Project Categories: Vom Projektauswahlgremium genehmigte Projekte

Skatepark Nettetal

Da es in Nettetal und der umliegenden Region lediglich kleine und veraltete Skateranlagen vorhanden sind, soll eine moderne Skateranlage auf einer Grundfläche von 650 m² auf dem Gelände der jetzigen kleinen Skateanlage auf dem Spielplatz Sandfeldstraße in Nettetal-Kaldenkirchen entstehen. Die Anlage soll aus langlebigem Ortbeton vor Ort gegossen und per Hand geformt werden und als Highlight eine Bowl besitzen, welche in der Region einzigartig ist. Die Anlage ist für Nutzer ab ca. 10-12 Jahren mit einem mittleren bis guten Könner-Niveau geeignet. Da der Standort der neuen Anlage am Standrand von Nettetal-Kaldenkirchen befindet, ist eine ausreichende Entfernung zu lediglich einseitig vorhandener Wohnbebauung vorhanden und die Lärmproblematik entfällt. Im Rahmen einer Zukunftswerkstatt unter dem Motto „Pimp your Place“ (23.05.2019) konnten die Jugendlichen ihre Wünsche und Bedürfnisse an einen neuen Skatepark äußern. Diese Wünsche konnten bei der Planung weitestgehend berücksichtigt werden. Für weitere Planungen sollen in Zukunft die Jugendlichen werden bei der Gestaltung der Anlage mit einbezogen, aber auch später aktiv über die Jugendeinrichtungen und der mobilen Jugendarbeit in das Veranstaltungskonzept eingebunden werden. Eine Kombination von einfachen Elementen soll die Anlage für einen erweiterten Personenkreis wie Menschen mit Handicap und Seniorinnen und Senioren nutzbar machen. Geplant sind Wettbewerbe oder Skatekurse, die Veröffentlichung in touristischen Schriften, eine Nachmittags AG oder Einbindung in den Sportunterricht oder ein Rollatorführerschein. Hierdurch unterschiedliche Akteure und Einrichtungen regional und überregional miteinander vernetzt.

Das Projektauswahlgremium hat in seiner Sitzung am 03.06.2020 einen LEADER-Zuschuss von 249.600 Euro für das Projekt beschlossen.

Laufzeit: 2020-2023

Projektträger: Stadt Nettetal

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Quelle: https://pixabay.com

Workshopreihe Streuobstwiesenschutz

Die LAG Leistende Landschaft e.V. plant in Zusammenarbeit mit den beiden Leader-Regionen Lippe-Issel-Niederrhein e.V. und der Leader-Region „Niederrhein: Natürlich lebendig!“ eine Workshop-Reihe zum Thema „Streuobstwiesenschutz“ in der Region. Durch Vermittlung von Fachwissen und Bildung von Arbeitsgruppen sollen neue und konkrete Ansätze für eine gemeinsame Ausrichtung des Streuobstwiesenschutzes in der Region entwickelt werden.
Die Workshopreihe soll insgesamt aus drei Workshops bestehen, die die entsprechenden Jahreszeiten fokussieren. Es war geplant, dass die Workshopreihe am 16.05.2020 mit dem Frühjahr/Sommer Workshop in St. Bernardin zu beginnen. Dieser Workshop musste jedoch aufgrund von Maßnahmen des Gesundheitsschutzes leider abgesagt werden. Der Herbst-Workshop ist am Streuobstwiesenfest in Alpen am 27.09.2020 geplant und der Winter-Workshop für den 20.02.2021. Zum Abschluss ist ein weiterer Workshop geplant. Die Termine können sich jedoch aufgrund der aktuellen Situation noch verändern. Auf unserer Webseite werden wir dies so bald wie möglich kommunizieren.
Die Workshopreihe richtet sich im Allgemeinen an alle Akteure, die sich am Niederrhein mit dem Thema „Streuobstwiesen“ befassen. Hierzu zählen zum einen fachliche Experten wie z. B. Landwirte, Naturschutzorganisationen, Vereine und Behörden. Zum anderen werden mit der Veranstaltung auch weitere Akteure angesprochen, die z. B. ehrenamtlich oder privat Berührungspunkte zum Thema Streuobstwiese haben. Die Workshopreihe wird öffentlich beworben, sodass jedermann eine Teilnahme offen steht. Die Teilnahme an allen Workshops ist kostenfrei.

Die Gesamtkosten betragen 5.900 €, der LEADER-Förderanteil beträgt 3.835,00 € und wird zu gleichen Teilen durch drei LEADER-Regionen finanziert, sodass der LEADER-Förderanteil pro Region 1.278,33 € beträgt. Der Eigenanteil in Höhe von 2.065,00 € wird zu gleichen Anteilen von den am Projekt beteiligten Kommunen der drei Regionen getragen.

Zeitraum: Mai 2020 – Juni 2021

Projektträger: „Niederrhein: Natürlich lebendig!“, Lippe-Issel-Niederrhein e.V. und Leistende Landschaft e.V.

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FahrArt

Die Ausstellung „FahrArt“ bezeichnet eine insgesamt ca. 100 km lange Kunst-Radroute, die die Städte der LEADER-Region „Leistende Landschaft“ (Geldern, Kevelaer, Nettetal, Straelen) verbindet. Im öffentlichen Raum werden auf kommunalen Flächen 8-12 Kunstobjekte- oder Installationen (mind. 2 pro Kommune) ausgestellt, die den Landschafts- und Kulturraum an Niers und Nette und die Bedeutung des Agrobusiness für die Region erlebbar machen. Künstler/innen sollen sich an charakteristischen, vorab von den Kommunen festgelegten Standorten mit der Wechselwirkung zwischen Mensch, Landschaft und Kultur auseinandersetzen. Ergänzend werden 8 „Aufenthaltsräume“ als Funktionsräume für Pausen, Orientierung oder Kontemplation auf dem schmalen Grad zwischen Design, Architektur und Bildender Kunst entwickelt, die Nutzer, Experten (z.B. Hochschule Niederrhein, BBK) und regionale Akteure (insbes. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene) in den verschiedenen Phasen ihrer Umsetzung einbeziehen. Projektbestandteil ist ferner der Dialog mit vorhandenen Kunstwerken. Die Rundroute orientiert sich am Knotenpunktsystem. Die Auswahl der Künstler/innen und Kunstwerke erfolgt durch ein Experten-Jury im Rahmen eines Wettbewerbs.

Kunstwettbewerb

Start des Kunstwettbewerbs: 22. September 2020

Zweistufiges Auswahlverfahren:
Abgabefrist Bewerbungsverfahren: 16. Oktober 2020
Abgabefrist Planungsverfahren: 13. November 2020

Wettbewerbsunterlagen:
Informationen zum Wettbewerb
Anlage 1: Skulpturen
Anlage 2: Aufenthaltsräume
Anlage 3: Übersicht der Gesamtroute

Teilrouten: nördliche Route und südliche Route

Bewerbungen an: Wilko Austermann (wilko.austermann@leader-leila.de)

Das Projektauswahlgremium hat in seiner Sitzung am 7.11.2018 einen LEADER-Zuschuss in Höhe von 104.000 Euro freigegeben. Die Kofinanzierung soll mit Landesmitteln aus der Regionalen Kulturpolitik NRW sichergestellt werden.

Projektziele
• Kunst und kulturelle Bildung als Band zur Beförderung der regionalen und ländlichen Entwicklung sowie Netzwerkbildung
• Punktuelle Inwertsetzung und Prägung der Kulturlandschaft mit ihrer typischen Prägung durch Landwirtschaft und Gartenbau
• Identität und Bewusstsein für Kultur der Region nach innen und außen fördern
• Touristischer Mehrwert für die Region; Erhöhung des Tourismus- und Freizeitwertes der Region
• Radtourismus stärker vernetzen
• Etablierung des neuen Knotenpunktsystems im Kreis Kleve (ab Frühjahr 2019) durch eine attraktive Themenroute
• Kooperation und Dialog mit Unternehmen am Niederrhein anstoßen

Laufzeit: 2019 – 2021

Projektträger:
Verein „Leistende Landschaft e.V.“

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