Kategorie: Allgemein

Wir bleiben LEADER-Region – Einladung zum Lei.La-Regionalforum im Juni

Unsere Region „Leistende Landschaft“, bestehend aus den Kommunen Nettetal, Straelen, Geldern und Kevelaer, ist wieder als LEADER-Region ausgewählt worden. Neue Fördergelder in Höhe von 3,1 Millionen Euro fließen ab 2023 in die Region und können für Projekte eingesetzt werden.

Jetzt sollen erste Ideen für die konkrete Verwendung gemeinsam mit den Menschen aus den vier „Lei.La-Kommunen“ entwickelt werden. Dazu laden wir zum „Lei.La-Regionalforum“ am 22. Juni ins Haus der Vereine in Geldern-Pont.
Wir freuen uns, dass die bekannte TV-Journalistin und Fernsehmoderatorin Chadia Hamadé den Abend moderieren wird.

Weitere Infos und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es hier.

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Ergebnisse der Lei.La-Jugendbefragung sind online

Was bewegt Dich? – Das hatten wir junge Menschen bis 25 Jahren im Dezember und Januar in einer Online-Befragung im Rahmen unserer Neubewerbung als LEADER-Region gefragt.
130 Menschen haben Antworten gegen. Die Ergebnisse sind total spannend und wirklich wertvolle Anregung zur Entwicklung neuer Projekte mit der LEADER-Förderung für die Lei.La-Region ab 2023. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Teilnehmenden!

Die Ergebnisse sind jetzt abrufbar hier auf unserer Internetseite abrufbar.

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Kleinprojekte 2022 – Zahlreiche Anträge eingereicht und vorberaten

Nach dem Aufruf zur Einreichung von Projektideen für die Kleinprojekte 2022 (Regionalbudget) im Januar haben uns zahlreiche interessante Anfragen, tolle Ideen und schließlich auch ein bunter Strauß an tatsächlichen Projektanträgen erreicht. Die Anträge wurden im April vom Projektauswahlgremium vorberaten. Ein abschließender Beschluss zur Förderung bestimmter Kleinprojekte in diesem Jahr musste jedoch vertagt werden, da die Mittelzuweisung für das Regionalbudget an die Regionen widererwarten noch nicht erfolgt ist.
Nach aktuellem Stand ist mit den positiv vorberatenen Projektanträgen das durch die LEADER-Region „Leistende Landschaft“ beantragte Budget jedoch ausgeschöpft. Weitere Anträge für Kleinprojekte können nicht mehr eingereicht werden. Mit der Zuweisung der Mittel an die Region wird im Sommer gerechnet. Die Antragssteller:innen sind über die Verzögerung informiert.

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Digitale Pinnwand „Lei.La-Padlet“ macht Mitwirkung möglich

Gemeinsam arbeiten wir in diesem noch jungen Jahr voller Energie weiter an der Neubewerbung als LEADER-Region. Wir freuen uns sehr, dass bereits soviele Menschen aus unserer Region die Möglichkeit nutzten eigene Ideen und Anregungen in diesen Prozess einzubringen. Was sind die Zukunftsthemen unserer Region? Diese Frage begleitet uns durch den Prozess der Neubewerbung mit dem Update unserer Regionalen Entwicklungsstrategie.

„Lei.La-Padlet“ – digitale Pinnwand ermöglicht weiterhin Mitwirkung

Die bisherigen Ideen und Themen aus dem Beteiligungsprozess haben wir für Sie im „Lei.La-Padlet“ zusammengestellt. Diese schon reich gefüllte digitale Pinnwand ist noch bis zum 20. Januar 2022 freigeschaltet und ermöglicht es Themen und Ideen zu kommentieren, zu bewerten und auch zu ergänzen.

Die digitale Pinnwand „Lei.La-Padlet“ finden Sie unter folgendem Link:
https://padlet.com/projaegt_gmbh/Beteiligung_LeiLa_Neubewerbung

Anregungen die bis zum 20.1. über das Padlet, per E-Mail oder telefonisch beim Regionalmanagement eingehen können für das Update der regionalen Entwicklungsstrategie noch Berücksichtigung finden.

Jugendbefragung erfolgreich abgeschlossen

Über 130 junge Menschen haben in dem Zusammenhang die Möglichkeit genutzt und sich an der Online-Befragung beteiligt, die bis einschließlich gestern lief. Die Gewinner der 4 ausgelobten Stadtgutscheine werden in Kürze ausgelost und persönlich informiert. Wir freuen uns sehr über diese wirklich großartige Beteiligung und sind schon jetzt gespannt auf die Auswertung.

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Update der Lei.La-Strategie: Auch junge Menschen in der Region sind gefragt

Für die Neubewerbung als LEADER-Region gibt es einen umfassenden Beteiligungsprozess. Dank einer Online-Befragung können jetzt auch 12-25-Jährige aus der Region den Prozess mitgestalten und ihre Themen und Ideen einbringen.

Alle Infos zur Onlinebefragung und den Link zum Fragebogen gibt es auf www.leader-leila.de/jugendbeteiligung-zur-neubewerbung

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Neue Bewerbung

Lei.La“ macht in der Region Vieles möglich – das soll auch in Zukunft so sein

Die Lei.La-Region – also der Zusammenschluss der Kommunen Kevelaer, Geldern, Straelen und Nettetal – bewirbt sich erneut als LEADER-Region. Jetzt sind die Bürger:innen gefragt, denn gemeinsam mit den Menschen in der Region wird die „Regionale Entwicklungsstrategie“ überarbeitet, die dann Grundlage für die Bewerbung und Basis für Entscheidungen zur Projektförderungen in der kommenden Förderperiode ist.

Anfang November findet die Lei.La-Zukunftswerkstatt statt, sie bildet einen ersten Baustein im Prozess der Bürgerbeteiligung und gemeinsamen Ideenentwicklung an deren Ende im März nächsten Jahres die neue „Regionale Entwicklungsstrategie“ steht. Eine Onlinebefragung und Themenworkshops werden folgen.

Moderiert wird die Veranstaltung und der Prozess von Alexander Jaegers und Linn Westermann von der projaegt gmbh. Das erfahrene Planungsbüro projaegt gmbh gestaltet den Prozess der Neubewerbung gemeinsam mit dem Lei.La-Regionalmanagement und den Mitgliedern des Projektauswahlgremiums (PAG).

9. November 2021
Lei.La-Zukunftswerkstatt in der bofrost*Halle, Straelen
mehr Infos gibt es hier…

Weitere Informationen zur Neubewerbung als LEADER-Region folgen.

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Artenreiche Wiesen und Säume – Mahd für mehr Artenvielfalt

Flächen ökologisch aufwerten und die regionale Artenvielfalt erhalten, das ist ein zentrales Ziel des LEADER-Projektes „Artenreiche Wiesen und Säume“ der LEADER-Region Leistende Landschaft e.V. (Lei.La). Auf insgesamt rund 6000 qm wurden im Herbst 2019 (Nettetal) und im Herbst 2020 (Straelen, Geldern, Kevelaer) kommunale Flächen mit der speziell zusammengestellten „Lei.La“-Samenmischung eingesät. Die Regio-Mischung aus ein- und mehrjährigen blühenden Wildkräutern wurde mit dem Fokus auf regionale Arten zusammengestellt. Die auf Dauer angelegten Flächen können bei entsprechender Pflege perspektivisch zu einer botanischen Reserve für wertvolle regionale Wildkräuter werden. Die Betreuung der Projekt-Flächen erfolgt durch das LEADER-Regionalmanagement in enger Abstimmung und in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Kommunen. Wissenschaftlich wird das Projekt von der Biologischen Station Krickenbecker Seen begleitet.

Es nicht unbedingt wichtig das eine Wiese möglichst bunt blüht, es ist auch wichtig was auf einer Wiese blüht. Spezialisierte Insekten sind auf bestimmte regionaltypische Arten angewiesen. Die Lei.La-Mischung kann bei der Bewertung von Saatgutmischungen eine Orientierung bieten.

Anne van Rennings, Regionalmanagerin

Jetzt wurden die Lei.La-Flächen gemäht, das Mahdgut wird abgetragen. „Die Mahd zu einem Zeitpunkt, zu dem zahlreiche Pflanzen in der Blüte stehen, scheint für Passanten und Anlieger vielleicht verwunderlich bis verstörend,“ befürchtet Regionalmanagerin Anne van Rennings, doch Sie versichert: „Die fachgerechte Mahd jetzt, nach dem 15. Juni, ist von großer Bedeutung für den Artenreichtum unserer Wiesen und Säume, gerade mehrjährige Wildkräuter können sich auf diese Weise überhaupt erst entwickeln und etablieren.“

Die Fläche in Kevelaer am Ploodyck ist ein breiter Ackerrandstreifen.

Diese Art der Pflege fällt auf und aus dem Rahmen, denn aktuell ist es vielfach noch Routine, dass Ackerrandstreifen, Banketten und andere kommunale Grünflächen gemulcht werden. Dabei wird der Bewuchs ab- und kleingeschlagen und verbleibt auf der Fläche. Für Artenreichtum und Insekten ist diese verbreitete Art der Pflege ein großes Problem, denn viele Pflegeschnitte sowie der Verbleib des Mahdgutes auf den Flächen begünstigen konkurrenzstarke Pflanzen wie Disteln, Brennnessel und bestimmte Gräser. Resultat ist eine Reduzierung der Artenvielfalt. Ziel des Projektes ist daher in der Fläche eine Mahdroutine zu etablieren, die der besonderen Pflanzengesellschaft einer Wiese zuträglich ist und gleichzeitig auch Insekten und andere Tiere schützt. „Wir haben sehr gute Erfahrungen mit unseren zweischürigen Wiesen auf zahlreichen unserer kommunalen Flächen,“ berichtet zum Beispiel Heike Meinert vom Betriebsbereich Stadtgrün in Nettetal. „Sobald Flächen nicht betreten werden müssen, starten wir gezielt eine solche Extensivierung, das gilt unter anderem für Bereiche auf Spielplätzen, für Baulücken und Randstreifen.“ BesucherInnen werden den Effekt bei einem Spaziergang durch Nettetal und den Landschaftspark sicher bestätigen können. Die Kommune Nettetal erhielt dafür im Jahr 2020 vom Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt“ das Label „StadtGrün naturnah“ in silber. Die große Herausforderung für die kommunalen Betriebshöfe und Grünflächenämter besteht darin erfolgreiche Wege für eine ökologische Aufwertung von Flächen zu finden, die Verkehrssicherheitsaspekte, Kosten und Betriebsabläufe sowie die verschiedenen Nutzungsarten in der Nachbarschaft von Flächen mitberücksichtigen. In allen Lei.La-Kommunen wird an diesem Thema gearbeitet. „Für einen dauerhaften Erfolg solcher Maßnahmen ist auch der Austausch und die Abstimmung mit den Anliegern von besonderer Bedeutung,“ beschreibt die Regionalmanagerin eine wichtige Erfahrung aus den Kommunen, denn eine Änderung in der Pflege und deren Ziele müssen natürlich erklärt werden.

Die Arbeit lohnt sich: Die Wiese ist ein faszinierendes Ökosystem, welches in der Landschaft kaum noch zu finden ist. Die Gründe dafür sind vielfältig und reichen von fortschreitenden Flächenversiegelungen jeder Art über die Veränderungen in der Grünlandnutzung und veränderte technische Möglichkeiten in der Pflege. „Um die großartige Vielfalt an Insekten, Vögeln und Pflanzen vor unserer Haustür erhalten zu helfen, gilt es alle verbleibenden Flächen ökologisch sinnvoll zu pflegen und gezielt aufzuwerten. Das Projekt Artenreiche Wiesen und Säume soll hierfür Erfahrungen liefern,“ erklärt Projektleiterin Anne van Rennings. Ökologische Aufwertung durch Einsaat bestimmter Arten, die Reduktion der Pflegemaßnahmen auf ein- bis zweimal jährliches Mähen statt mulchen und der Abtrag des Mahdguts sind wichtige Instrumente zur Förderung der Artenvielfalt. Daneben ist auch die Aktivierung der gezielten Suche nach möglichen Flächen ein Thema des Projektes. Die Regionalmanagerin freut sich, dass in den vier LEADER-Kommunen Kevelaer, Geldern, Straelen und Nettetal auch über die Projektflächen hinaus inzwischen sehr viel für Biodiversität getan wird und auch immer mehr Bürger*innen die Zeichen der Zeit erkennen. Ein fachlicher Austausch dazu mit externen Experten und auch der weitere Wissenstransfer untereinander ist im Rahmen des LEADER-Projektes geplant. Denn alle Beteiligten sind sich einig: Es gibt noch viel Potential und damit große Chancen für den Arten- und auch den Klimaschutz.

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fahrART-Skulptur „Climax“ wurde von Studierenden installiert

Ein Objekt der „fahrART“ wurde im Rahmen eines studentischen Wettbewerbs entwickelt, der von Wilko Austermann (Projektleitung „fahrART“) in Kooperation mit Rainer Niersmann vom Tourismus- und Kulturbüro Geldern gemeinsam mit der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur ausgerufen wurde. Unter den insgesamt 18 Einreichungen der Mitstudierenden setzte sich Lena Schröder mit ihrem Entwurf „Climax“ durch. Jetzt konnte sie gemeinsam mit ihrem Projektteam unter Leitung von Professorin Vera Lossau und Diplom-Ingenieur Jörg-Uwe Korth die Skulptur an ihrem Bestimmungsort installalieren. „Climax“ – ein 3,5 Meter hoher Baldachin, bestehend aus 3500 Katzenaugen und 19 alten Fahrrahmen, ist ab sofort am Waldfreibad Walbeck als eins von 17 Kunstwerken der Kunst-Radroute „fahrART“ (im Aufbau) zu bestaunen.
Weitere Informationen zum Studierenden-Projekt gibt es z.B. im Pressebericht der Rheinischen Post.

Alle Entwürfe und Modelle des Wettbewerbes können ab sofort bei der Ausstellung „Vrije rijd – Freie Fahrt“ im Gelderner Rathaus zu dessen Öffnungszeiten noch bis zum 30. Juli sowie in einer Online-Ausstellung auf www.detmolddesigntranfser.online besichtigt werden.

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Lei.La-Mitgliederversammlung tagte im Waldfreibad

Am 24. Juni 2021 fand am Waldfreibad Walbeck die diesjährige Mitgliederversammlung der LAG „Leistende Landschaft e.V.“ (kurz Lei.La) statt.

Einige Mitglieder nutzten im Vorfeld der Versammlung die Möglichkeit sich ein großes LEADER-Projekt aus der Nähe anzusehen. Friedhelm Lange vom Bäderverein präsentierte die Wald-Lodges, die Bestandteil des Projektes „ENNIE – Entdeckung Niederrhein. Erspüren-Entdecken-Erfahren.“ sind und inzwischen für Gruppe, Familien und Unternehmen buchbar sind.

Bei der anschließenden Mitgliederversammlung gab Geschäftsführerin Ute Neu einen Rückblick auf das vergangene Jahr mit zahlreichen Bewilligungen und berichtete von tollen laufenden Projekten und von den 19 in diesem Frühjahr ausgewählten Kleinprojekten. Hervorzuheben sind aktuell z.B. der Skatepark Kevelaer, der am 23. Juni feierlich eröffnet wurde und das Projekt „fahrART“, das mit 17 Kunstwerken zu einer ausgedehnten Radtour durch alle Lei.La-Kommunen lädt.

Turnusmäßig stand die Wahl des Projektauswahlgremiums auf der Tagesordnung. Dieses Gremium entscheidet über die Auswahl der Projekte für die Region. Neu ins Gremium gewählt wurde Guido Küppers, er folgt auf Beate Claasen, die das Gremium auf eigenen Wunsch hin verlässt.
Alle weiteren Mitglieder wurden für die kommenden zwei Jahre im Amt bestätigt.

Der Finanzbericht des letzten Jahres wurde von Steuerberater Marcus Wiemann (bjw+p Steuerberatungsgesellschaft) vorgestellt und nach dem positiven Bericht der Kassenprüfer wurde der Vorstand entlastet. Die Versammlung lobte die gute Arbeit der Geschäftsführung und gemeinsam blickte man schließlich in die Zukunft.

Regionalmanagerin Anne van Rennings stellte die bisher bekannten Rahmenbedingungen für die neue LEADER-Förderphase vor, die im Jahr 2023 beginnen wird. Die vier Lei.La-Kommunen Nettetal, Straelen, Geldern und Kevelaer hatten sich bereits im vergangenen Jahr für eine weitere gemeinsame Bewerbung entschieden. Jetzt laufen sich alle Beteiligten für die im Herbst offiziell beginnende Bewerbungsphase warm. Mit Stakeholderworkshops wird dann gemeinsam in die Zukunft geblickt und natürlich wird der evaluierende Blick auf die vergangene und aktuell auslaufende Förderphase nicht fehlen.
Unter Einbeziehung vieler regional aktiver Akteure wird so schließlich die Regionale Entwicklungsstrategie auf den neuesten Stand gebracht und um aktuelle Entwicklungen und Themen ergänzt. Die Regionale Entwicklungsstrategie bildet die Grundlage für die Bewerbung als LEADER-Region.

Wer Interesse hat Ideen und Anregungen in diesen Prozess einzubringen, ist jederzeit herzlich eingeladen Kontakt mit dem Regionalmanagemet aufzunehmen.

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Riesiges Interesse an „Lei.La“-Lastenrädern

Gewinner*innen der Förderung stehen jetzt fest.

Das Niederrheinische Museum in Kevelaer, der Ferienbauernhof „Enkenshof“ in Nettetal, die Pfadfindergemeinschaft Hartefeld, Hünnekens Gartengeräte in Straelen sowie mehrere Tagesmütter, eine Kita und einige Privatpersonen, sie alle zählen zu den insgesamt 12 glücklichen Gewinnern einer 75%-Förderung für die Anschaffung eines E-Lastenrades. Fast 180 Bewerbungen lagen dem Regionalmanagement aus den vier Kommunen der LEADER-Region „Leistende Landschaften“ e.V. (Lei.La) bis zum Bewerbungsschluss am 9. April vor. Die Gewinner wurden anhand vorher festgelegter Kriterien und unter Mitwirkung einer Jury der beteiligten Kommunen ausgewählt.

„Wir freuen uns sehr über das große Interesse,“ betont Regionalmanagerin Ariane Grawe, die aktuell ihre Aufgaben an Anne van Rennings übergibt, die sie während ihrer Elternzeit vertreten wird. „Die zahlreichen Bewerbungen von ganz verschiedenen Menschen zeigen deutlich, dass es eine breite gesellschaftliche Auseinandersetzung mit zukunftsfähiger Mobilität und Klimaschutz in unseren Kommunen gibt.“, freut sich van Rennings. „Das unterstützen wir gerne mit unserem Projekt „E-Lastenräder für die Region“, denn Mobilität ist wichtig für lebendige Kommunen und gleichzeitig eine Herausforderung im ländlichen Raum.“

Ein E-Lastenrad ist da eine echte Chance, denn es bietet klimafreundliche, gesunde Mobilität und geräumige Transportmöglichkeit zugleich. Gerade auf kurzen Strecken bis ca. 10 km stellen E-Lastenräder eine effiziente und flexible Alternative zum Auto dar, zum Beispiel für den Einkauf. Die Gewinner dürfen sich demnächst selbst von den verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten und Vorteilen ihrer E-Lastenräder überzeugen und werden dazu auch berichten. Die Gewinner selbst übernehmen einen Eigenanteil von 25 % der Anschaffungskosten, die Lei.La-Kommunen beteiligen sich mit 10 % und die verbleibenden 65 % werden aus LEADER-Mitteln finanziert.

Zu einem kurzen Praxistest unter freiem Himmel trafen sich bei Fahrradhändler Jürgen van de Stay (3.v.l.) Thomas Linßen (Stabstelle Klima, Umwelt, Nachhaltigkeit in Straelen) (l)., Straelens Bürgermeister Jens Kuse (auf dem Rad) und LEADER-Regionalmanagerin Anne van Rennings. Die Lei(h)Lastenräder für Straelen und Nettetal werden ab Mitte des Sommers über van de Stay buchbar sein. In Geldern und Kevelaer wird das Angebot mit dem Sanitätshaus Kessels umgesetzt.

Alle die jetzt nicht unter den glücklichen Gewinnern sind haben dennoch bald die Möglichkeit selbst ein E-Lastenrad kostenlos zu testen. „Im Rahmen des Projektes werden zusätzlich für jede Kommune unserer LEADER-Region zwei E-Lastenräder für den kostenlosen Verleih angeschafft. Wir freuen uns schon jetzt auf den Startschuss, der hoffentlich in diesem Sommer erfolgen kann,“ berichtet Regionalmanagerin Anne van Rennings. Auch Bernd Kuse, Bürgermeister von Straelen freut sich über das Projekt: „Mit dem demnächst startenden kostenlosen Verleihangebot der Lei(h)La-Lastenräder und unserem bereits erfolgreich laufenden städtischen Lastenrad-Förderprogramm schaffen wir Anreize für eine klimaneutrale und zudem gesundheitsfördernde innerstädtische Mobilität.“

Weitere Fördermöglichkeiten für die Anschaffung von E-Lastenrädern, zwei kommunale für alle Bürgerinnen und Bürger, andere auf Landes- und Bundesebene besonders für Gewerbetreibende:

Die Wallfahrtsstadt Kevelaer bereitet aktuell ein städtisches Förderprogramm zur Anschaffung von Lastenrädern, E-Lastenrädern und Anhängern vor. Informationen dazu gibt die Mobilitätsmanagerin der Stadt Kevelaer, Mara Ueltgesforth.

Auch in der Blumenstadt Straelen gibt es ein Förderprogramm. Mit „Lastenräder für Straelen“ unterstützt die Kommune die Anschaffung von Lastenrädern. Als Ansprechpartner im Rathaus steht Thomas Linßen per E-Mail unter Thomas_linssen@straelen.de oder telefonisch unter 02834-702414 zur Verfügung.

Gewerbetreibender in NRW haben im Programmbereich „Emissionsarme Mobilität“ des Förderprogramms zur Energiewende progres.nrw die Möglichkeit bis zu 30 % der Anschaffungskosten für ein elektrisches Lastenfahrrad erstattet zu bekommen, maximal jedoch 2.100 €.
Nähere Details und Antragsunterlagen gibt es auf
https://www.bra.nrw.de/energie-bergbau/foerderinstrumente-fuer-die-energiewende/foerderung-von-elektrischen-lastenfahrraedern

Auch der Bund fördert die Anschaffung von Transporträdern und Transportanhängern, aber nur mit 25 % der Anschaffungskosten. Antragsberechtigt für eine Förderung sind hier private Unternehmen unabhängig von ihrer Rechtsform (einschließlich Genossenschaften) und der Art ihrer Tätigkeit (einschließlich freiberuflich Tätigen), Unternehmen mit kommunaler Beteiligung, Kommunen (Städte, Gemeinden, Landkreise), Körperschaften / Anstalten des öffentlichen Rechts (z.B. Hochschulen) sowie rechtsfähige Vereine und Verbände.
https://www.bafa.de/DE/Energie/Energieeffizienz/E-Lastenfahrrad/e-lastenfahrrad_node.html

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