19.04.2017

"Ausbildungsplatz sucht Bewerber"

Auf Einladung von Dr. Andreas Henseler, Leiter des IHK-Service-Centers Zweigstelle Kleve, tagte die LEADER-Arbeitsgruppe „Arbeiten, Fachkräfte, Agrobusiness“ bei der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer zu Duisburg. Dr. Henseler, der zugleich Sprecher der Arbeitsgruppe ist, konnte seine Kollegin Nadine Deutschmann gewinnen, einen Überblick über das breite Spektrum der Instrumente zur Fachkräftesicherung der IHK zu geben. Der Mangel an qualifizierten Mitarbeitern stellt aus Sicht der Unternehmen in der Region das größte Problem dar. Mitglieder und Gäste der Arbeitsgruppe diskutierten mit der Referentin für den Geschäftsbereich Bildung und Technologie Unterstützungsmöglichkeiten durch Kommunen und Unternehmen in der Region, um das Matching-Problem „Ausbildungsplatz sucht Bewerber“ in der Region zu lösen.

Der Landwirt Georg Hellmanns und Nicolai Müller, Steuerberatungsgesellschaft Dr. Müller, Hufschmidt, Straelen, bereicherten die Diskussion durch die Darstellung von Erfahrungen und Herausforderungen aus Unternehmerperspektive. Müller hob die Bedeutung von Marketingstrategien für ortsansässige Unternehmen in der Region und die Eröffnung von Karrieremöglichkeiten hervor. Dazu informierte er über das von ihm initiierte innovative Jobportal „Jobsuche Niederrein“ vor (www.jobsuche-niederrhein.de). Georg Hellmanns, Vorsitzender der Kreisbauernschaft Geldern, nutzte das Treffen, um neue Projektideen aus dem Bereich Umweltbildung und Tourismus vorzustellen.

Mitglieder und Gäste der Arbeitsgruppe „Arbeiten, Fachkräfte, Agrobusiness“ diskutierten bei der Niederrheinischen IHK zu Duisburg über Lösungsansätze des Fachkräftemangels in der Region.


03.04.2017

Blühstreifen – regionaler Mehrwert für Landwirtschaft und Natur

Winnekendonk. „Blühstreifen – eine sinnvolle Ergänzung für die Landwirtschaft?!“ Unter diesem Motto haben Hubert Kivelitz vom Versuchs- und Bildungszentrums Landwirtschaft Haus Riswick und Heinrich Schnetger, stellvertretender Dienststellenleiter der Kreisstellen Kleve, Wesel der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen interessierte Landwirte aus Winnekendonk über Hintergrund und Rahmenbedingungen von Blühstreifen und -flächen informiert. Die Experten der Landwirtschaftskammer zeigten verschiedene Wege für die Umsetzung auf: über Greening, Agrarumwelt- und Vertragsnaturschutzmaßnahmen, freiwillige unentgeltliche Maßnahmen und die Kombination verschiedener Maßnahmen. Schnetger erläuterte die Voraussetzungen und das Antragsverfahren.

Mit Blick auf den pflanzenbaulichen Wert von Blühstreifen im Betriebsablauf hob Kivelitz die Bedeutung der Wahl der richtigen Blühmischung hervor. Die Entwicklung der einzelnen Komponenten einer Blühmischung sei abhängig von den individuellen Standort- und Konkurrenzbedingungen, so der Referent für Grünland, Futterbau und Zwischenfrüchte. Zugleich machte er deutlich, dass die Anlage mehrjähriger Blühflächen bei fachlich guter Umsetzung von höherer Wertigkeit sei als einjährige Blühflächen.

Die Landwirte bekräftigten ihr Interesse, sich durch eigene Aktivitäten für den Schutz der Biodiversität engagieren zu wollen. Zugleich machten sie die Herausforderungen deutlich, die etwa mit Greening-Verplichtungen oder dauerhaften Einschränkungen in der Landschaftsplanung verbunden sind. Im „Dschungel“ der Förderprogramme forderten sie regional- und betriebsspezifische Bewirtschaftungsempfehlungen und ein integriertes Beratungsangebot für Landwirte in der Region.

Winnekendonker Landwirte diskutierten mit Hubert Kivelitz, Haus Riswick, und Heinrich Schnetger, Kreisstelle Kleve, Wesel der Landwirtschaftskammer NRW, über Handlungsbedarfe und Perspektiven für eine Umsetzung von Blühflächen auf landwirtschaftlichen Flächen.


Neben bestehenden Blühstreifenprogrammen diskutierten Berater und Praktiker mit den Regionalmanagerinnen Simone Schönell und Ute Neu darüber, welchen Beitrag LEADER zur ökologischen und gleichzeitig praxisrelevanten Optimierung von Blühstreifen und -flächen leisten kann, z.B. durch die Entwicklung und Finanzierung von regionstypischen Mischungen mit regionsheimischem Saatgut. Die Landwirte regten die Förderung einer Qualifizierung und Schulung von Betriebsberatern im Bereich Biodiversität an.

Schnetger wertete es als positiv, dass LEADER den „Anstoß“ für die Anlage von Blühstreifen und -flächen in Kombination mit anderen Programmen geben könne und so zu einem Bewusstseinswandel beitrage. Deutlich wurde, dass zur Erhaltung der biologischen Vielfalt nicht nur Beiträge der Landwirtschaft, sondern vieler gesellschaftlicher Gruppen gefragt sind. Beispielhaft wurde die Gestaltung privater Vorgärten genannt.

Hintergrund des Fachgesprächs ist ein LEADER-Projekt des Vereins Natur und Kultur im Achterhoek zur Anlage von Blühstreifen auf Banketten der Stadt Kevelaer. Dieses soll unter Beteiligung weiterer Interessensgruppen in den nächsten Jahren in der Region ausgebaut werden.

28.03.2017

Wir für unser Dorf – Entwicklungsprozess wird fortgesetzt

Auf großes Interesse der Hartefelder Dorfgemeinschaft ist die Bürgerinformationsveranstaltung der LEADER-Region „Leistende Landschaft“ in der Gaststätte „Zur Dorfschmiede“ gestoßen. Engagierte Bürgerinnen und Bürger aus Hartefeld wie Bärbel Hänsch, Josef Klümpen, Günter Wochnik, Herbert van Stephoudt und Ortsbürgermeister Friedhelm Dahl hatten in Gesprächen mit den Regionalmanagerinnen Simone Schönell und Ute Neu Initiativen und Informationen über LEADER für das Dorf angeregt. Kooperationspartner der Veranstaltung war die Hochschule Rhein-Waal mit den Projektkoordinatorinnen des INTERREG-Projektes „KRAKE/Starke Dörfe“, Birgit Mosler und Barbara Arntz. Birgit Mosler berichtete über Erfahrungen aus anderen Dörfern, die an dem deutsch-niederländischen Gemeinschaftsprojekt teilnehmen. Am Ende des Abends stand fest: Der Entwicklungsprozess für Hartefeld, Vernum und die Region soll nach dem Wunsch der Teilnehmenden fortgesetzt werden.


Neben einer interaktiven Bestandsaufnahme des Wirtschafts- und Dorflebens in Hartefeld und Vernum stand die Präsentation guter Praxisbeispiele für Nahversorgung und Dienstleistung sowie Mobilität im ländlichen Raum im Mittelpunkt der Informationsveranstaltung. Sebastian Kleinen und Benjamin Kleinen berichteten über die Entwicklungsschritte von der Masterthesis des Sozialwirtes Sebastian Kleinen bis hin zur Eröffnung des privat getragenen „Ponter Dorfzentrums“ im November 2016. Praxisnah zeigten die Brüder ihre Aktivitäten während der 14-monatigen Vorlaufzeit sowie aktuelle Herausforderungen auf. Dazu gehörten eine „geheime, gründliche“ Marktanalyse, Verhandlungen mit ortsansässigen Unternehmen, Schaffung der räumlichen und finanziellen Voraussetzungen sowie eine Bürgerinformationsveranstaltung. Heinz-Theo Angenvoort stellte das neue Taxibus-Angebot der Gelderner Stadtlinie SL 10 vor, das die Menschen in Hartefeld, Vernum und Pont ab August 2018 verbinden wird.


Unterstützt wurde der Abend von der Vereinsgemeinschaft Hartefeld, Vernum, Poelyck. Voraussichtlich am 25. April 2017 diskutiert die Dorfgemeinschaft mit fachlicher Begleitung durch die Hochschule Rhein-Waal und LEADER weiter.

 

 

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Vortrag Heinz-Theo Angenvoort zum Taxibus-Angebot der Gelderner Stadtlinie SL 10 (Teil 1)
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Vortrag Heinz-Theo Angenvoort zum Taxibus-Angebot der Gelderner Stadtlinie SL 10 (Teil 2)
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Vortrag Heinz-Theo Angenvoort zum Taxibus-Angebot der Gelderner Stadtlinie SL 10 (Teil 3)
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08.03.2017

2. Mitgliederversammlung in Straelen

Die 2. Mitgliederversammlung des Vereins "Leistende Landschaft e.V" in der Straelener bofrost*-Halle stand ganz im Zeichen der Schaffung der formalen Voraussetzungen für die LEADER-Umsetzung. Maßstab für LEADER in der Region ist die Regionale Entwicklungsstrategie „Leistende Landschaft“.

Der Tätigkeitsbericht für die Monate Oktober bis Dezember 2016 machte deutlich, dass Information, Erstgespräche und Öffentlichkeitsarbeit zu den Tätigkeitsschwerpunkten des Regionalmanagements gehörten – neben Aufbau und Organisation der neuen Geschäftsstelle im Kontor Gründerzentrum in Geldern. Ein Meilenstein im ersten Jahr war die Übergabe des ersten Förderbescheides für die Begleitung und Umsetzung der regionalen Entwicklungsstrategie durch Regierungspräsidentin Anne Lütkes drei Tage vor Weihnachten.


Der Vorsitzende Hans-Josef Linßen verabschiedete Ute Stehlmann als kommunale LEADER-Beauftragte der Stadt Geldern aus dem Projektauswahlgremium, nicht aber aus den Vereinsaktivitäten. An ihre Stelle tritt Tim van Hees-Clanzett. Ute Stehlmann gehört zu den Wegbereitern für die Bewerbung als LEADER-Region und setzte in dieser Phase zahlreiche wertvolle Impulse.

03.03.2017

Regionaltour des Parlamentarischen Staatssekretärs Horst Becker in der LEADER-Region Lei.La

Der Parlamentarische Staatssekretär im Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur und Verbraucherschutz Horst Becker hat im Rahmen seiner Regionaltour die neue LEADER-Region „Leistende Landschaft“ besucht. Becker zeigte sich beeindruckt vom großen bürgerschaftlichen Engagement in der Region. Chancen von LEADER sieht er insbesondere in der Stärkung der Ortskerne, in der Mobilitätsentwicklung und im Radtourismus.

Während des rund zweistündigen Aufenthalts erhielt Becker bei einer Rundfahrt Einblicke in die durch Gartenbau und Landwirtschaft geprägte LEADER-Region und in konkrete LEADER-Projektideen. Dazu gehören etwa die Anlage von Blühstreifen als buntes Band durch die Region, die ökologische und touristische Aufwertung des ehemaligen Trafoturms „Zur Spinne“ in Straelen-Kastanienburg als Info-Hotspot oder die Kartierung regionaler Pilgerwege.

Exemplarisch für die gesamte LEADER-Region wurde in Straelen an vielen Stellen deutlich, welche Bedeutung und Ausstrahlungswirkung Agrobusiness für die Region hat, so der Vorsitzende des Vereins „Leistende Landschaft, Hans-Josef Linßen. Dies betreffe Themen der Dorfentwicklung ebenso wie Lösungen im Umweltschutz oder die Profilierung im Tourismus.

Treffpunkt an der Grünen Couch in Straelen: Dr. Michael Schaloske (Leiter des Zentrums für Ländliche Entwicklung im MKUNLV), Mechtild Evelt-Neite (Bezirksregierung Düsseldorf), Ute Neu und Simone Schönell (LEADER-Regionalmanagement), Parlamentarischer Staatssekretär Horst Becker, Hans-Josef Linßen (Vorsitzender des Vereins Leistende Landschaft), Uwe Bons und Thomas Linßen (Stadt Straelen)


16.02.2017

Dorfentwicklung und ländliche Regionalentwicklung (LEADER) Hand in Hand

Die Ortschaften in der LEADER-Region Leistende Landschaft bieten eine hohe Lebens- und Freizeitqualität. Darin sind sich die Ortsbürgermeisterinnen und Ortsbürgermeister aus den Mitgliedskommunen Geldern, Kevelaer, Nettetal und Straelen einig. Acht der 21 Ortsbürgermeister waren der Einladung der Regionalmanagerinnen Simone Schönell und Ute Neu  zu einem Austausch über Handlungsbedarfe und Projektideen ins Gelderner Gründerzentrum gefolgt. Insgesamt nahmen gut zwei Drittel der Ortsbürgermeister innen und Ortsvorsteher die Einladung zum Anlass ihre Projektwünsche im Bereich der Dorfentwicklung anzukündigen. So gibt es in allen vier Kommunen Ortsteile, die eine Fläche oder einen zentralen Raum als Identifikationspunkt und Begegnungsort aufwerten, die verkehrliche Anbindung verbessern oder die Geschichte und Traditionen ihres Dorfes sichtbar machen möchten.

Die Teilnehmenden aus Hartefeld, Leuth, Winnekendonk, Kaldenkirchen, Vernum, Hartefeld, Walbeck und Veert stellten ortsteiltypische Feste, Veranstaltungen und Dorfaktivitäten vor. Kirmes, Schützenfeste, St.-Martinsumzüge, Krokuspflanzaktion (Hartefeld), Big Challenge (Winnekendonk) oder das Walbecker Schmugglerspektakel sind feste Termine im Jahresverlauf der Ortschaften. Schon die Vorstellungsrunde machte deutlich: starke, selbstbewusste Ortschaften prägen die Region Leistende Landschaft. Fundament dafür sind ein lebendiges und vielfältiges Vereinsleben und eine gute Infrastruktur in den Bereich Bildung, Nahversorgung und Mobilität.  

Ob ein einzelnes Dorf oder mehrere Ortsteile: nur gemeinsam mit den Menschen vor Ort können die Herausforderungen der dörflichen Entwicklung bearbeitet werden. Aufbauend darauf können entlang von Prioritäten konkrete Maßnahmen in der Dorf- oder Regionalentwicklung umgesetzt werden. Zur Stärkung der regionalen Identität wird das Regionalmanagement die lokalen geschichtlichen Aspekte und Traditionen ebenso aufgreifen wie den Wunsch nach Gestaltung der baulich-räumlichen Situation vor Ort. 

 


14.02.2017

„Typisch Niederrhein“ – Besuch bei der Tourismus Niederrhein GmbH

Die LEADER-Regionalmanagerinnen tauschten sich mit der Tourismusexpertin Martina Baumgärtner über Entwicklungen im Bereich Tourismus in der Region Niederrhein aus.
Die LEADER-Regionalmanagerinnen tauschten sich mit der Tourismusexpertin Martina Baumgärtner über Entwicklungen im Bereich Tourismus in der Region Niederrhein aus.

Die LEADER-Regionalmanagerinnen der „Leistenden Landschaft“ Simone Schönell und Ute Neu tauschten sich in Viersen mit der Geschäftsführerin der Niederrhein Tourismus GmbH, Martina Baumgärtner, aus. Die Tourismusexpertin stellte das „Touristische Leitkonzept Niederrhein“ (2007), aktuelle Themen und Trends sowie Veranstaltungen vor. Dazu gehören etwa der 26. Niederrheinische Radwandertag am 2. Juli und das Verleihsystem NiederrheinRad.de. Eines der funkelnagelneuen apfelgrünen Niederrheinräder aus der Fahrradflotte konnten die Besucher in der Geschäftsstelle persönlich in Augenschein nehmen. 


Radwandern und Themenrouten sind das verbindende Thema zwischen der LEADER-Region und dem touristischen Dachverband für die Region Niederrhein. Dazu gehören etwa Ausgleich und Spiritualität durch Tourismus, Naturerleben und Glaube, die das Lebensgefühl über die LEADER-Region hinaus prägen. Die  Gesprächspartnerinnen vereinbarten, dass sich die Region „Leistende Landschaft“ in Abstimmung mit den kommunalen Touristikfachleuten an den Strategien und Maßnahmen der Niederrhein Tourismus GmbH orientiert. Getreu dem Werbeslogan von Niederrhein Tourismus „Typisch Niederrhein“, verbindet die Akteure das gemeinsame Ziel, regionale Identität zu stärken.

Die Kommunen der LEADER-Region „Leistende Landschaft“ Geldern, Kevelaer, Nettetal und Straelen sind zugleich Mitgliedskommunen der Gesellschafter der Niederrhein Tourismus GmbH (Kreise Kleve, Viersen und Wesel). 


08.02.2017

Regional ist mehr als Herkunft - NUA-Veranstaltung zum Thema „Nachhaltige regionale Vermarktung – auch eine Chance für unsere Region“

Die LEADER-Regionalmanagerinnen nahmen an einer Tagung der Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW in Zusammenarbeit mit der Regionalbewegung NRW zum Aufbau einer nachhaltigen Regionalvermarktung teil. Markenbildung, Netzwerk und Vertriebsplattform regionaler Produkte sind Leit-Projekte der Regionalen Entwicklungsstrategie "Leistende Landschaft". Die Veranstaltung mit Fachbeiträgen, guten Praxisbeispielen und Workshops richtete sich besonders an LEADER-Regionen.

Brigitte Hilcher vom Landesverband Regionalbewegung zeigte in ihrem Fachvortrag am Beispiel von Regionalvermarktungsinitiativen Wege auf, um regionale Produkte nachhaltig zu vermarkten. Dazu gehören neben Leitlinien mit einer eigenen, schlüssigen Definition der Region und transparenten Qualitäts- und Herkunftskriterien insbesondere Organisationsformen, in denen Wirtschaftspartner und ideelle Partner zusammenarbeiten.

Monika Stallknecht, Kreis Wesel und Dorle Gothe, kommunare Gbr und Institut für Nachhaltige Regional- und Organisationsentwicklung informierten über Regionalmarken, Netzwerkarbeit und Fördermöglichkeiten im LEADER-Kontext. Aus der Nachbarregion „Lippe-Issel-Niederrhein“ berichtete Stallknecht über den „wandernden Bauernmarkt“ unter der Marke „Feines vom Land“ als ein gutes LEADER-Beispiel für neue Wege der Regionalvermarktung im ländlichen Raum.

Verschiedene Workshops mit lösungsorientierten Methoden zur Vertiefung rundeten die Tagung in Recklinghausen ab.


24.01.2017

LEADER-Kooperation geplant: Workshop-Reihe zum Erhalt der Biodiversität am Niederrhein

Zu einer Expertenrunde zum Thema Zusammenarbeit im Streuobstwiesenschutz haben die drei niederrheinischen LEADER-Regionen „Leistende Landschaft“ (Geldern, Kevelaer, Nettetal, Straelen), „Lippe-Issel-Niederrhein“ (Hamminkeln, Hünxe, Schermbeck, Voerde, Wesel) und „Niederrhein: natürlich lebendig!“ (Alpen, Rheinberg, Sonsbeck, Xanten) in die Wohnanlage St. Bernardin in Sonsbeck eingeladen. Rund 20 Fachleute aus den Bereichen, Naturschutz, Kommunalpolitik und Verwaltung aus den Kreisen Kleve, Viersen und Wesel tauschten sich auf der Grundlage des neuen Landesnaturschutzgesetzes NRW über Möglichkeiten der Kooperation und Förderung von Streuobstwiesenprojekten im Rahmen von LEADER aus.

Die Expertenrunde war sich am Ende der rund zweistündigen LEADER-Veranstaltung einig, dass Streuobstbestände als Landwirtschaftsflächen mit besonders hohem Naturwert überregional erhalten und gestärkt werden müssen. Und auch als Markenzeichen des niederrheinischen Landschaftsbildes sollen Streuobstwiesen in Zukunft gemeinsam und kreisübergreifend stärker in den Blick genommen werden. Dazu vereinbarten die Teilnehmenden auf Anregung von Monika Hertel vom Nabu-Kreisverband Kleve in Zusammenarbeit mit den LEADER-Regionen die Konzipierung einer überregionalen Workshop-Reihe mit Schwerpunkten wie Biodiversität, qualitative Vermarktung, Pflege oder Kartierung. Nach der positiven Bewertung eines kooperativen Vorgehens, sollen weitere Akteure, insbesondere die VITAL-Region „Schwalm-Mittlerer Niederrhein“ (Niederkrüchten, Brüggen, Schwalmtal) in den Prozess einbezogen werden. 

Auf ein erfolgreiches LEADER-Projekt im Streuobstwiesenschutz aus der letzten Förderperiode blickten die Regionalmanagerin der Lokalen Arbeitsgruppe Lippe-Issel-Niederrhein Kerstin Jendrek, Franz-Wilhelm Ingenhorst und Rainer van Nahmen zurück: die Gründung des Niederrheinisch-Westfälischen Streuobstwiesenvereins. Der Streuobstwiesenverein mit Sitz in Wesel setzt sich für Pflege und Öffentlichkeitsarbeit zum Erhalt der für die Region typischen Streuobstwiesen ein. Von praktischen Erfahrungen berichteten auch Hubert Lemken vom Verein für Landespflege im Kreis Kleve und Günter Wessels vom Naturschutzhof Nettetal.


Christian Chwallek, Mitglied im Landesvorstand NABU NRW und stellvertretender Vorsitzender der NABU-Naturschutzstation Niederrhein informierte die Teilnehmenden über Auswirkungen der gesetzlichen Neuregelungen im Bereich Streuobstwiesen wie Kartierungen. Über den Vertragsnaturschutz und Fördervoraussetzungen für die Pflege und Nachpflanzung von Streuobstbeständen im Kreis Kleve berichtete Claudia Pelzer von der Kreisverwaltung Kleve.  


Information LEADER
LEADER ist eine Fördermaßnahme der Europäischen Union und des Landes Nordrhein-Westfalen zur Entwicklung des ländlichen Raumes. Die Förderung des „Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums“ (ELER) wird durch das „NRW-Programm Ländlicher Raum 2014-2020“ umgesetzt. Ziel der LEADER-Förderung ist die Unterstützung einer eigenständigen und nachhaltigen Regionalentwicklung. Die Fördergrundlagen für LEADER- und VITAL-Projekte sind im Wesentlichen gleich. Die Regionen arbeiten nach LEADER-Prinzipien auf der Grundlage ihrer Regionalen Entwicklungsstrategie. Der Unterschied liegt in der Finanzierung:  VITAL-Regionen werden nur mit Landesmitteln finanziert; das regionale VITAL-Budget ist kleiner; nur in VITAL-Regionen kann ein Fördersatz von 80 % für Integrationsprojekte für Flüchtlinge erreicht werden. Für alle anderen Projekte liegt der Fördersatz bei maximal 65 %.


19.01.2017

Niederrheinische LEADER-Delegation zu Gast im Bundestag

Der Vorsitzende des Vereins Leistende Landschaft, Hans-Josef Linßen und die LEADER-Regionalmanagerinnen Simone Schönell und Ute Neu, haben sich in Berlin bei der Bundestagsabgeordneten für den Kreis Wesel und stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Sabine Weiss vorgestellt. Anlässlich der Internationalen Grünen Woche besuchte die niederrheinische LEADER-Delegation das Bundestagsbüro von Weiss, die den Kreis Kleve ebenfalls betreut.

 

In der neuen Förderperiode 2014 bis 2020 gibt es am Niederrhein mit den Regionen „Leistende Landschaft“ (Geldern, Kevelaer, Nettetal, Straelen), „Lippe-Issel-Niederrhein“ (Hamminkeln, Hünxe, Schermbeck, Voerde, Wesel) und „Niederrhein: natürlich lebendig!“ (Alpen, Rheinberg, Sonsbeck, Xanten) drei LEADER-Regionen.


19./20.01.2017

LEADER verbindet – Region Leistende Landschaft auf der Grünen Woche

Die Vorstandsmitglieder des Vereins Leistende Landschaft (Lei.La), Hans-Josef Linßen und Margret Voßeler und die LEADER-Regionalmanagerinnen Simone Schönell und Ute Neu informierten sich auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin über gute Praxisbeispiele für die Entwicklung des ländlichen Raumes und das Potenzial von LEADER-Projekten. „Die Grüne Woche ist ein guter Marktplatz, um Erfahrungen auszutauschen und die Bedeutung von regionaler Zusammenarbeit zu erleben“, sagte Vereinsvorsitzender Linßen.

In der NRW-Halle traf die LEADER-Delegation Vertreter der Mitgliedskommunen wie Christian Wagner, Stadt Nettetal sowie der Sozialpartner und heimischen Betriebe aus der Genussregion Niederrhein wie Stephan Kisters, Spargelbaugenossenschaft Walbeck und Umgegend e.G. und Dr. Anke Schirocki, Agrobusiness Niederrhein. Die Pflege der Netzwerkkultur der regionalen und lokalen Akteure ist wesentlicher Bestandteil des LEADER-Ansatzes. Lei.La schafft eine Klammer, die neue Verbindungen und Sichtweisen auf Entwicklungschancen der Region ermögliche, so Schönell. Das Regionalmanagement führte auf der IGW zahlreiche Gespräche, um Themen wie Fachkräftesicherung und Agrobusiness, Zusammenleben und ökologische Nachhaltigkeit zu vertiefen und Projektideen wie regionale Vermarktung und neue touristische Ansätze voranzubringen.

LEADER verbindet auf der Grünen Woche (v.l): Der Vorsitzende des Vereins Leistende Landschaft Hans-Josef-Linssen (Straelen), Christian Wagner (Nettetal), Ute Neu und Simone Schönell (Regionalmanagement), Minister Johannes Remmel, Margret Voßeler (stv. Vorsitzende, Präsidentin der Rheinischen Landfrauen), Tina Eyckmann (Walbecker Spargelprinzessin), Heinz-Josef Heyer (Spargelgrenadier)  und Dr. Anke Schirocki (Agrobusiness Niederrhein)


Die Leistende Landschaft ist das Leitmotiv für die durch die Kommunen Geldern, Kevelaer, Nettetal und Straelen gebildete Region. Es verbindet die Leistung der Landschaft und die Leistung und das Engagement der Menschen in der Landschaft.


11.01.2017

Arbeitsbesprechung bei der Bezirksregierung

Zu Beginn des Jahres trafen sich die sechs Regionalmanagerinnen der niederrheinischen LEADER-Regionen „Leistende Landschaft“, „Lippe-Issel-Niederrhein“ und „Niederrhein: natürlich lebendig!“ mit den für die LEADER-Förderung bei der Bezirksregierung Düsseldorf zuständigen Ansprechpartnern Ralph Merten, Mechthild Evelt-Neite und Julia Bein zu einer Arbeitsbesprechung in der Außenstelle in Mönchengladbach. Ziel waren der Austausch über die Gestaltung einer effizienten und vertrauensvollen Zusammenarbeit von Bewilligungsbehörde und den drei Regionalmanagements sowie die Verständigung über Arbeitsgrundlagen. Auf der Basis eines Fragenkatalogs der Regionalmanagerinnen informierten die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner des Dezernats 33 über grundsätzliche, ohne konkreten Projektbezug relevante Fördervoraussetzungen und – grundlagen des EU-Programms LEADER. Die Teilnehmenden sind  sich einig, dass die Arbeitsbesprechungen ein geeignetes Mittel sind, fachlichen Austausch und  Informationsfluss sicherzustellen und künftig regelmäßig stattfinden sollen.


21.12.2016

Regierungspräsidentin Anne Lütkes übergibt ersten Förderbescheid an unsere Region

Foto: Bezirksregierung Düsseldorf
Foto: Bezirksregierung Düsseldorf

 

Den Förderbescheid in Höhe von 556.000 Euro nahmen der 1. Vorsitzende Hans-Josef Linßen, die weiteren Vorstandsmitglieder Margret Voßeler und Wilfried Bosch sowie die Regionalmanagerinnen Simone Schönell und Ute Neu in der Düsseldorfer Bezirksregierung entgegen.

 

Die Fördermittel aus dem ‚LEADER-Programm‘ des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) werden für das Regionalmanagement und die LEADER-Verwaltung der Region „Leistende Landschaft“ bis 2023 eingesetzt.

 

Das Regionalmanagement ist der Motor der Region und unterstützt die Akteure vor Ort dabei, ihre Projektideen zu gestalten und umzusetzen sowie Fördermittel zu beantragen.

 

„Mit dem ersten Bewilligungsbescheid für die neue Förderperiode können wir volle Fahrt aufnehmen,“ so Linßen.


09.12.2016

Mit Schwung in die Projektphase: Kick-Off-Veranstaltung im Kevelaerer Priesterhaus

Auf positives Feedback stieß die Kick-Off-Veranstaltung des Vereins „Leistende Landschaft“ e.V. im Kevelaerer Priesterhaus. Rund 40 interessierte Bürgerinnen und Bürger tauschten sich über Ihre Vorstellungen zur Entwicklung der LEADER-Region aus. Nach einer Begrüßung durch den Wallfahrts-Rektor Pastor Rolf Lohmann und Vereinsvorstand Margret Voßeler, informierten die Regionalmanagerinnen Simone Schönell und Ute Neu die LEADER-Interessierten über ihre Aufgaben: Antragsverfahren und Projektförderung. Der Abend markierte zugleich den Anstoß für die nächste Phase im LEADER-Prozess, die Projektumsetzung.

Schwerpunkt der Veranstaltung war eine Workshop-Einheit mit dem Ziel, an die Ideen aus der Bewerbungsphase anzuknüpfen. In fünf Kleingruppen diskutierten die Teilnehmenden aus allen vier Mitgliedskommunen intensiv über Zukunftsfragen wie Lebensqualität für alle Generationen, neue Wohnformen, Funktionalität der Ortschaften, Belange von Umwelt und Natur sowie Tourismus und Freizeit. Moderiert wurden die Arbeitsgruppen von Martin Brandts, Ortsvorsteher Kervenheim, Monika Hertel, Naturschutzbund Kreisverband Kleve, Friedhelm Lange, Bäderverein Walbeck und den kommunalen Wirtschaftsförderern Hans-Josef Bruns (Kevelaer), Ute Stehlmann und Tim van Hees-Clanzett (Geldern), Thomas Linßen (Straelen) und Dietmar Sagel (Nettetal).

Die Arbeitsgruppen sind der Innovationsmotor der Region. 2017 nehmen sie ihre satzungsmäßige Tätigkeit auf.


30.11.2016

LEADER-Regionalmanagement zu Besuch im Gartenbauzentrum Straelen

Andrew Gallik gewährte den Regionalmanagerinnen jahreszeitgemäß einen Blick in das Weihnachtsstern-Versuchsgewächshaus im Gartenbauzentrum Straelen.
Andrew Gallik gewährte den Regionalmanagerinnen jahreszeitgemäß einen Blick in das Weihnachtsstern-Versuchsgewächshaus im Gartenbauzentrum Straelen.

Die Regionalmanagerinnen der LEADER-Region Leistende Landschaft, Simone Schönell und Ute Neu, trafen sich mit Vorsitzenden der Netzwerkinitiative Agrobusiness Niederrhein e.V., Dr. Anke Schirocki, der Innovationsvermittlerin des Vereins, Claudia Wendt sowie Andrew Gallik, Leiter des Gartenbauzentrums Straelen, zu einem ersten Austausch über gemeinsame Ziele und die weitere Zusammenarbeit im Bereich Agrobusiness.

In der LEADER-Region mit den Städten Geldern, Kevelaer, Nettetal und Straelen sind verschiedene Akteure mit Schwerpunkten in den Bereichen Agrobusiness, Regionalökonomie und Regionalentwicklung vorhanden. Die Gesprächspartner waren sich einig, dass die Vernetzung von Unternehmen und weiteren Akteuren mit den Vereinen Agrobusiness Niederrhein und Leistende Landschaft weiter ausgebaut werden sollte, um Kompetenzen verfügbar zu machen; etwa an den Verbindungsstellen Agrobusiness und Tourismus oder Agrobusiness und regionale Identität.


23.11.2016

Antrittsbesuch des LEADER-Regionalmanagements in Nettetal

Die LEADER-Regionalmanagerinnen Ute Neu und Simone Schönell besuchten das Nettetaler Rathaus und unterhielten sich mit Bürgermeister Christian Wagner und Wirtschaftsförderer Dietmar Sagel. Foto: Stadt Nettetal
Die LEADER-Regionalmanagerinnen Ute Neu und Simone Schönell besuchten das Nettetaler Rathaus und unterhielten sich mit Bürgermeister Christian Wagner und Wirtschaftsförderer Dietmar Sagel. Foto: Stadt Nettetal

Anlässlich ihres Antrittsbesuchs in der LEADER-Mitgliedskommune Nettetal Ende November, tauschten sich die Regionalmanagerinnen Ute Neu und Simone Schönell mit Bürgermeister Christian Wagner und Wirtschaftsförderer Dietmar Sagel über die zukünftige Zusammenarbeit aus. Wagner und Sagel berichteten aus der Bewerbungsphase der LEADER-Region und über LEADER-relevante Herausforderungen in Nettetal. 


Im Anschluss des Bürgermeistergesprächs stand das Regionalmanagement lokalen Pressevertretern zur Beantwortung von Fragen zur Verfügung. Nettetals Bürgermeister Christian Wagner sieht das Mitwirken im LEADER-Projekt als äußerst sinnvoll an: „Wir sind davon überzeugt, dass sich durch die Mitgliedschaft der Stadt Nettetal wichtige Impulse und Ideen umsetzen lassen. Die Mitarbeit der Bürger ist dabei enorm wichtig. Unsere Aufgabe wird es sein, möglichst schnell Heimat-, Verkehrs- und Verschönerungs- und Bürgervereine und generell die Menschen in Nettetal mit in die Gestaltung einzubinden. Ich bin mir sicher, dass die Stadt vom LEADER-Projekt profitieren wird.“


Nach den Rathausterminen vermittelten Sabine Monz und Ulrike Cronen aus der Abteilung Stadtmarketing und Tourismus den Regionalmanagerinnen bei einer Rundfahrt Eindrücke von der vielfältigen Natur und Kultur in der Seenstadt.


22.11.2016

ZELE-Veranstaltung "Seniorengerechte Dorfentwicklung" in Winnekendonk

Dr. Michael Schaloske (MKULNV NRW) eröffnete die Veranstaltung
Dr. Michael Schaloske (MKULNV NRW) eröffnete die Veranstaltung

Das Zentrum für ländliche Entwicklung im Landesumweltministerium (Zele) veranstaltete in der LEADER-Region "Leistende Landschaft" eine Tagung zur Seniorengerechten Dorfentwicklung. In sechs Fachbeiträgen wurden gute Beispiele für Neues Wohnen aus Nordrhein-Westfalen wie Wohnprojekte für ältere Menschen, Mehrgenerationenwohnen (Besser Gemeinsam Wohnen, Kempen) oder Siedlungs- und Dorfgemeinschaften mit Bezug zu LEADER vorgestellt. Dazu gehört die Finanzierung einer Koordinierungsstelle zur Nachbarschaftsberatung in der Region Lippe-Issel-Niederrhein. 

Praxisnah erläuterte der Bürgermeister der Gemeinde Legden, Friedhelm Kleweken, seinen Dorfentwicklungsansatz als Mehrgenerationendorf und "Zukunftslabor". Zu den modellhaften Projekten wie der Errichtung eines  Gesundheitszentrums oder der Erprobung von Telemedizin gehören auch LEADER-geförderte Projekte wie ein Dahliengarten oder die Finanzierung einer Projektkoordinatorin für das "Älterwerden im ZukunftsDorf". Kleweken mahnte die Bedeutung der Ausweisung für Flächen für die Entwicklung neuer Baugebiete im ländlichen Raum an. Dabei sollten neben jungen Familien mit Kindern auch Menschen um die 60 verstärkt in den Blick genommen werden.

(v.l.) Kristin Hendriksen, Beate Pauls (LEADER-Region "Niederrhein: natürlich, lebendig"); Simone Schönell, Ute Neu (LEADER-Region "Leistende Landschaft)
(v.l.) Kristin Hendriksen, Beate Pauls (LEADER-Region "Niederrhein: natürlich, lebendig"); Simone Schönell, Ute Neu (LEADER-Region "Leistende Landschaft)

Uta Schneider von der Regionale 2016 Agentur Velen informierte über Projekte, um alternde Einfamilienhaussiedlungen an heutige Wohn- und Lebensbedürfnisse anzupassen und  demografiefest zu machen.

Der Veranstaltungsort in der Öffentlichen Begegnungsstätte Winnekendonk hätte nicht besser gewählt werden können. Beim Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" gewann die Kevelaerer Ortschaft 2001 die Goldmedaille auf Landes- und Bundesebene. 


15.11.2016

Auf gute Zusammenarbeit!

(v.l.) Ute Neu, Kerstin Jendrek, Julia Jörgensen, Kristin Hendriksen, Beate Pauls, Simone Schönell
(v.l.) Ute Neu, Kerstin Jendrek, Julia Jörgensen, Kristin Hendriksen, Beate Pauls, Simone Schönell

Nach dem Start der letzten der drei niederrheinischen LEADER-Regionen, der heimischen Region „Leistende Landschaft“ (Lei.La), trafen sich die sechs Regionalmangerinnen aus den Regionen Lippe-Issel-Niederrhein, Kerstin Jendrek und Julia Jörgensen und „Niederrhein: natürlich lebendig!“, Kristin Hendriksen und Beate Pauls zu einem Kennlerngespräch in der Geschäftsstelle in Geldern. Die heimischen Regionalmanagerinnen Simone Schönell und Ute Neu diskutierten mit ihren Kolleginnen über erste Erfahrungen mit den Rahmenbedingungen der neuen Förderphase. Außerdem loteten sie Berührungspunkte und Möglichkeiten der überregionalen Zusammenarbeit aus.


Fest steht: LEADER lebt von Netzwerkbildung und kooperativer Zusammenarbeit. Die Regionalmanagerinnen wollen ihre Zusammenarbeit in den nächsten Monaten verstetigen.

LEADER am Niederrhein
Die LEADER-Regionen in Nordrhein-Westfalen sind in der neuen Förderperiode 2014 – 2020 von 12 auf insgesamt 28 Regionen gewachsen. Zum Niederrhein gehören die LEADER-Regionen Lippe-Issel-Niederrhein mit den Städten Hamminkeln, Hünxe, Schwermbeck, Voerde und Wesel und „Niederrhein: natürlich lebendig! mit den Städten Alpen, Sonsbeck, Rheinberg und Xanten sowie die heimische Region Lei.La mit den Städten Geldern, Kevelaer, Nettetal und Straelen. Die LAG Lippe-Issel-Niederrhein ist mit einer veränderten Gebietskulisse bereits in der zweiten Förderphase dabei.
Daneben gibt es mit der Region „Schwalm – Mittlerer Niederrhein“ mit den Städten Brüggen, Niederkrüchten Schwalmtal  eine sog. VITAL-Region, die zwar im LEADER-Verfahren nicht zum Zuge kam, aber nach entsprechenden Grundsätzen arbeitet.

Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums: Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete unter Beteiligung des Landes Nordrhein-Westfalen.