Autor: Ariane Grawe

Onlineveranstaltung 14. Zukunftsforum Ländliche Entwicklung 2021

Das Zukunftsforum Ländliche Entwicklung 2021, welches normalerweise im Rahmen der Grüne Woche in Berlin stattfindet, wird in diesem Jahr als Onlineveranstaltung angeboten. Das Thema des diesjährigen Zukunftsforums lautet: Alles digital oder doch wieder „normal”? Neue Formen von Arbeit und Teilhabe als Chance für die Ländlichen Räume und findet am 20. und 21. Januar in digitaler Form statt. Es werden aktuelle Forschungsergebnisse, gute Beispiele und Lösungsansätze präsentiert.

Alle Inhalte des Zukunftsforums werden per Livestream auf die Veranstaltungs-Website https://www.zukunftsforum-laendliche-entwicklung.de/ übertragen und sind frei und ohne Passwort zugänglich. Ergänzend zu Online-Fachforen wird es ein Rahmenprogramm geben. Eine Übersicht über das vollständige Programm, den Programmflyer sowie die Startzeiten und weitere Details zu allen Fachforen finden Sie auf der Website verlinkt. In der E-Mail Ihrer Teilnahmebestätigung, können Sie mithilfe des hinterlegten Links einsehen, für welche Fachforen Sie sich angemeldet haben.

Mehr erfahren

Frisches Geld für Kleinprojekte

Aufruf zur Einreichung von Projektideen

Mit dem neuen Förderinstrument “Kleinprojekte zur Umsetzung regionaler Entwicklungsstrategien” – umgangssprachlich auch als “Regionalbudget” bezeichnet – können LEADER- und VITAL.NRW-Regionen ab sofort Mittel zur Verfügung stellen, um Projekte mit geringem Gesamtkostenumfang auf schnellem und relativ unbürokratischem Wege zu unterstützen.

Im Rahmen der Kleinprojektförderung können Einzelvorhaben von z. B. Vereinen, Initiativen, Verbänden, Privatpersonen und Kommunen mit Gesamtkosten bis zu 20.000 € unbürokratisch gefördert werden, wobei die Förderung bis zu 80 %, also max. 16.000 € beträgt. Die Fördermittel werden im Erstattungsprinzip ausgeschüttet. Für eine Förderung eignen sich Projekte, die in kurzer Zeit (bis Mitte November 2021) vollständig umsetzbar sind. Dazu zählen insbesondere jegliche Aktivitäten und Investitionen, die für das Vereins- und Dorfleben einen Mehrwert bieten.

Da die Fördermittel, die der Region zur Verfügung stehen, begrenzt sind, müssen sich Interessierte per Antrag bewerben. Sollten mehr Anträge eingehen als Mittel zur Verfügung stehen, muss eine Auswahl getroffen werden.

Anträge können ab sofort gestellt werden und müssen bis zum 28. Februar 2021 beim Regionalmanagement eingereicht werden. Im März 2021 entscheidet das Projektauswahlgremium der Leistenden Landschaft e.V. auf Grundlage vorab definierter Projektbewertungskriterien darüber, welche Projekte gefördert werden. Die Anzahl der Projekte, die schließlich für eine Förderung ausgewählt werden, ist begrenzt.

Alles Wissenswerte zum Antragsverfahren für 2021 haben wir hier zusammengefasst.

Wir informieren Sie auch gerne persönlich und beantworten konkrete Fragen während einer digitalen Informationsveranstaltung, die als Videokonferenz (mit dem Programm Zoom) bequem über das Internet von zuhause aus besucht werden kann. Diese findet statt am Mittwoch, den 27. Januar 2021 um 18:30 Uhr. Anmeldung bis zum 25. Januar per Mail an info@leader-leila.de. Wer sich anmeldet, erhält kurz vor der Veranstaltung einen Einladungslink.

Das Regionalmanagement unterstützt bei der Projektentwicklung und berät zu allen weiteren Fragen rund um die Kleinprojektförderung. Zu erreichen ist das Regionalmanagement unter 0 28 31 – 134 82 70 oder per E-Mail info@leader-leila.de.

Mehr erfahren

Neue Broschüre „LEADER und VITAL.NRW – Zwei Erfolgsmodelle für den ländlichen Raum in Nordrhein-Westfalen“ veröffentlicht

Mit dem Titel „LEADER UND VITAL.NRW – Zwei Erfolgsmodelle für den ländlichen Raum in Nordrhein-Westfalen“ veröffentlicht das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW eine Broschüre, in der 60 Best-Practice-Beispiele aus den Förderprogrammen LEADER und VITAL.NRW vorgestellt werden.

Auf der Seite 35 finden Sie das Projekt „Umweltbildung für alle – Inklusion inklusive“ und auf der Seite 91 das Projekt „Steigerung der Biodiversitätsmaßnahmen auf landwirtschaftlichen Flächen“.

Die Broschüre finden Sie hier.

Mehr erfahren

Biodiversitätsberatung kann zum UN-Dekade-Projekt des Monats gewählt werden – Stimmen Sie ab!

Nach der erfolgreichen Auszeichnung des Projektes „Steigerung der Biodiversitätsmaßnahmen auf landwirtschaftlichen Flächen“ mit dem UN-Dekade-Preis kann das Projekt nun zum UN-Dekade-Projekt des Monats gewählt werden.

Sie können unter folgendem Link Ihre Stimme abgeben: https://www.undekade-biologischevielfalt.de/…/projekt…/

Sie finden das Projekt unter dem Titel „Gemeinsam zur Vielfalt-Landwirtschaftliche Biodiversitätsberatung am Niederrhein“.

Die Abstimmung läuft noch bis Ende des Monats.

Mehr erfahren

Das Regionalmanagement wünscht frohe Weihnachten!

Wir möchten uns gerne für die erfolgreiche Zusammenarbeit in vielen spannenden Projekten im Jahr 2020 bei Ihnen bedanken!

Das Regionalmanagement wünscht frohe und besinnliche Feiertage und einen guten Rutsch in 2021!

Bleiben Sie gesund!!!


Mehr erfahren

Bewilligungen für die Projekte „AGRI-FUN“ und „Hier bist Du richtig“

Für das Projekt „AGRI-FUN“ haben sich in der Zwischenzeit über 50 Betriebe aus Straelen gemeldet, um an der landwirtschaftlichen Höfetour teilzunehmen. Für diese Betriebe wurden eigene Hofschilder gestaltet, die die Fahrradfahrer entlang der Route über den jeweiligen Hof informieren. Mit der Bewilligung steht nun einer Eröffnung der interaktiven Fahrradroute im Frühjahr 2021 nichts mehr im Wege. Für das Projekt wurden 80.801,22 € bewilligt.

Auch in dem Projekt „Hier bist Du richtig“ des Vereins BASE-L aus Nettetal geht es voran. Ziel des Projektes ist das Coaching von klein und mittelständischen Unternehmen zur Fachkräftesicherung im ländlichen Raum. Hierfür werden die Stellen eines Unternehmenscoaches und eines Schülercoaches gefördert. Die Coaches sollen den Kontakt zwischen Schüler/innen und Unternehmen in der Region herstellen. Das Projekt erhält eine LEADER-Zuwendung von 72.965,28 €.

Mehr erfahren

Skatepark Nettetal

Da es in Nettetal und der umliegenden Region lediglich kleine und veraltete Skateranlagen vorhanden sind, soll eine moderne Skateranlage auf einer Grundfläche von 650 m² auf dem Gelände der jetzigen kleinen Skateanlage auf dem Spielplatz Sandfeldstraße in Nettetal-Kaldenkirchen entstehen. Die Anlage soll aus langlebigem Ortbeton vor Ort gegossen und per Hand geformt werden und als Highlight eine Bowl besitzen, welche in der Region einzigartig ist. Die Anlage ist für Nutzer ab ca. 10-12 Jahren mit einem mittleren bis guten Könner-Niveau geeignet. Da der Standort der neuen Anlage am Standrand von Nettetal-Kaldenkirchen befindet, ist eine ausreichende Entfernung zu lediglich einseitig vorhandener Wohnbebauung vorhanden und die Lärmproblematik entfällt. Im Rahmen einer Zukunftswerkstatt unter dem Motto „Pimp your Place“ (23.05.2019) konnten die Jugendlichen ihre Wünsche und Bedürfnisse an einen neuen Skatepark äußern. Diese Wünsche konnten bei der Planung weitestgehend berücksichtigt werden. Für weitere Planungen sollen in Zukunft die Jugendlichen werden bei der Gestaltung der Anlage mit einbezogen, aber auch später aktiv über die Jugendeinrichtungen und der mobilen Jugendarbeit in das Veranstaltungskonzept eingebunden werden. Eine Kombination von einfachen Elementen soll die Anlage für einen erweiterten Personenkreis wie Menschen mit Handicap und Seniorinnen und Senioren nutzbar machen. Geplant sind Wettbewerbe oder Skatekurse, die Veröffentlichung in touristischen Schriften, eine Nachmittags AG oder Einbindung in den Sportunterricht oder ein Rollatorführerschein. Hierdurch unterschiedliche Akteure und Einrichtungen regional und überregional miteinander vernetzt.

Das Projektauswahlgremium hat in seiner Sitzung am 03.06.2020 einen LEADER-Zuschuss von 249.600 Euro für das Projekt beschlossen.

Laufzeit: 2020-2023

Projektträger: Stadt Nettetal

Mehr erfahren

SPATENSTICH IM WALDFREIBAD

WALD-LODGES BIETEN PLATZ FÜR 32 ÜBERNACHTUNGSGÄSTE

Mit dem symbolischen ersten Spatenstich gab es am Mittwoch das Startsignal für den Bau der Wald-Lodges auf dem Gelände des Waldfreibad Walbeck. Insgesamt vier Übernachtungshäuser, ein Versorgerhaus und ein Sanitärkomplex finden ihren Platz inmitten der Natur des Grenzwaldes am Freibad. Die Unterkünfte und das Gelände sollen ab 2021 für Schulfahrten, Jugendgruppen und den touristischen Kurztrip geöffnet werden. Bereits im Jahr 2017 hatte der Bäderverein in einem Workshop mit dem Deutschen Jugendherbergsverband Konzepte für Jugendgruppenreisen und touristische Angebote in direkter Verbindung zum Sport- und Freizeitangebot des Waldfreibades erarbeitet. In den Schlafhäusern, die mit dem Mobilheimbauer Lacet aus Herongen konzipiert wurden, finden bis zu acht Personen Platz.  „Wir wollen Kindern, Familien und Gruppen die Möglichkeit geben zu entschleunigen und eine gemeinschaftliche Zeit in der wunderschönen Natur auf unserem Gelände zu verbringen. Im zunehmend digitalisierten Alltag sollen vor Allem Kinder wieder gemeinsame Zeit in der Natur, am abendlichen Lagefeuer und im Rahmen von Sport- und Freizeitaktivitäten erleben“, erklärt Benedikt May, hauptamtlicher Geschäftsführer des Bädervereins. Bis zur Realisierung des neuen Angebots im Waldfreibad bedurfte es enormen ehrenamtlichen Einsatz. Auch allen Beteiligten, aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft,  die das Projekt seit  der ersten Idee zu den Wald-Lodges begleitet haben, gilt ein Dank auszusprechen, betonte Friedhelm Lange, 1. Vorsitzender des Bädervereins. Neben dem Übernachtungsangebot im Freibad soll im Rahmen des Projektes zusätzlich die Vernetzung und Wertschöpfung weiterer touristischer Anbieter im Gelderland vorangebracht werden.

Mehr erfahren

Biodiversitätsberatung ist sehr gefragt

Bei einem gemeinsamen Treffen der Arbeitsgruppe am 07.09.2020 berichtete der Biodiversitätsberater Peter Gräßler über die Entwicklung des Projektes im 2. Jahr. Trotz Corona konnten 37 neue Betriebe in der Lei.La-Region zu Maßnahmen der Artenvielfalt beraten werden. So nahmen insgesamt über 50 Betriebe in den ersten zwei Jahren der Projektlaufzeit die Biodiversitätsberatung in Anspruch. Insgesamt wurden auf ca. 104 ha landwirtschaftlicher Flächen Maßnnahmen zur Verbesserung der Biodiversität umgesetzt. Besonders positiv dabei sei, dass über die Hälfte (65,7 %) aller Maßnahmen Vertragsnaturschutzmaßnahmen seien. Insgesamt habe sich auch die Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen Landwirten und Naturschützern verbessert.


Bei einer Feldbegehung konnten einige der umgesetzten Maßnahmen beobachtet werden.
Mehr erfahren

Neue Ideen für den Klimaschutz

In der fünften Projektwerkstatt ging es um das Thema „Umwelt- und Klimaschutz“. Hierzu wurden neue Projektideen vorgestellt, die beispielsweise Maßnahmen zur Erhaltung der Artenvielfalt in der Region oder die Nutzung alternativer Mobilitätskonzepte beinhalten. In einem kurzen Inputvortrag berichtete Monika Hertel (1. Vorsitzende des NABU Kreisverband Kleve e.V.) über die Vielfalt aller Tier- und Pflanzenarten in der LeiLa-Region. Die Vielfalt und Qualität vieler Lebensräume am Niederrhein habe sich stark verändert, so dass sich die Ausbreitung einiger Arten begünstigt habe und andere Arten verdrängt wurden. Ursache hierfür sei einerseits der Klimawandel, aber auch die Art der Bewirtschaftung der Ackerflächen. Durch vielfältige Maßnahmen, wie z.B. die Anlegung von Blühstreifen, einer Biodiversitätsberatung für Landwirte oder Umweltbildungsseminare sei die Region aber bereits auf einem guten Weg die heimische Artenvielfalt zu schützen.

Folgende Projekte im Bereich Klima, Umwelt & Energie sollen demnächst umgesetzt werden:

In dem Projekt „E-Lastenräder“ geht es darum, den Autoverkehr zu verringern und die Elektromobilität zu fördern. Hierfür sollen insgesamt 20 E-Lastenrädern für die Kommunen angeschafft werden. Die Bürger können dann entweder über ein Bewerbungssystem für ein E-Lastenrad bewerben oder dieses für einen gewissen Zeitraum von der Kommune mieten. Bei der ersten Variante sollen die Bürger in einer kurzen Bewerbung schreiben wofür und wie oft das E-Lastenrad genutzt werden soll. Die Kommune wählt nach einer kurzen Bewerbungsphase von ca. 2 Monaten aus, wer ein E-Lastenrad bekommt. Das Lastenrad soll dann für 5 Jahre an den Nutzer übergeben werden und geht hiernach in den Besitz des Nutzers über. Das Bewerbungsverfahren wird öffentlich gemacht, so dass sich alle Bürger der Kommunen, Vereine, Kindergärten oder Kindertagesstätten, Tagesmütter bewerben können. Es wurde angemerkt, dass vor der Umsetzung noch geklärt werden müsse, wer für Wart und Pflege der E-Lastenräder zuständig ist, falls diese über ein Verleihsystem an die Bürger vermietet werden.

Die LEADER-Region LeiLa plant in Kooperation mit den beiden Nachbarregionen „Niederrhein: Natürlich lebendig!“ und Lippe-Issel-Niederrhein eine Workshop-Reihe, bestehend aus drei Workshops, zum Thema Streubobstwiesenschutz. Die drei Workshops sollen der Verbesserung des Zustandes der Streuobstwiesen und damit der Biodiversität sowie ihrer Wertschätzung, aber auch der besseren Vernetzung der Akteure und Streuobstwiesenbesitzer in den drei LEADER-Regionen dienen. Es wurde diskutiert, wie das Angebot an Streuobst und das Vorhandensein von Streuobstwiesen besser kommuniziert werden könnte. Hierzu wurde vorgeschlagen, das Streuobst bspw. auf einer Internetseite mit Suche/Biete-Funktion oder über eine APP (foodsharing) anzubieten.

Weitere zukünftige Projekte, welche vorgestellt wurden, sind ein Foto-Wettbewerb für den klimafreundlichsten Garten, eine Broschüre zum Anlegen eines klimafreundlichen Gartens, die Durchführung eines Klimafrühstücks oder die Einführung eines Klimasparbuches.

Mehr erfahren