unterstützen und gleichzeitig Schülerinnen und Schülern einen Ausbildungs- /Arbeitsplatz zu vermitteln.

Das Ziel von BASE-L ist, dass jede Schülerin und jeder Schüler frühzeitig ein Berufsbild vor Augen hat und dieses auch nach dem Schulabschluss verwirklichen kann. Hierfür wurde in den vergangenen Jahren ein Konzept zur strukturierten Berufsorientierung in Zusammenarbeit mit der Schule ab Klasse 7 entworfen und eingeführt. Die Schülerinnen und Schüler werden durch ein persönliches Coaching bei der Erarbeitung ihres Berufsziels, der erfolgreichen Ausbildungsplatzsuche und dem Start in eine Ausbildung und ein Duales Studium unterstützt. Base-L arbeitet bereits mit 5 Schulen und 70 Unternehmen aus Nettetal und Umgebung zusammen.

Ein weiteres Modell, um Schülerinnen und Schüler bei der Ausbildungsplatzsuche zu unterstützen, wurde von Sarah Thomas von der Niederrheinischen IHK vorgestellt. Gemeinsam mit den Städten Kleve und Emmerich am Rhein sowie den Gemeinden Bedburg-Hau und Kranenburg hat die Niederrheinische IHK das Klever Schulmodell eingerichtet. Hierbei werden Schülerinnen und Schüler der Abschlussklasse 10 beim Übergang von der Schule in den Beruf unterstützt. Das Klever Schulmodell besteht aus mehreren Bausteinen, wie z.B. die Durchführung von Workshops in Schulklassen zur Stärkung der Berufsorientierung oder Einführung in den Bewerbungsprozess und Vorstellungsgespräche. Aber auch außerhalb des Klassenzimmers wird das Klever Schulmodell umgesetzt. So organisiert die Niederrheinische IHK Betriebsbesichtigungen oder Azubi-Speed-Datings, damit die Schülerinnen und Schüler schon früh Kontakte zu heimischen Unternehmen knüpfen können.

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