Autor: Simone Schönell

Kollektion von LEADER-Projekten im Landtag NRW

Die LEADER-Region „Leistende Landschaft“ ist mit zwei ihrer Projekte bei der Ausstellung des Umweltministeriums NRW „LEADER- und VITAL.NRW – Für starke ländliche Räume in NRW“ vertreten, die im Landtag Nordrhein-Westfalen zu sehen ist. Bei der Eröffnungsveranstaltung stand Peter Gräßler von der Landwirtschaftskammer NRW Interessierten für das Projekt „Steigerung der Bio-diversitätsmaßnahmen auf landwirtschaftlichen Flächen“ Rede und Antwort. Seine Stelle als Bio-diversitätsberater wird für drei Jahre über LEADER sowie mit Mitteln der Kommunen und des Kreises Kleve gefördert. Daneben wurde das Kooperationsprojekt „Umweltbildung für alle – Inklusion inklusive“ des NABU-Kreisverbandes Kleve in der Projekt-Kollektion der 37 LEADER- und VITAL-Regionen ausgestellt.

Die stellvertretende Vorsitzende der „Leistenden Landschaft“ und Präsidentin der Rheinischen Landfrauen, Margret Voßeler, zeigte sich begeistert von der Vielfalt der Projekte, die zwischen Tecklenburg und Eifel sowie Nordlippe und Niederkrüchten in der ersten Hälfte der Förderphase mit LEADER-Mitteln umgesetzt wurden. „Die Menschen setzen sich für das ein, was sie lieben und ihre Heimat voranbringt. Mit der Unterstützung aus EU, Land und Kommunen können sie Innovationsfreude gewinnbringend für die Regionen entfalten,“ so Voßeler. Die Projekte reichten vom Forschermobil über ein Backhaus, ein „Off Beat“-Projekt zur Entdeckung junger Musiktalente bis zur Zeitsprung-App, die Ortsgeschichte kindgerecht anhand ausgewählter markanter geschichtli-cher Ereignisse aufarbeitet.

Nach den Grußworten der stellvertretenden Landtagspräsidentin, Carina Gödecke und der Umweltministerin Ursula Heiner-Esser, appellierte der Sprecher der Vorsitzenden der Lokalen Aktions-gruppen der LEADER- und VITAL-Regionen in NRW, Dr. Martin Michalzik, eindringlich an die Politik: „Förderprogramme sind gut, wenn sie einfach sind!“ Im Mittelpunkt des Vormittages standen Begegnung und Austausch.

LEADER wurde bei der Ausstellungseröffnung „LEADER- und VITAL.NRW“ im Düsseldorfer Landtag begreifbar. Aus der Region mit dabei v.l.: Peter Gräßler, LEADER-Biodiversitätsberater der Landwirtschaftskammer NRW, Ute Neu, Regionalmanagement, Margret Voßeler, stellvertretende Vereinsvorsitzende, Umweltministerin Ursula Heinen-Esser, Simone Schönell, Regionalmanagement.

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PAG beschließt drei neue regionale Projekte

Das Entscheidungsgremium der „Leistenden Landschaft“, kurz PAG, hat in seiner 9. Sitzung drei neue Projekte beschlossen und LEADER-Mittel von rund 290.000 Euro freigegeben. Zwei Jahre nach Einrichtung des Regionalmanagements berichtete der seit September amtierende Vereinsvorsitzende, Dr. Dominik Pichler, über die jüngsten erfolgreichen LEADER-Veranstaltungen und aktuelle Entwicklungen. „Die Kommunen sind stark gefordert, Leader zu einem Erfolgsprogramm zu machen“, stellte Pichler fest. „Diese Verantwortung nehmen die Kommunen auch wahr“, so Pichler mit Blick auf die Tagesordnung. Alle vier Kommunen arbeiteten in den vergangenen Monaten gemeinsam an Projekten u.a. zur Förderung der Artenvielfalt, zur Stärkung von Kunst und Kultur im öffentlichen Raum und zur Profilierung der Region als „Agrobusiness-Region“.

Für die regionale Kunst-Radroute „FahrArt“ wurden Mittel von 104.000 Euro aus dem LEADER-Budget freigegeben, für das Projekt „Artenreiche blühende Wiesen und Säume auf kommunalen Flächen“ 22.750 Euro. Projektträger ist in beiden Projekten der Verein „Leistende Landschaft“. Neben dem Ausbringen einer niederrhein-typischen Regio-Saatgutmischung stehen Erfahrungsaustausch und Öffentlichkeitsarbeit im Mittelpunkt des kommunalen Blühstreifen-Projektes. Das Projekt „FahrArt“ fördert eine Ausstellung, in der Kunstobjekte und Installationen sowie Aufenthaltsräume gezeigt werden, die den Landschafts- und Kulturraum an Niers und Nette und die Bedeutung des Agrobusiness für die Region erlebbar machen. Die Radroute wird sich am Knotenpunktsystem orientieren.

Die Verbindung von innovativen Bausteinen zur Förderung von Outdoor-Bewegungs- und Naturerlebnis-Angeboten und ein konsequent auf Kooperation angelegter Ansatz überzeugten das PAG, für das Projekt „ENNIE – Entdeckung Niederrhein. Erspüren – Entdecken – Erfahren“, 162.500 Euro freizugegeben. Benedikt May stellte das Projekt des Bädervereins Waldfreibad Geldern e.V. vor und machte den Entwicklungsprozess von der Idee bis zum Projekt deutlich. Das Projekt umfasst einen öffentlichen Erholungspunkt und eine Servicestation am Waldfreibad, die Kartierung von Geocaching-Zielen, die Anschaffung von GPS-Trackern und Rucksäcken mit Outdoor-Trainingsequipment sowie mobile Übernachtungsmöglichkeiten. Ziel ist es, dass diese Angebote in der gesamten Region zum Einsatz kommen können.

Daneben wurden weitere innovative Projekte vorgestellt, die in der nächsten PAG-Sitzung am 13.2.2019 zur Entscheidung vorgelegt werden sollen.

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Brückenbauer zwischen Unternehmern und Natur

In seiner ersten Arbeitswoche in der LEADER-Region hat sich Peter Gräßler, Biodiversitätsberater der Landwirtschaftskammer NRW im LEADER-Projekt „Steigerung der Biodiversitätsmaßnahmen auf landwirtschaftlichen Flächen in der Region Lei.La“ mit dem Regionalmanagement über das „Who´s who“ lokaler Akteure jenseits der Kooperationspartner ausgetauscht. Kontakte zu anderen Fachberatern, Naturschutzorganisationen, Behörden und der Landwirtschaft hat Gräßler bereits aufgenommen, um die Besonderheiten der Region und der gängigen Praxis vor Ort kennenzulernen. Der gebürtige Dürener hat Agrar- und Nutzpflanzenwissenschaften an der Universität Bonn studiert. Er beschäftigt sich seit vielen Jahren ehrenamtlich mit den Themen Naturschutz und Biodiversität in der Agrarlandschaft und hat so schon erste Beratungserfahrung sammeln können. Gräßler möchte verlässlicher Ansprechpartner und Brückenbauer zwischen Unternehmern und Natur sein. Sein Konzeptansatz richtet sich auf einen guten Kompromiss zwischen den Interessen der Betriebe und Natur- und Artenschutzmaßnahmen. Dabei setzt er auf die Freiwilligkeit und Kreativität der Landwirte und ihrer Familien.

Beratung, die sich lohnt
Neben einer verbesserten Vernetzung und Kommunikation aller am Natur- und Artenschutz beteiligten Institutionen sollen Landwirten in dem Projekt passende Maßnahmen des Greenings, der Agrarumweltförderung, des Vertragsnaturschutzes und Kombinationen aus betrieblicher und naturschutzfachlicher Sicht aufgezeigt werden. Die Beratung hilft dabei, einen Überblick über die Maßnahmen zu erlangen, Sanktionsrisiken zu verringern und Betriebe bei der Antragstellung zu unterstützen. Ein Plus für eine größere strukturelle Vielfalt in der Region

Kontakt
Peter Gräßler
Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen
Hans-Tenhaeff-Straße 40/42
47638 Straelen
Mobil 0151 553 04 048
Tel. 02834 704 124
Fax 02834 704 196 124
E-Mail: peter.graessler@lwk.nrw.de

Am 26. November findet die Auftaktveranstaltung zum Projekt statt.
Wir begrüßen Peter Gräßler in der LEADER-Familie und wünschen ihm einen erfolgreichen Projektstart in der „Leistenden Landschaft“.

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„Vielfalt im gemeinsamen Miteinander als Stärke erleben“

Zur Auftaktveranstaltung zum LEADER-Projekt „Unser Dorf ist stark durch Vielfalt“ hat der Caritasverband Geldern-Kevelaer als Projektträger zahlreiche Ehrenamtliche aus Vereinen und Initiativen, Unternehmer sowie Verantwortliche aus Politik und Verwaltung im Hotel Klostergarten in Kevelaer begrüßt. Gerrit Hermans, Bereichsleiter Soziale Dienste, vom Caritasverband moderierte den Abend, der das Thema „Erfolgsfaktoren für eine gelingende Integration im ländlichen Raum“ in verschiedenen Beiträgen aus der Landes-, LEADER- und Wissenschaftsperspektive beleuchtete. Im Mittelpunkt stand die Vorstellung der drei neuen Dorfintegrationshelferinnen Saskia Elders, Michaela Neuhaus und Jessica Schicks, die Ziele, Strategie und Initiierung des LEADER-Projekts in den Dörfern vorstellten. „Jedes Dorf ist anders,“ resümierte Elders, aber Ziel sei es „Vielfalt im gemeinsamen Miteinander als Stärke zu erleben“.

Die Schirmherrschaft für die Veranstaltung hatte die Vorsitzende des Integrationsausschusses des NRW-Landtags und stellvertretende Vorsitzende der LEADER-Region „Leistende Landschaft“, Margret Voßeler übernommen. „Als geborene Issumerin und überzeugtes „Landei“ kann ich gar nicht deutlich genug sagen, wie wertvoll kleine Einheiten wie Vereine für das gesellschaftliche Ankommen und die gesellschaftlichen Netzwerke sind“, lobte Voßeler das Engagement in der Integration in den Ortschaften.

Der Vorsitzende der LEADER-Region und Bürgermeister der Wallfahrtsstadt Kevelaer, Dr. Dominik Pichler, stellte die LEADER-Strategie im Bereich „Zusammenleben gestalten“ vor. Mit dem Bild der „Leistenden Landschaft“ sei die Übernahme gesellschaftlicher und sozialer Verantwortung als Basis für das wirtschaftliche Wohlergehen verbunden. Zugleich betonte er das vielfältige Potenzial der Ortschaften mit ihrer starken, selbstbewussten Identität. „Jede Strategie, jede Projektidee, ist nur so gut, wie sie von Menschen mit Leben gefüllt wird“, so Pichler. Mit Blick auf das Thema Integration fordere das Zusammenleben in den Dörfern sowohl Beiträge der einheimischen als auch der zugewanderten Bevölkerung ein. Gelingendes Zusammenleben im Dorf sei „keine Frage für Spezialisten“.

Eine praxisnahe Perspektive auf Gelingensbedingungen für die Integration von Zugewanderten in grüne Berufe, zeigte Andreas Pellens vom Spezialbetrieb für Hortensien Pellens GmbH aus Geldern auf. Der Unternehmer berichtete anhand zahlreicher Beispiele aus seinen Erfahrungen in der Beschäftigung von ausländischen Fach- und Arbeitskräften, die er in mehr als zwei Jahrzehnten sammeln konnte. Pellens kritisierte bürokratische Hürden bei der Erteilung von Arbeitsgenehmigungen, berichtete aber vor allem von Chancen der Integration mit Blick auf die Fachkräftegewinnung und -sicherung.

 

Projektinfo

Das LEADER-Projekt wird seit August/September in den Ortschaften Herongen, Pont, Twisteden, Walbeck und Winnekendonk umgesetzt. Ansprechpartnerin für die Gelderner Ortschaften ist Saskia Elders, für Kevelaer Michaela Neuhaus und für Straelen Jessica Schicks.

Das Projekt wird für drei Jahre mit einer LEADER-Zuwendung von 228.909,91 Euro gefördert. Die Kommunen Geldern, Kevelaer und Straelen bezuschussen das Projekt mit 114.851,36 Euro.

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Kooperation mit Agrobusiness Niederrhein für neue Projekte

Mit der Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung haben die LEADER-Region „Leistende Landschaft“ (Geldern, Kevelaer, Nettetal, Straelen) und die Netzwerkinitiative „Agrobusiness Niederrhein“ bekräftigt, ihr Know-How künftig stärker bündeln und der Region zur Verfügung stellen zu wollen. Im Anschluss an eine gemeinsame Fachveranstaltung zum Projekt „Aktionsplan Route der Landschaftskultur und des Agrobusiness in der Region Leistende Landschaft“ in den Räumen der Landgard in Lüllingen, habe die beiden Vereinsvorsitzenden Christian Wagner (Agrobusiness Niederrhein e.V.) und Dr. Dominik Pichler (Leistende Landschaft e.V) die Vereinbarung unterschrieben.

Wagner ist überzeugt, dass Kooperationen neue Ideen wachsen lassen. „Wir wollen gemeinsam in Veranstaltungen und Projekten nach Antworten für die großen Themen des ländlichen Raums suchen, die im Agrobusiness einen gemeinsamen Nenner haben. Fachkräftesicherung, Imageverbesserung ´Grüner Berufe´, Profilbildung als Agrobusiness-Region und mehr Lebensqualität in einer vielfältigen Kulturlandschaft – all das sind starke Argumente für eine intensive Zusammenarbeit in der Region.“

„Bei der Gestaltung der „Leistenden Landschaft“ als Agrobusiness-Region sind viele Kompetenzen und Professionen gefordert“, sagte Pichler. „Es bestehen sowohl wichtige räumliche Verflechtungen mit den umliegenden Kommunen sowie den Niederlanden als auch inhaltliche Querverbindungen mit verschiedenen Branchen und Dienstleistungsunternehmen insbesondere aus den Bereichen Tourismus, Wissenschaft und Forschung.“

Auf Arbeitsebene besteht bereits seit der Bewerbungsphase der LEADER-Region im Jahr 2014 eine enge Zusammenarbeit. Alle Kommunen der „Leistenden Landschaft“ sind Mitglied der Netzwerkinitiative. Künftig werden die Kooperationspartner verstärkt Ansätze zur Gewinnung und Bindung von Fachkräften erproben. Dazu ist eine Zusammenarbeit von Agrobusiness-Niederrhein mit dem Caritasverband Geldern-Kevelaer im LEADER-Projekt „Unser Dorf ist stark durch Vielfalt“ geplant. Ziel ist es, Flüchtlingen und Arbeitsmigranten das Agrobusiness am Niederrhein durch Betriebsbesuche vorzustellen und Praktikumsstellen zu vermitteln. Ein weiteres Thema ist die Stärkung der Kompetenzen und Wertschätzung der heimischen Landwirtschaft. Dazu sind kooperative Projekte geplant, die Tourismus und Agrobusiness, aber auch Umweltbelange in der einzigartigen Kulturlandschaft am Niederrhein verbinden und erlebbar machen sollen.

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Fachgespräch zur Profilbildung als Agrobusiness-Region

Beim Fachgespräch zur Gestaltung der „Leistenden Landschaft“ durch einen Aktionsplan „Route der Landschaftskultur und des Agrobusiness“ ist deutlich geworden: Hier sind viele Kompetenzen, Professionen und Kümmerer gefordert. Wichtige Partner sind Unternehmen, Wirtschaftsförderungen, Hochschulen und öffentliche Einrichtungen aus der Region. In den Räumlichkeiten der Landgard in Lüllingen diskutierten die Teilnehmenden unter fachlicher Begleitung von Herrn Dr. Frank Bröckling vom Münsteraner Büro für räumliche Planung, „planinvent“ über Strategien zur Ansprache und Gewinnung relevanter Partner sowie über die Verstetigung von Angeboten im Rahmen des Aktionsplans.

Die Expertinnen und Experten betonten die Bedeutung der Einbeziehung innovativer Technologien zur Visualisierung von Zukunftsszenarien des Agrobusiness in der Region. Neben der Entwicklung von Apps, technischen und didaktischen Konzepten zur Virtual Reality wurden als Alleinstellungsmerkmal der Route die Verknüpfung von landwirtschaftlicher Entwicklung und Entwicklung der einzigartigen Landschaftskultur herausgearbeitet.

Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit der Netzwerkinitiative „Agrobusiness Niederrhein e.V.“ durchgeführt.

Zum Projekt Aktionsplan „Route der Landschaftskultur und des Agrobusiness“
Der Aktionsplan soll vergleichbar der Route der Industriekultur touristisch wertvolle und attraktive Landmarken mit Bezug zum Agrobusiness auf dem Gebiet der Städte Geldern, Kevelaer, Nettetal und Straelen verbinden. Dabei sollen nicht eine einzige Strecke oder Themenroute entwickelt wer-den, sondern es soll ein lebendiges Grünes Netz entstehen. Die Zielgruppen sind nicht nur „normale“ Touristen, sondern auch Schüler, Studierende, Auszubildende, Fachkräfte, Familien etc. Die einzelnen Standorte sollen einen Bezug zum Agrobusiness haben, touristisch interessant sowie erleb- und erreichbar sein. Das können Museen, Ausstellungen, landwirtschaftliche oder garten-bauliche Betriebe, identitätsprägende Bauensembles, besonders erhaltenswerte Einzelgebäude, aber auch Feste, Märkte und Regionalia sowie Lern- und Erlebnisorte aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Agrobusiness und der Landschaftskultur sein.

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Ehrenamtliche für Gartengruppe in St. Bernardin gesucht!

Gut ein halbes Jahr nach dem Start des LEADER-Projektes „Umweltbildung für alle – Inklusion inklusive“ hat die Landschaftsökologin Sabine Kotzan auf Einladung des NABU-Naturschutzverbands Kreis Kleve e.V. erste Aktionen vorgestellt und einen Ausblick auf das Bildungsprogramm im Jahr 2019 gegeben.

Die Umweltpädagogin warb anlässlich der Parkführung für die Donnerstags-Gartengruppe (14 – 17 Uhr), die dringend personelle Verstärkung sucht. Helfende Hände sind jederzeit willkommen. Weitere Infos bei der Projektleiterin Frau Kotzan.

Kontakt: Sabine Kotzan
E-Mail: leader@nabu-kleve.de
Telefon: 0 28 38 / 77 66 520

Gesucht werden auch weitere Kooperationspartner,die Interesse daran haben die Konzepte auf andere Parkanlagen und Gärten in der Region zu übertragen .

Die Parkanlage St. Bernardin am Ortsrand von Geldern-Kapellen, in Trägerschaft der Caritas Wohn- und Werkstätten (CWWN) bietet vielfältige Möglichkeiten der Umweltbildung und Naturerfahrung. Die Veranstaltungen im Rahmen des LEADER-Projektes umfassen:

Jahreszeitenbezogene Programme für Kindergärten und Schulen (z.B. Frühling erleben, Rund um die Kartoffel, Wildbienen)
Programme für Kinder und Jugendliche
Workshops für Familien (z.B. Grünholzschnitzen)
Angebote für Senioren (Ausflüge)
Themengebundene Veranstaltungen für Erwachsene (Gartenführungen, kreative Kurse, Naturschutz-Seminare, Gartentherapie)
Sonderveranstaltungen (z.B. in Kooperation mit der Natur- und Umweltschutzakademie NRW)

Der inklusive Gedanke ist bei allen Veranstaltungen selbstverständlich, denn inklusive Angebote kommen allen Menschen in den LEADER-Regionen „Leistende Landschaft“ (Geldern, Kevelaer, Straelen, Nettetal) und „Niederrhein: Natürlich lebendig!“ (Alpen, Sonsbeck, Rheinberg, Xanten) zugute und ermögliche gemeinsames Erleben von Menschen mit und ohne Behinderung.

Grüner Daumen oder Spaß an Team-Arbeit?

https://rp-online.de/nrw/staedte/xanten/sonsbeck-sabine-kotzan-bietet-inklusive-umweltbildung-an-st-bernardin_aid-33144111

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Gruppenarbeit Workshop Aktionsplan

Kick-Off-Veranstaltung zum Aktionsplan „Route des Agrobusiness“

Der Aktionsplan „Route der Landschaftskultur und des Agrobusiness“ ist ein Projekt der LEADER-Region Leistende Landschaft. Der Aktionsplan soll vergleichbar der Route der Industriekultur touristisch wertvolle und attraktive Landmarken mit Bezug zum Agrobusiness auf dem Gebiet der Städte Geldern, Kevelaer, Nettetal und Straelen verbinden. Dabei soll nicht eine einzige Strecke oder Themenroute entwickelt werden, sondern ein lebendiges Grünes Netz entstehen. Die Zielgruppen dabei sind nicht nur „normale“ Touristen, sondern auch Schüler, Studierende, Auszubildende, Fachkräfte, Familien etc. Die einzelnen Standorte sollen einen Bezug zum Agrobusiness haben, touristisch interessant sowie erleb- und erreichbar sein. Das können Museen, Ausstellungen, landwirtschaftliche oder gartenbauliche Betriebe, identitätsprägende Bauensembles, besonders erhaltenswerte Einzelgebäude, aber auch Feste, Märkte und Regionalia sowie Lern- und Erlebnisor-te aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Agrobusiness und der Landschaftskultur sein.

Alleinstellungsmerkmal Agrobusiness. Unsere Region liegt im bedeutendsten Gartenanbaugebiet Deutschlands in Bezug auf den Zierpflanzen- und Unter-Glas-Gemüseanbau. Landwirtschaft und Gartenbau bilden die wirtschaftliche Grundlage für die Region. Der Begriff „Agrobusiness“ bezieht sich auf das gesamte Nahrungsmittelsystem, von der Produktion bis zur Verarbeitung und Vermarktung.

Im ersten Workshop haben wir mit Ihnen Standorte und Themen für den Aktionsplan erarbeitet. Welche Besonderheiten, Orte, Kulturgüter, Gebäude und Geschichten prägen die Region? Welche Geheimtipps gilt es zu entdecken und als Schätze zu heben? Aus dem Aktionsplan sollen später weitere LEADER-Projekte folgen.

Sollten Sie nicht an dem Workshop teilnehmen, können Sie uns gerne Ihre Ideen auch bis zum 08. Oktober per E-Mail senden oder zum nächsten Workshop am 10. Oktober mitbringen. Ein Formular für die notwendigen Informationen finden Sie hier. Eine Erklärung zu dem Formular finden Sie hier.

Die Präsentation zum ersten Workshop am Dienstag, 18.09.2019 finden Sie hier.

 

Was ist Agrobusiness?

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Premiere: 4.000 Besucher genießen mit allen Sinnen

Mit allen Sinnen genießen sollten die Besucher beim ersten „Genuss am See“ von Naturpark SchwalmNette, Stadt Nettetal und der Leaderegion „Leistende Landschaft“. Und rund 900 Besucher am Samstagabend und 4.000 Gäste beim Naturparkmarkt am Sonntag nahmen dieses Angebot gerne an: Sie lauschten der Musik, ließen sich von Künstlern als Feen oder einem lebendigen Baum verzaubern und genossen das spätsommerliche Ambiente rund ums Restauran am De Wittsee in Nettetal. Ein toller Erfolg für erste Veranstaltung rund um die Themen Direktvermarktung und Regionalität. Aussteller wie Besucher waren von der Premiere begeistert.

Im Mittelpunkt stand das leibliche Wohl. Neben Informationen zu Natur und Kultur spielten die Produkte vom Niederrhein die Hauptrolle. „Wir haben eine große Bandbreite an qualitativ hervorragenden Produkten und Genussmitteln – das wird heute deutlich“, sagt Michael Puschmann. „Der Tag heute ist die beste Werbung für Direktvermarktung.“ Mit der Premiere von „Genuss am See“ waren die Organisatoren vom Naturpark ebenso zufrieden wie die der Stadt Nettetal um Bürgermeister Christian Wagner. „Wir freuen uns sehr, dass die Menschen die Erstauflage von ‚Genuss am See‘ so toll angenommen haben. Die Veranstaltung hat gezeigt, wie viel die Stadt Nettetal und der Naturpark Schwalm-Nette zu bieten haben“, so der Bürgermeister. „Ich bin mir sicher, dass ‚Genuss am See‘ bei allen Beteiligten einen bleibenden und sehr positiven Eindruck hinterlassen hat.“

Die Besucher konnten nicht nur Obst und Gemüse aus der Umgebung probieren. Die Aussteller stellten auch außergewöhnliche Eigenkreationen wie Beeren-Sushi und Kroketten aus NetteSpargel vor. Vor allem die Vielfalt dürfte den einen oder anderen überrascht haben: Allein am Tomaten-Stand Brunen gab es über 20 unterschiedliche Sorten, die alle aus dem Naturparkgebiet stammen.

Darüber hinaus gab es Genussmittel wie Öle, Salze, Bier und Gin von niederrheinischen Anbietern. Insgesamt präsentieren sich bei Genuss am See 33 Aussteller – mehr als ein Drittel von ihnen aus Nettetal. Die Kinder freuten sich unterdessen über das Wasserspielmobil vor der wunderschönen Kulisse des De Wittsees und Zauberer Daniel konnte die Kleinen in seinen Bann ziehen.

Den Rückenwind der Premiere möchten die Beteiligten nun nutzen, um die Regionalvermarktung weiter voranzubringen. Vor allem das Regionalmanagement der LEADER-Region Kevelaer, Geldern, Straelen und Nettetal und der Verein Leistende Landschaft sind eingebunden, um die Akteure zu verknüpfen. „Regionalentwicklung braucht kreative Impulse“, sagt Geschäftsführerin Simone Schönell. „Aktionen wie Genuss am See mit der gemeinsamen Präsentation und Vermarktung qualitativ hochwertiger und frischer Produkte sind eine Chance für den Niederrhein.“

Foto und Text: Naturpark Schwalm-Nette, Kreis Viersen

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Bewegung rund um die Uhr – Outdoorparcours eröffnet

Unter dem Motto „Bewegung für alle“ ist am 8. Juli bei hochsommerlichen Temperaturen und zu temperamentvollen Samba-Rhythmen der neue „Aktiv-Bewegungsparcours WasserStraelen“ eröffnet worden. „Bewegung braucht Räume“, sagte der Vorsitzende der „Leistenden Landschaft“, Hans-Josef Linßen. Hier setze die Idee des Stadtsportverbands Straelen (SSV) an: Bewegung und Sport dort zu integrieren, wo sich Leben und Freizeit abspielten – im Freien, zeitlich flexibel, offen zugänglich und für alle kostenlos, so Linßen. Bewegungsräume seien Begegnungsräume. Linßen dankte allen, die mit ihrem persönlichen oder finanziellen Engagement den Aktiv-Bewegungsparcours möglich gemacht haben. Namentlich erwähnte er insbesondere Werner Terheggen als Ideengeber und Projektträger, Thomas Linßen als LEADER-Beauftragten der Stadt Straelen und für die Sponsoren Aggi Blum vom Verein „L(i)ebenswertes Straelen“ und Michael Wolters und Christian Hinkelmann von der Jubiläumsstiftung der Sparkasse der Stadt Straelen.

Auch für den Vorsitzenden des SSV, Werner Terheggen, ist der neue Outdoor-Parcours mehr als ein sportliches Zentrum und eine neue Attraktion für Straelen und die Region. „Ich habe die Hoffnung, dass die Anlage eine Stätte der Begegnung und Kommunikation wird,“ so der Projektinitiator. Ganz im Zeichen der Begegnung und guter sportlicher Nachbarschaft stand der Aktionstag. Ab 9:00 Uhr schulte Marina Prillwitz, Trainerin des Geräteherstellers Playfit, zahlreiche ehrenamtliche Multiplikatorinnen und Multiplikatoren des SSV an den sieben Edelstahl-Geräten. „In Straelen steppt der Bär“, überzeugte sich die Berlinerin, die aufgrund der Grenznähe zu den Niederlanden für grenzüberschreitende Zusammenarbeit in dem Projekt warb. Die Sportler des SSV gaben das Erlernte nach den Grußworten unmittelbar an die Gäste weiter.

Der Tennisclub Blau-Weiß-Gold Straelen e.V. sorgte für die Bewirtung der Gäste und organisierte ein abwechslungsreiches Kinderprogramm sowie ein Profi-Tennismatch zwischen der ehemaligen Weltklassespielerin (Rang 28) Petra Theuring (geb. Begerow) und dem mehrmaligen deutschen und niederländischen Meister Sascha Hesse. Eine weitere Attraktion war das Schnuppertraining der Bogenschützen. Der Erlös des Aktionstages fließt in die Jugendvereinsarbeit.

Ab September findet ein regelmäßiges Sportangebot an den Outdoor-Geräten statt. Ansprechpartner ist Ekki Friedrich vom SSV.

Information
Der Aktiv-Bewegungsparcours besteht aus sieben Edelstahl-Geräten. Dazu gehören ein Bein-, Ganzkörper, Rücken- und Schultertrainer. Ein Rücken-Massage-Gerät, Rudertrainer und Slackline-Pfosten runden das Angebot ab. Trainiert werden die Bereiche Kraft, Ausdauer, Koordination und Beweglichkeit. Die Geräte sind sowohl für bewegungsarme als auch sportlich aktive Jugendliche und Erwachsene geeignet. Die landschaftsneutralen Geräte zeichnen sich durch Haltbarkeit und Wartungsfreundlichkeit aus.

Die Gesamtkosten der Anlage belaufen sich auf rund 38.000 Euro. Knapp 25.000 Euro werden aus EU- und Landesmitteln (80%/20%) finanziert. 9.000 Euro fließen aus Spendenmittel der Jubiläumsstiftung der Sparkasse der Stadt Straelen (5.000 Euro) und des Vereins „L(i)ebenswertes Straelen“ (4.000 Euro) in das Projekt. Der SSV Straelen trägt rund 4.000 Euro.

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