Project Categories: Erhöhung des Freizeit- und Touristikwertes der Region

Haus Ingenray – Tagungs- und Begegnungsraum

Das denkmalgeschützte Haus Ingenray in Pont soll ein öffentlicher und kostenlos zugänglicher Zentralort für Pflege und Vermittlung niederrheinischer Geschichte, Kunst und Kultur werden. Zum Besitz der gemeinnützigen Stiftung zählt die mehrere tausend Stücke umfassende Sammlung von historischen und kulturellen Quellen sowie Kunstgegenständen zur Geschichte und zum Brauchtum der Niederrheinlande. Das Archiv zur Wirtschafts- und Unternehmensgeschichte Gelderns und seiner Umgebung beherbergt mehr als hundert Akten (ab den 1950er Jahren), die aus „erster Hand“ Auskunft über ökonomische und soziale Entwicklungen der LEADER-Region geben. Der seit dem 14. Jh. nachweisbare Rittersitz (Wohnfläche: 1.000 qm) erhält ein modernes Archiv, einen Ausstellungsbereich und einen Tagungs- und Veranstaltungsraum für 80 Personen. Auf dem 40.000 qm umfassenden Parkgelände wird mit Unterstützung des NABU Gelderland eine großzügige Streuobstwiese mit alten regionalen Obstbaumsorten angepflanzt. Dies und die landschaftliche reizvolle Anbindung an die von der Niers geprägten naturräumlichen Gegebenheiten besitzen hohes touristisches Potenzial, insbesondere mittels Einbeziehung in die „Agro-Route“ durch die Leader-Region. Ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm aus dem Bereich Kunst, Kultur und Bildung stellt ebenfalls einen wichtigen Bestandteil des Gesamtkonzeptes dar.

Das Gesamtvolumen des Projekts beträgt 1.550.000 Euro, welches durch verschiedene Fördergeber abgedeckt werden soll.

Das Projektauswahlgremium hat in seiner Sitzung am 20.11.2019 einen LEADER-Zuschuss von 42.952 Euro für den Umbau des  Tagungs- und Begegungsraums freigegeben.

Laufzeit: 2020 – 2023

Projektträger: Emilie und Hans Stratmans-Stiftung

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Informations- und Begegnungszentrum „Alte Schule Lüllingen“

Willi Kelders und Paul Lambert vom Naur- und Heimatverein Lüllingen e.V. präsentierten ihre Idee, die „Alte Schule“ in Lüllingen, welche zur Zeit von der Feuerwehr genutzt wird, zu einem Informations- und Begegnungszentrum umzubauen. Das Informations- und Begegnungszentrum soll die mehr als 200-jährige Geschichte der „Alten Schule“ (Einzugsbereich v.a. Kevelaer, Twisteden, Walbeck) und die besondere Prägung Lüllingens als erste Mustersiedlung des Gartenbaus (seit 1929) zeigen. Die „Alte Schule“ soll jedoch nicht nur als reines Museum fungieren, sondern auch ansässigen Gartenbaubetrieben als Seminarraum dienen. Dorfbewohner und Vereine sollen die Räumlichkeiten als Begegnungsort nutzen. Hierfür ist ein Umbau der vorhandenen Räumlichkeiten geplant. Durch die Sanierung sollen neue, größere Toilettenanlagen und eine öffentlich zugängliche Küche für zukünftige Besucher geschaffen werden. Ein Raum soll dazu genutzt werden, die Geschichte des Gartenbaus anhand eines multimedialen Konzeptes zu veranschaulichen. Hierfür ist eine interaktive Website geplant, die die Besucher über einen fest installierten Computer mit Touchscreen-Bildschirm selbst steuern können. Die Geschichte des Gartenbaus wird in Erzählungen, Bildern, Tonaufnahmen und Videos transmedial dargestellt.

Das Projektauswahlgremium hat in seiner Sitzung am 22.05.2019 einen LEADER-Zuschuss von 249.000 Euro freigegeben.

Laufzeit: 2020 – Ende 2021

Projektträger: Verein „Natur- und Heimaterein Lüllingen e.V.“

 

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Skater - Peter Freitag - pixelio.de

Skatepark Kevelaer

Auf dem Gelände des Schulzentrums der Wallfahrtsstadt Kevelaer soll ein neuer Skatepark entstehen. Die Idee für eine neue Anlage kam von den Kindern und Jugendlichen selbst. Sie sahen großen Bedarf, da die bisherige Skateranlage kaum mehr nutzbar sei. Es soll eine neue Anlage in zentraler Lage entstehen. In zwei Workshops sollen die Anforderungen und Bedürfnisse der Skater an eine neue Anlage mit den Kindern und Jugendlichen selbst erarbeitet werden. Die Lage für die neue Skateranlage bietet eine bestehende Infrastruktur, da sich auf dem Schulgelände in Nähe zu einem Kleinspielfeld und einem Jugendzentrum befindet. Dazu gehören die Mensa (Betreiber SOS-Kinderdorf), der städtische Mittagstreff, das städtische Jugendheim Kompass, jeweils mit entsprechenden Sanitäranlagen sowie Schulen und Sportstätten. Sozialarbeiter des Jugendzentrums / Mittagstreffs können Skater und andere Nutzer begleiten, so dass die Inanspruchnahme auch durch jüngere Kinder und ältere Jugendliche, bis hin zu jungen Erwachsenen gegeben ist. Die Skateanlage soll durch die anliegenden Schulen im Rahmen von AG-Angeboten des Ganztags oder durch Aufnahme in den Lehrplan des Sportunterrichts genutzt werden.

Das Projektauswahlgremium hat in seiner Sitzung am 13.02.2019 einen LEADER-Zuschuss von 195.000 Euro freigegeben. Dieser freigegebene LEADER-Zuschuss wurde in der 13. Sitzung am 20.11.2019 auf 249.600 Euro erhöht.

Projektziele:
• Schaffung eines neuen Freizeitangebotes in der Region zur Steigerung der Lebensqualität und Vernetzung mit bestehenden Freizeiteinrichtungen, insbesondere Skateparks
• Schaffung eines Treffpunktes für Jugendliche
• Verbesserung der Aufenthaltsqualität mit Verweilmöglichkeiten – auch für Erwachsene, insbesondere Senioren
• Stärkung der Regionalen Identität, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen und Bindung an die Region
• Angebot kreativer Beteiligungsformen für Kinder und Jugendliche
• Aktivierung von Jugendlichen zur Umsetzung der Regionalen Entwicklungsstrategie

Laufzeit: Herbst 2019- Mitte 2020

Projektträger:
Wallfahrtsstadt Kevelaer

 

Foto: Peter Freitag – pixelio.de
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FahrArt

Die Ausstellung „FahrArt“ bezeichnet eine insgesamt ca. 100 km lange Kunst-Radroute, die die Städte der LEADER-Region „Leistende Landschaft“ (Geldern, Kevelaer, Nettetal, Straelen) verbindet. Im öffentlichen Raum werden auf kommunalen Flächen 8-12 Kunstobjekte- oder Installationen (mind. 2 pro Kommune) ausgestellt, die den Landschafts- und Kulturraum an Niers und Nette und die Bedeutung des Agrobusiness für die Region erlebbar machen. Künstler/innen sollen sich an charakteristischen, vorab von den Kommunen festgelegten Standorten mit der Wechselwirkung zwischen Mensch, Landschaft und Kultur auseinandersetzen. Ergänzend werden 8 „Aufenthaltsräume“ als Funktionsräume für Pausen, Orientierung oder Kontemplation auf dem schmalen Grad zwischen Design, Architektur und Bildender Kunst entwickelt, die Nutzer, Experten (z.B. Hochschule Niederrhein, BBK) und regionale Akteure (insbes. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene) in den verschiedenen Phasen ihrer Umsetzung einbeziehen. Projektbestandteil ist ferner der Dialog mit vorhandenen Kunstwerken. Die Rundroute orientiert sich am Knotenpunktsystem. Die Auswahl der Künstler/innen und Kunstwerke erfolgt durch ein Experten-Jury im Rahmen eines Wettbewerbs.

Kunstwettbewerb

Start des Kunstwettbewerbs: 22. September 2020

Zweistufiges Auswahlverfahren:
Abgabefrist Bewerbungsverfahren: 16. Oktober 2020
Abgabefrist Planungsverfahren: 13. November 2020

Wettbewerbsunterlagen:
Informationen zum Wettbewerb
Anlage 1: Skulpturen
Anlage 2: Aufenthaltsräume
Anlage 3: Übersicht der Gesamtroute

Teilrouten: nördliche Route und südliche Route

Bewerbungen an: Wilko Austermann (wilko.austermann@leader-leila.de)

Das Projektauswahlgremium hat in seiner Sitzung am 7.11.2018 einen LEADER-Zuschuss in Höhe von 104.000 Euro freigegeben. Die Kofinanzierung soll mit Landesmitteln aus der Regionalen Kulturpolitik NRW sichergestellt werden.

Projektziele
• Kunst und kulturelle Bildung als Band zur Beförderung der regionalen und ländlichen Entwicklung sowie Netzwerkbildung
• Punktuelle Inwertsetzung und Prägung der Kulturlandschaft mit ihrer typischen Prägung durch Landwirtschaft und Gartenbau
• Identität und Bewusstsein für Kultur der Region nach innen und außen fördern
• Touristischer Mehrwert für die Region; Erhöhung des Tourismus- und Freizeitwertes der Region
• Radtourismus stärker vernetzen
• Etablierung des neuen Knotenpunktsystems im Kreis Kleve (ab Frühjahr 2019) durch eine attraktive Themenroute
• Kooperation und Dialog mit Unternehmen am Niederrhein anstoßen

Laufzeit: 2019 – 2021

Projektträger:
Verein „Leistende Landschaft e.V.“

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ENNIE – Entdeckung Niederrhein. Erspüren-Entdecken-Erfahren.

ENNIE“ vernetzt die Region Geldern, Kevelaer, Nettetal und Straelen und ermöglicht Menschen aus der Region, Touristen und Institutionen, die Landschaften am Niederrhein in verschiedener Weise zu erleben, zu erfahren und zu erspüren.

Erspüren:
Für Radfahrer, Wanderer, Touristen und Schulklassen entsteht auf einer öffentlich zugänglichen Fläche neben dem Hautgebäude des Waldfreibads ein Erholungspunkt mit verschiedenen aktiven und entspannenden Stationen für jede Altersklasse:
• Armbecken zur Erfrischung
• Tretbecken
• Barfußpfad
• Schwebebalken
• Ruhezonen und Sitzgelegenheiten
• Boule-Bahn
• Kletterstamm
• Wald-Pädagogik-Angebot (Schulklassen)

Entdecken:
Für Radfahrer, Wanderer und Entdecker werden mobile GPS-Tracker mit Routen und Stationen wie Sehenswürdigkeiten, Erzeugerhöfe und Gastronomen in der Region zur Verfügung gestellt. Die GPS-Tracker können an diesen Stationen geliehen und abgegeben werden. Dazu wird die gesamte Region in vorhandene Geocaching-Ziele eingebunden und mit neuen Angeboten vernetzt. Um das stationäre Sportangebot am Waldfreibad zu ergänzen, werden Rucksäcke mit Trainingsequipment angeschafft. Durch ein regionales Verleihsystem werden Möglichkeiten geschaffen, in der Natur individuell unabhängig von Ort und Zeit sportlich aktiv zu sein. Eine E-Bike- und Fahrradverleihstation inklusive E-Ladeinfrastruktur und Servicestation sollen die touristische Infrastruktur am Knotenpunkt Waldfreibad weiter stärken.

Erfahren:
In einem abgetrennten Bereich des Waldfreibades werden für die Zielgruppe Jugend- und Freizeitreisen 40 einfache Übernachtungsmöglichkeiten geschaffen. Die Beschaffenheit der mobilen Unterkünfte umfasst eine Grundfläche von 15qm² mit bis zu vier Schlafplätzen, Stauräumen, Ablageflächen und einer Sitzgelegenheit.

Der vom Projektauswahlgremium freigegebene LEADER-Zuschuss beträgt 162.500 Euro. Dieser Zuschuss wurde in der 12. Sitzung am 04.09.2019 auf 200.000 Euro erhöht.

Projektziele:
Aufwertung und nachhaltige Sicherung von Infrastrukturen/Angeboten/Identifikationsräumen in den Ortschaften
Festigung der engagierten Zusammenarbeit mit weiteren regionalen Akteuren in einem Netzwerk
Stärkung der regionalen Identität
Region mit ihren spezifischen Eigenheiten positionieren (insbesondere in den Bereichen Freizeit, Sport und Tourismus)
Steigerung der Lebensqualität, um Anreize zu schaffen, dauerhaft in der Region zu bleiben
Erhöhung des Freizeit- und Touristikwertes der Region
Profilierung der Region innerhalb der Destination „Niederrhein“
Entwicklung kultur- und naturräumlicher Potenziale und Themen

Projektträger: Bäderverein Waldfreibad Geldern e.V.

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