Project Categories: Vom Projektauswahlgremium genehmigte Projekte

E-Lastenräder für die Region

In dem Projekt geht es darum, umweltfreundliche verkehrstechnische Lösungen anzubieten. Durch die
Nutzung mehrerer E-Lastenräder soll der Autoverkehr in den Innenstädten verringert werden und die
Akzeptanz von alternativen Transportmitteln gesteigert werden. Durch das Verleihangebot können z.B.
Ausflüge mit Kindern auch ohne Auto gestaltet und durchgeführt werden. Als Transportmittel für sperriges
Gut, welches ohne Auto und mit einem normalen Fahrrad nicht möglich ist, kann mit einem Lastenrad evtl.
einfacher gelingen.
Das Projekt besteht aus verschiedenen Bausteinen:
1. Bewerbungssystem:
Jeder Bürger oder auch Vereine oder KiTa’s können sich für ein E-Lastenrad bewerben mit einer Begründung,
wie oft, wann und wofür das Lastenrad genutzt wird. Die Kommunen wählen dann über ein
Bewerbungssystem aus, wer eines der drei vorgesehenen E-Lastenräder je Kommune bekommt. Die
Lastenräder werden für 5 Jahre an den Bürger übergeben. Nach den 5 Jahren geht das E-Lastenrad in den
Besitz des Bürgers über. Das Bewerbungsverfahren läuft öffentlich. Die Bewerbungsphase geht über einen
bestimmten Zeitraum von ca. 6 Wochen (vorgeschlagener Zeitraum) und die erfolgreichen Bewerber werden
dann durch die Kommunen ausgewählt. Finanziert werden die E-Lastenräder mit 65% durch Lei.La, 25%
durch den Bürger und 10% durch die Kommunen.
2. Verleihsystem:
Die 2. Variante ist ein zusätzlicher Verleih der E-Lastenräder durch die Kommune oder in Zusammenarbeit
mit einem lokalen Fahrradgeschäft. Jeder Bürger kann das E-Lastenrad kostenfrei ausleihen. Hierfür sind zwei
Räder pro Kommune vorgesehen. Den Eigenanteil für diese beiden Räder tragen die Kommunen zu 100%.
Es sind insgesamt 20 E-Lastenräder geplant.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf 112.594 € (brutto). In einem Umlaufverfahren hat das PAG die Mittel hierfür beschlossen.

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Skatepark Nettetal

Da es in Nettetal und der umliegenden Region lediglich kleine und veraltete Skateranlagen vorhanden sind, soll eine moderne Skateranlage auf einer Grundfläche von 650 m² auf dem Gelände der jetzigen kleinen Skateanlage auf dem Spielplatz Sandfeldstraße in Nettetal-Kaldenkirchen entstehen. Die Anlage soll aus langlebigem Ortbeton vor Ort gegossen und per Hand geformt werden und als Highlight eine Bowl besitzen, welche in der Region einzigartig ist. Die Anlage ist für Nutzer ab ca. 10-12 Jahren mit einem mittleren bis guten Könner-Niveau geeignet. Da der Standort der neuen Anlage am Standrand von Nettetal-Kaldenkirchen befindet, ist eine ausreichende Entfernung zu lediglich einseitig vorhandener Wohnbebauung vorhanden und die Lärmproblematik entfällt. Im Rahmen einer Zukunftswerkstatt unter dem Motto „Pimp your Place“ (23.05.2019) konnten die Jugendlichen ihre Wünsche und Bedürfnisse an einen neuen Skatepark äußern. Diese Wünsche konnten bei der Planung weitestgehend berücksichtigt werden. Für weitere Planungen sollen in Zukunft die Jugendlichen werden bei der Gestaltung der Anlage mit einbezogen, aber auch später aktiv über die Jugendeinrichtungen und der mobilen Jugendarbeit in das Veranstaltungskonzept eingebunden werden. Eine Kombination von einfachen Elementen soll die Anlage für einen erweiterten Personenkreis wie Menschen mit Handicap und Seniorinnen und Senioren nutzbar machen. Geplant sind Wettbewerbe oder Skatekurse, die Veröffentlichung in touristischen Schriften, eine Nachmittags AG oder Einbindung in den Sportunterricht oder ein Rollatorführerschein. Hierdurch unterschiedliche Akteure und Einrichtungen regional und überregional miteinander vernetzt.

Das Projektauswahlgremium hat in seiner Sitzung am 03.06.2020 einen LEADER-Zuschuss von 249.600 Euro für das Projekt beschlossen.

Laufzeit: 2020-2023

Projektträger: Stadt Nettetal

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Quelle: https://pixabay.com

Workshopreihe Streuobstwiesenschutz

Die LAG Leistende Landschaft e.V. plant in Zusammenarbeit mit den beiden Leader-Regionen Lippe-Issel-Niederrhein e.V. und der Leader-Region „Niederrhein: Natürlich lebendig!“ eine Workshop-Reihe zum Thema „Streuobstwiesenschutz“ in der Region. Durch Vermittlung von Fachwissen und Bildung von Arbeitsgruppen sollen neue und konkrete Ansätze für eine gemeinsame Ausrichtung des Streuobstwiesenschutzes in der Region entwickelt werden.
Die Workshopreihe soll insgesamt aus drei Workshops bestehen, die die entsprechenden Jahreszeiten fokussieren. Es war geplant, dass die Workshopreihe am 16.05.2020 mit dem Frühjahr/Sommer Workshop in St. Bernardin zu beginnen. Dieser Workshop musste jedoch aufgrund von Maßnahmen des Gesundheitsschutzes leider abgesagt werden. Der Herbst-Workshop ist am Streuobstwiesenfest in Alpen am 27.09.2020 geplant und der Winter-Workshop für den 20.02.2021. Zum Abschluss ist ein weiterer Workshop geplant. Die Termine können sich jedoch aufgrund der aktuellen Situation noch verändern. Auf unserer Webseite werden wir dies so bald wie möglich kommunizieren.
Die Workshopreihe richtet sich im Allgemeinen an alle Akteure, die sich am Niederrhein mit dem Thema „Streuobstwiesen“ befassen. Hierzu zählen zum einen fachliche Experten wie z. B. Landwirte, Naturschutzorganisationen, Vereine und Behörden. Zum anderen werden mit der Veranstaltung auch weitere Akteure angesprochen, die z. B. ehrenamtlich oder privat Berührungspunkte zum Thema Streuobstwiese haben. Die Workshopreihe wird öffentlich beworben, sodass jedermann eine Teilnahme offen steht. Die Teilnahme an allen Workshops ist kostenfrei.

Die Gesamtkosten betragen 5.900 €, der LEADER-Förderanteil beträgt 3.835,00 € und wird zu gleichen Teilen durch drei LEADER-Regionen finanziert, sodass der LEADER-Förderanteil pro Region 1.278,33 € beträgt. Der Eigenanteil in Höhe von 2.065,00 € wird zu gleichen Anteilen von den am Projekt beteiligten Kommunen der drei Regionen getragen.

Zeitraum: Mai 2020 – Juni 2021

Projektträger: „Niederrhein: Natürlich lebendig!“, Lippe-Issel-Niederrhein e.V. und Leistende Landschaft e.V.

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„Hier bist du richtig“ – Base-L

In dem Projekt „Hier bist du richtig“ geht es darum, kleine und mittelständische Unternehmen bei der Akquise von Fachkräften zu unterstützen und gleichzeitig Schülerinnen und Schülern einen Ausbildungs- /Arbeitsplatz zu vermitteln.

Das Ziel von Base-L ist, dass jede Schülerin und jeder Schüler frühzeitig ein Berufsbild vor Augen hat und dieses auch nach dem Schulabschluss verwirklichen kann. Hierfür wurde in den vergangenen Jahren ein Konzept zur strukturierten Berufsorientierung in Zusammenarbeit mit der Schule ab Klasse 7 entworfen und eingeführt. Die Schülerinnen und Schüler werden durch ein persönliches Coaching bei der Erarbeitung ihres Berufsziels, der erfolgreichen Ausbildungsplatzsuche und dem Start in eine Ausbildung und ein Duales Studium unterstützt. Base-L arbeitet bereits mit 5 Schulen und 70 Unternehmen aus Nettetal und Umgebung zusammen.

In dem vorgestellten Projekt sollen die Personalkosten für eine 1 Stelle eines Unternehmenscoaches und ½ Stelle für einen weiteren Coach gefördert werden. Dieser weitere Coach bildet die Schnittstelle zwischen dem Unternehmenscoach und bereits vorhandenen „Schüler-Coaches“. Er vermittelt passgenau die Schüler zu den Unternehmen.

Das Projektauswahlgremium hat in seiner Sitzung am 20.11.2019 einen LEADER-Zuschuss von 115.926,33 €  Euro freigegeben.

Laufzeit: 01/2020 – 12/2021

Projektträger: Base-L Nettetal e.V.

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Informations- und Begegnungszentrum „Alte Schule Lüllingen“

Willi Kelders und Paul Lambert vom Naur- und Heimatverein Lüllingen e.V. präsentierten ihre Idee, die „Alte Schule“ in Lüllingen, welche zur Zeit von der Feuerwehr genutzt wird, zu einem Informations- und Begegnungszentrum umzubauen. Das Informations- und Begegnungszentrum soll die mehr als 200-jährige Geschichte der „Alten Schule“ (Einzugsbereich v.a. Kevelaer, Twisteden, Walbeck) und die besondere Prägung Lüllingens als erste Mustersiedlung des Gartenbaus (seit 1929) zeigen. Die „Alte Schule“ soll jedoch nicht nur als reines Museum fungieren, sondern auch ansässigen Gartenbaubetrieben als Seminarraum dienen. Dorfbewohner und Vereine sollen die Räumlichkeiten als Begegnungsort nutzen. Hierfür ist ein Umbau der vorhandenen Räumlichkeiten geplant. Durch die Sanierung sollen neue, größere Toilettenanlagen und eine öffentlich zugängliche Küche für zukünftige Besucher geschaffen werden. Ein Raum soll dazu genutzt werden, die Geschichte des Gartenbaus anhand eines multimedialen Konzeptes zu veranschaulichen. Hierfür ist eine interaktive Website geplant, die die Besucher über einen fest installierten Computer mit Touchscreen-Bildschirm selbst steuern können. Die Geschichte des Gartenbaus wird in Erzählungen, Bildern, Tonaufnahmen und Videos transmedial dargestellt.

Das Projektauswahlgremium hat in seiner Sitzung am 22.05.2019 einen LEADER-Zuschuss von 249.000 Euro freigegeben.

Laufzeit: 2020 – Ende 2021

Projektträger: Verein „Natur- und Heimaterein Lüllingen e.V.“

 

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AGRI-FUN – mit Herz und Hand dabei

Die LandFrauen Straelen gestalten auf dem Gebiet der Stadt Straelen eine ganzjährige interaktive Informationsradroute mit verschiedenen Thementouren und Bausteinen, die eine Vielzahl landwirtschaftlicher und gartenbaulicher Betriebe aus unterschiedlichen Betriebszweigen erlebbar macht. Hofläden, Hofcafés und die Gastronomie vor Ort werden mit einbezogen, um professionelle Betriebe und qualitativ hochwertige Produkte aus der Region zu präsentieren. Die Route lebt vom Erzeuger-Verbraucher-Dialog und persönlichen Begegnungen. Dazu gehören offene Hoftüren und ein professionelles, auf der Basis von Information, Erfahrung und Interaktion abgestimmtes Angebot für verschiedene Zielgruppen.

Das Projektauswahlgremium hat in seiner Sitzung am 13.02.2019 einen LEADER-Zuschuss von 66.657,50 Euro freigegeben.

Projektziele:
• Schaffung eines ganzjährigen, aktuellen und digitalen Informationsangebotes „Agrobusiness“
• Steigerung der Wertschätzung für die Arbeit der Menschen in den Familienbetrieben
• Landwirtschaft ein Gesicht geben
• Bewusstseinsbildung für regionale Produkte und Regionalvermarktung
• Vernetzung von Betrieben
• Bildung von „Wurzeln“/Identität als Mitglied der LEADER-Region
• Schaffung von Orten zum Austausch und zur persönlichen Begegnung
• Verstetigung des offenen, ehrlichen und authentischen Dialogs zwischen Produzenten und Verbrauchern
• Schaffung außerschulischer Lernorte für verschiedene Zielgruppen, insbesondere Heranwachsende
• Verbindung von Agrobusiness und Tourismus

Laufzeit: April 2019 – Dezember 2020

Projektträger:
Verein „Rheinischer Landfrauenverband e.V., Ortsverband Straelen“

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Skater - Peter Freitag - pixelio.de

Skatepark Kevelaer

Auf dem Gelände des Schulzentrums der Wallfahrtsstadt Kevelaer soll ein neuer Skatepark entstehen. Die Idee für eine neue Anlage kam von den Kindern und Jugendlichen selbst. Sie sahen großen Bedarf, da die bisherige Skateranlage kaum mehr nutzbar sei. Es soll eine neue Anlage in zentraler Lage entstehen. In zwei Workshops sollen die Anforderungen und Bedürfnisse der Skater an eine neue Anlage mit den Kindern und Jugendlichen selbst erarbeitet werden. Die Lage für die neue Skateranlage bietet eine bestehende Infrastruktur, da sich auf dem Schulgelände in Nähe zu einem Kleinspielfeld und einem Jugendzentrum befindet. Dazu gehören die Mensa (Betreiber SOS-Kinderdorf), der städtische Mittagstreff, das städtische Jugendheim Kompass, jeweils mit entsprechenden Sanitäranlagen sowie Schulen und Sportstätten. Sozialarbeiter des Jugendzentrums / Mittagstreffs können Skater und andere Nutzer begleiten, so dass die Inanspruchnahme auch durch jüngere Kinder und ältere Jugendliche, bis hin zu jungen Erwachsenen gegeben ist. Die Skateanlage soll durch die anliegenden Schulen im Rahmen von AG-Angeboten des Ganztags oder durch Aufnahme in den Lehrplan des Sportunterrichts genutzt werden.

Das Projektauswahlgremium hat in seiner Sitzung am 13.02.2019 einen LEADER-Zuschuss von 195.000 Euro freigegeben. Dieser freigegebene LEADER-Zuschuss wurde in der 13. Sitzung am 20.11.2019 auf 249.600 Euro erhöht.

Projektziele:
• Schaffung eines neuen Freizeitangebotes in der Region zur Steigerung der Lebensqualität und Vernetzung mit bestehenden Freizeiteinrichtungen, insbesondere Skateparks
• Schaffung eines Treffpunktes für Jugendliche
• Verbesserung der Aufenthaltsqualität mit Verweilmöglichkeiten – auch für Erwachsene, insbesondere Senioren
• Stärkung der Regionalen Identität, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen und Bindung an die Region
• Angebot kreativer Beteiligungsformen für Kinder und Jugendliche
• Aktivierung von Jugendlichen zur Umsetzung der Regionalen Entwicklungsstrategie

Laufzeit: Herbst 2019- Mitte 2020

Projektträger:
Wallfahrtsstadt Kevelaer

 

Foto: Peter Freitag – pixelio.de
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FahrArt

Die Ausstellung „FahrArt“ bezeichnet eine insgesamt ca. 100 km lange Kunst-Radroute, die die Städte der LEADER-Region „Leistende Landschaft“ (Geldern, Kevelaer, Nettetal, Straelen) verbindet. Im öffentlichen Raum werden auf kommunalen Flächen 8-12 Kunstobjekte- oder Installationen (mind. 2 pro Kommune) ausgestellt, die den Landschafts- und Kulturraum an Niers und Nette und die Bedeutung des Agrobusiness für die Region erlebbar machen. Künstler/innen sollen sich an charakteristischen, vorab von den Kommunen festgelegten Standorten mit der Wechselwirkung zwischen Mensch, Landschaft und Kultur auseinandersetzen. Ergänzend werden 8 „Aufenthaltsräume“ als Funktionsräume für Pausen, Orientierung oder Kontemplation auf dem schmalen Grad zwischen Design, Architektur und Bildender Kunst entwickelt, die Nutzer, Experten (z.B. Hochschule Niederrhein, BBK) und regionale Akteure (insbes. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene) in den verschiedenen Phasen ihrer Umsetzung einbeziehen. Projektbestandteil ist ferner der Dialog mit vorhandenen Kunstwerken. Die Rundroute orientiert sich am Knotenpunktsystem. Die Auswahl der Künstler/innen und Kunstwerke erfolgt durch ein Experten-Jury im Rahmen eines Wettbewerbs.

Kunstwettbewerb

Start des Kunstwettbewerbs: 22. September 2020

Zweistufiges Auswahlverfahren:
Abgabefrist Bewerbungsverfahren: 16. Oktober 2020
Abgabefrist Planungsverfahren: 13. November 2020

Wettbewerbsunterlagen:
Informationen zum Wettbewerb
Anlage 1: Skulpturen
Anlage 2: Aufenthaltsräume
Anlage 3: Übersicht der Gesamtroute

Teilrouten: nördliche Route und südliche Route

Bewerbungen an: Wilko Austermann (wilko.austermann@leader-leila.de)

Das Projektauswahlgremium hat in seiner Sitzung am 7.11.2018 einen LEADER-Zuschuss in Höhe von 104.000 Euro freigegeben. Die Kofinanzierung soll mit Landesmitteln aus der Regionalen Kulturpolitik NRW sichergestellt werden.

Projektziele
• Kunst und kulturelle Bildung als Band zur Beförderung der regionalen und ländlichen Entwicklung sowie Netzwerkbildung
• Punktuelle Inwertsetzung und Prägung der Kulturlandschaft mit ihrer typischen Prägung durch Landwirtschaft und Gartenbau
• Identität und Bewusstsein für Kultur der Region nach innen und außen fördern
• Touristischer Mehrwert für die Region; Erhöhung des Tourismus- und Freizeitwertes der Region
• Radtourismus stärker vernetzen
• Etablierung des neuen Knotenpunktsystems im Kreis Kleve (ab Frühjahr 2019) durch eine attraktive Themenroute
• Kooperation und Dialog mit Unternehmen am Niederrhein anstoßen

Laufzeit: 2019 – 2021

Projektträger:
Verein „Leistende Landschaft e.V.“

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