Kategorie: Allgemein

Erfolgreiches Projekt Umweltbildung wird ausgebaut

Die barrierefreien Umweltbildungs- und Naturerlebnisangebote, die Sabine Kotzan für die weitläufige Anlage von St. Bernardin in Kapellen entwickelt hat, wurden und werden von allen Altersgruppen sehr gut angenommen. So gut, dass jetzt für die neuen Angebote die Arbeitskapazität aufgestockt werden musste. Die Themen sind vielfältig, Natur im Jahresverlauf, Wildbienen, Wildkräuterkochkurse, alte Gemüsesorten neu entdecken.

Die Termine für das 2. Halbjahr 2019 sind hier zu finden. Am 07. September wird zum Beispiel nach einer Führung durch den Schaubauerngarten mit alten Gemüsesorten wie Pastinaken und Mangold gekocht. Der Erlebnistag „Naturforscher“ in den Herbstferien richtet sich an Kinder von 6-12 Jahren.

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Heimatförderung in die LEADER-Region holen

Großes Interesse weckte die Informationsveranstaltung zur Heimatförderung am 14. Mai, zu welcher der stellvertretende Leiter der Stabsstelle Heimat Dr. Johannes Mehlitz eingeladen war. Über 60 Interessierte aus der gesamten LEADER-Region waren gekommen, um aus erster Hand zu erfahren wie sie die Heimatförderung für ihre Projekte beantragen können. Zunächst wurden die fünf Bausteine des Förderprogramms vorgestellt. Insbesondere der Heimat-Scheck erfreue sich großer Beliebtheit, da dieser online und relativ unbürokratisch beantragt werden könne. Bisher seien für den Heimat-Scheck seit Einführung des Programms im August 2018 bereits über 1700 Anträge allein für NRW eingegangen. Mit dem Heimat-Scheck sollen kleine, häufig spontane Ideen mit 2.000 EURO gefördert werden. Hier sind Projekte denkbar wie die Herausgabe einer Publikation zur Lokalgeschichte oder die Renovierung eines Bürgertreffs. Mit dem Heimat-Preis können Kommunen und Kreise Organisationen bzw. Projekte auszeichnen. Heimat-Werkstätten sollen Menschen miteinander ins Gespräch bringen über das, was ihre Heimat prägt und ausmacht. Der Heimat-Fond unterstützt die Spendenakquise von Vereinen und Initiativen. Im Rahmen des Heimat-Zeugnisses können Maßnahmen zur Erhaltung und Pflege von Bezugspunkten mit lokaler Identifikation, wie z.B. prägende Bauwerke oder Gebäude gefördert werden.

Anschließend gab es noch viele Fragen aus dem Publikum zu konkreten Projektideen, die Herr Dr. Mehlitz gern und ausführlich beantwortete.

Die Broschüre mit allen Fragen und Antworten zu dem Förderprogramm finden Sie auch unter: https://www.mhkbg.nrw/sites/default/files/media/document/file/Heimatfoerderung_FAQ_20190503_0.pdf

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Erfolgreiche Mitgliederversammlung

Am 04.04.2019 fand die insgesamt vierte Mitgliederversammlung des Vereins „Leistende Landschaft e.V.“ im Rathaus in Nettetal statt. Nach einer Begrüßung durch den Bürgermeister, Herrn Christian Wagner, führte die stellvertretende Vorsitzende Frau Margret Voßeler-Deppe durch die Versammlung. Anwesend waren außerdem 20 Vereinsmitglieder, Marcus Wiemann, Steuerberater der Beratungsgesellschaft Beyer, Janas, Wiemann & Partner, der die steuerlichen Angelegenheiten des Vereins betreut und die Vertreter der drei LEADER-Projekte, die im letzten Jahr von der Bezirksregierung bewilligt wurden.

Frau Voßeler-Deppe berichtete über personelle Veränderungen innerhalb des Vereins. So verstärkt seit Mitte Februar Ariane Grawe das Regionalmanagement.

Frau Neu präsentierte die Entwicklung der LEADER-Region im Jahr 2018 kurz in Zahlen zusammen und stellte die Projekte vor, die das Projektauswahlgremium im abgelaufenen Jahr genehmigte.

Im Anschluss wurde von drei Vertretern über den aktuellen Stand ihres jeweiligen LEADER-Projektes berichtet.

  • „Unser Dorf ist stark durch Vielfalt“, Saskia Elders, Caritasverband Geldern Kevelaer e.V.
  • „Umweltbildung für alle – Inklusion inklusive“, Monika Hertel, NABU-Naturschutzzentrum Gelderland
  • „Steigerung der Biodiversität auf landwirtschaftlichen Flächen“, Peter Gräßler, LWK

Im Anschluss an die Mitgliederversammlung führte Frau van der Beek-Optendrenk einige Vereinsmitglieder durch das historische Lobberich.

                                         

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PAG beschließt zwei neue regionale Projekte

Das Entscheidungsgremium der „Leistenden Landschaft“, kurz PAG, hat in seiner 10. Sitzung zwei neue Projekte beschlossen und LEADER-Mittel von rund 261.657 Euro freigegeben.

Für die Entstehung eines neuen Parkour und Skateparks auf dem Gelände des Schulzentrums der Wallfahrtsstadt Kevelaer wurden Mittel in Höhe von 195.000 Euro aus dem LEADER-Budget freigegeben. Projektträger ist die Wallfahrststadt Kevelaer. Das Projekt wurde von dem Jugenddezernenten Herrn Marc Buchholz vorgestellt. Die Idee für eine neue Anlage kam von den Kindern und Jugendlichen selbst. Sie sahen großen Bedarf, da die bisherige Skateanlage kaum mehr nutzbar sei. Es soll eine neue Anlage in zentraler Lage entstehen. In zwei Workshops sollen die Anforderungen und Bedürfnisse der Skater an eine neue Anlage mit den Kindern und Jugendlichen selbst erarbeitet werden. Für die neue Skateanlage wird eine bestehende Infrastruktur, die sich auf dem Schulgelände in Nähe zu einem Kleinspielfeld und einem Jugendzentrum befindet, genutzt.

Die Idee der Einrichtung eines ganzjährig angelegten interaktiven Informationsradweges überzeugte das PAG für das Projekt „AGRI-Fun – mit Herz und Hand dabei“ 66.657 Euro freizugeben. Der Radweg soll eine Verbindung von Landwirtschaft (Mensch-Kultur-Betrieb), Verbraucherbildung und Tourismus in der Region schaffen.  Marita Rattmann und Ingrid Berghs-Trienekens stellten das Projekt des Rheinischen Landfrauenverbands e.V. Straelen vor und machten den Entwicklungsprozess von der Idee bis zum Projekt deutlich. Zuvor wurde von Studierenden der Hochschule Rhein-Waal eine Marketingstrategie mit Flyern und Broschüren erarbeitet. Als Nächstes sollen im Rahmen einer Informationsveranstaltung landwirtschaftliche Höfe und Betriebe zur Teilnahme motiviert werden.

Daneben wurden weitere innovative Projekte vorgestellt, die in der nächsten PAG-Sitzung am 22.05.2019 zur Entscheidung vorgelegt werden sollen.

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„Vielfalt im gemeinsamen Miteinander als Stärke erleben“

Zur Auftaktveranstaltung zum LEADER-Projekt „Unser Dorf ist stark durch Vielfalt“ hat der Caritasverband Geldern-Kevelaer als Projektträger zahlreiche Ehrenamtliche aus Vereinen und Initiativen, Unternehmer sowie Verantwortliche aus Politik und Verwaltung im Hotel Klostergarten in Kevelaer begrüßt. Gerrit Hermans, Bereichsleiter Soziale Dienste, vom Caritasverband moderierte den Abend, der das Thema „Erfolgsfaktoren für eine gelingende Integration im ländlichen Raum“ in verschiedenen Beiträgen aus der Landes-, LEADER- und Wissenschaftsperspektive beleuchtete. Im Mittelpunkt stand die Vorstellung der drei neuen Dorfintegrationshelferinnen Saskia Elders, Michaela Neuhaus und Jessica Schicks, die Ziele, Strategie und Initiierung des LEADER-Projekts in den Dörfern vorstellten. „Jedes Dorf ist anders,“ resümierte Elders, aber Ziel sei es „Vielfalt im gemeinsamen Miteinander als Stärke zu erleben“.

Die Schirmherrschaft für die Veranstaltung hatte die Vorsitzende des Integrationsausschusses des NRW-Landtags und stellvertretende Vorsitzende der LEADER-Region „Leistende Landschaft“, Margret Voßeler übernommen. „Als geborene Issumerin und überzeugtes „Landei“ kann ich gar nicht deutlich genug sagen, wie wertvoll kleine Einheiten wie Vereine für das gesellschaftliche Ankommen und die gesellschaftlichen Netzwerke sind“, lobte Voßeler das Engagement in der Integration in den Ortschaften.

Der Vorsitzende der LEADER-Region und Bürgermeister der Wallfahrtsstadt Kevelaer, Dr. Dominik Pichler, stellte die LEADER-Strategie im Bereich „Zusammenleben gestalten“ vor. Mit dem Bild der „Leistenden Landschaft“ sei die Übernahme gesellschaftlicher und sozialer Verantwortung als Basis für das wirtschaftliche Wohlergehen verbunden. Zugleich betonte er das vielfältige Potenzial der Ortschaften mit ihrer starken, selbstbewussten Identität. „Jede Strategie, jede Projektidee, ist nur so gut, wie sie von Menschen mit Leben gefüllt wird“, so Pichler. Mit Blick auf das Thema Integration fordere das Zusammenleben in den Dörfern sowohl Beiträge der einheimischen als auch der zugewanderten Bevölkerung ein. Gelingendes Zusammenleben im Dorf sei „keine Frage für Spezialisten“.

Eine praxisnahe Perspektive auf Gelingensbedingungen für die Integration von Zugewanderten in grüne Berufe, zeigte Andreas Pellens vom Spezialbetrieb für Hortensien Pellens GmbH aus Geldern auf. Der Unternehmer berichtete anhand zahlreicher Beispiele aus seinen Erfahrungen in der Beschäftigung von ausländischen Fach- und Arbeitskräften, die er in mehr als zwei Jahrzehnten sammeln konnte. Pellens kritisierte bürokratische Hürden bei der Erteilung von Arbeitsgenehmigungen, berichtete aber vor allem von Chancen der Integration mit Blick auf die Fachkräftegewinnung und -sicherung.

 

Projektinfo

Das LEADER-Projekt wird seit August/September in den Ortschaften Herongen, Pont, Twisteden, Walbeck und Winnekendonk umgesetzt. Ansprechpartnerin für die Gelderner Ortschaften ist Saskia Elders, für Kevelaer Michaela Neuhaus und für Straelen Jessica Schicks.

Das Projekt wird für drei Jahre mit einer LEADER-Zuwendung von 228.909,91 Euro gefördert. Die Kommunen Geldern, Kevelaer und Straelen bezuschussen das Projekt mit 114.851,36 Euro.

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Fachgespräch zur Profilbildung als Agrobusiness-Region

Beim Fachgespräch zur Gestaltung der „Leistenden Landschaft“ durch einen Aktionsplan „Route der Landschaftskultur und des Agrobusiness“ ist deutlich geworden: Hier sind viele Kompetenzen, Professionen und Kümmerer gefordert. Wichtige Partner sind Unternehmen, Wirtschaftsförderungen, Hochschulen und öffentliche Einrichtungen aus der Region. In den Räumlichkeiten der Landgard in Lüllingen diskutierten die Teilnehmenden unter fachlicher Begleitung von Herrn Dr. Frank Bröckling vom Münsteraner Büro für räumliche Planung, „planinvent“ über Strategien zur Ansprache und Gewinnung relevanter Partner sowie über die Verstetigung von Angeboten im Rahmen des Aktionsplans.

Die Expertinnen und Experten betonten die Bedeutung der Einbeziehung innovativer Technologien zur Visualisierung von Zukunftsszenarien des Agrobusiness in der Region. Neben der Entwicklung von Apps, technischen und didaktischen Konzepten zur Virtual Reality wurden als Alleinstellungsmerkmal der Route die Verknüpfung von landwirtschaftlicher Entwicklung und Entwicklung der einzigartigen Landschaftskultur herausgearbeitet.

Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit der Netzwerkinitiative „Agrobusiness Niederrhein e.V.“ durchgeführt.

Zum Projekt Aktionsplan „Route der Landschaftskultur und des Agrobusiness“
Der Aktionsplan soll vergleichbar der Route der Industriekultur touristisch wertvolle und attraktive Landmarken mit Bezug zum Agrobusiness auf dem Gebiet der Städte Geldern, Kevelaer, Nettetal und Straelen verbinden. Dabei sollen nicht eine einzige Strecke oder Themenroute entwickelt wer-den, sondern es soll ein lebendiges Grünes Netz entstehen. Die Zielgruppen sind nicht nur „normale“ Touristen, sondern auch Schüler, Studierende, Auszubildende, Fachkräfte, Familien etc. Die einzelnen Standorte sollen einen Bezug zum Agrobusiness haben, touristisch interessant sowie erleb- und erreichbar sein. Das können Museen, Ausstellungen, landwirtschaftliche oder garten-bauliche Betriebe, identitätsprägende Bauensembles, besonders erhaltenswerte Einzelgebäude, aber auch Feste, Märkte und Regionalia sowie Lern- und Erlebnisorte aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Agrobusiness und der Landschaftskultur sein.

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Gruppenarbeit Workshop Aktionsplan

Kick-Off-Veranstaltung zum Aktionsplan „Route des Agrobusiness“

Der Aktionsplan „Route der Landschaftskultur und des Agrobusiness“ ist ein Projekt der LEADER-Region Leistende Landschaft. Der Aktionsplan soll vergleichbar der Route der Industriekultur touristisch wertvolle und attraktive Landmarken mit Bezug zum Agrobusiness auf dem Gebiet der Städte Geldern, Kevelaer, Nettetal und Straelen verbinden. Dabei soll nicht eine einzige Strecke oder Themenroute entwickelt werden, sondern ein lebendiges Grünes Netz entstehen. Die Zielgruppen dabei sind nicht nur „normale“ Touristen, sondern auch Schüler, Studierende, Auszubildende, Fachkräfte, Familien etc. Die einzelnen Standorte sollen einen Bezug zum Agrobusiness haben, touristisch interessant sowie erleb- und erreichbar sein. Das können Museen, Ausstellungen, landwirtschaftliche oder gartenbauliche Betriebe, identitätsprägende Bauensembles, besonders erhaltenswerte Einzelgebäude, aber auch Feste, Märkte und Regionalia sowie Lern- und Erlebnisor-te aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Agrobusiness und der Landschaftskultur sein.

Alleinstellungsmerkmal Agrobusiness. Unsere Region liegt im bedeutendsten Gartenanbaugebiet Deutschlands in Bezug auf den Zierpflanzen- und Unter-Glas-Gemüseanbau. Landwirtschaft und Gartenbau bilden die wirtschaftliche Grundlage für die Region. Der Begriff „Agrobusiness“ bezieht sich auf das gesamte Nahrungsmittelsystem, von der Produktion bis zur Verarbeitung und Vermarktung.

Im ersten Workshop haben wir mit Ihnen Standorte und Themen für den Aktionsplan erarbeitet. Welche Besonderheiten, Orte, Kulturgüter, Gebäude und Geschichten prägen die Region? Welche Geheimtipps gilt es zu entdecken und als Schätze zu heben? Aus dem Aktionsplan sollen später weitere LEADER-Projekte folgen.

Sollten Sie nicht an dem Workshop teilnehmen, können Sie uns gerne Ihre Ideen auch bis zum 08. Oktober per E-Mail senden oder zum nächsten Workshop am 10. Oktober mitbringen. Ein Formular für die notwendigen Informationen finden Sie hier. Eine Erklärung zu dem Formular finden Sie hier.

Die Präsentation zum ersten Workshop am Dienstag, 18.09.2019 finden Sie hier.

 

Was ist Agrobusiness?

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LEADER-Regionen auf dem Streuobstwiesenfest in Alpen

Mit mehreren Workshops möchten die niederrheinischen LEADER-Regionen die Vernetzung und Zusammenarbeit aller Streuobstwiesen-Akteure und-Interessierten fördern. Im nächsten Jahr wird dazu eine Veranstaltungsreihe mit vier jahreszeitbezogenen Workshops organisiert. Mitmachen ist erwünscht!

Wissen – Austausch – Vernetzung

Alle Streuobstwiesen-Interessierten vom Niederrhein sind herzlich eingeladen. Unterstützen24 Sie unser Vorhaben, teilen Sie uns Ihre Themenwünsche mit und besuchen Sie unsere Workshops.

Sind auch Sie streuobstwiesenbegeistert?

Dann tragen Sie sich bereits heute an unserem LEADER-Stand in unserem Verteiler ein. Weitere Informationen zum Streuobstwiesenschutzprojekt finden Sie in Kürze auch auf unseren Websites.

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