Autor: Simone Schönell

Gruppenarbeit Workshop Aktionsplan

Kick-Off-Veranstaltung zum Aktionsplan „Route des Agrobusiness“

Der Aktionsplan „Route der Landschaftskultur und des Agrobusiness“ ist ein Projekt der LEADER-Region Leistende Landschaft. Der Aktionsplan soll vergleichbar der Route der Industriekultur touristisch wertvolle und attraktive Landmarken mit Bezug zum Agrobusiness auf dem Gebiet der Städte Geldern, Kevelaer, Nettetal und Straelen verbinden. Dabei soll nicht eine einzige Strecke oder Themenroute entwickelt werden, sondern ein lebendiges Grünes Netz entstehen. Die Zielgruppen dabei sind nicht nur „normale“ Touristen, sondern auch Schüler, Studierende, Auszubildende, Fachkräfte, Familien etc. Die einzelnen Standorte sollen einen Bezug zum Agrobusiness haben, touristisch interessant sowie erleb- und erreichbar sein. Das können Museen, Ausstellungen, landwirtschaftliche oder gartenbauliche Betriebe, identitätsprägende Bauensembles, besonders erhaltenswerte Einzelgebäude, aber auch Feste, Märkte und Regionalia sowie Lern- und Erlebnisor-te aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Agrobusiness und der Landschaftskultur sein.

Alleinstellungsmerkmal Agrobusiness. Unsere Region liegt im bedeutendsten Gartenanbaugebiet Deutschlands in Bezug auf den Zierpflanzen- und Unter-Glas-Gemüseanbau. Landwirtschaft und Gartenbau bilden die wirtschaftliche Grundlage für die Region. Der Begriff „Agrobusiness“ bezieht sich auf das gesamte Nahrungsmittelsystem, von der Produktion bis zur Verarbeitung und Vermarktung.

Im ersten Workshop haben wir mit Ihnen Standorte und Themen für den Aktionsplan erarbeitet. Welche Besonderheiten, Orte, Kulturgüter, Gebäude und Geschichten prägen die Region? Welche Geheimtipps gilt es zu entdecken und als Schätze zu heben? Aus dem Aktionsplan sollen später weitere LEADER-Projekte folgen.

Sollten Sie nicht an dem Workshop teilnehmen, können Sie uns gerne Ihre Ideen auch bis zum 08. Oktober per E-Mail senden oder zum nächsten Workshop am 10. Oktober mitbringen. Ein Formular für die notwendigen Informationen finden Sie hier. Eine Erklärung zu dem Formular finden Sie hier.

Die Präsentation zum ersten Workshop am Dienstag, 18.09.2019 finden Sie hier.

 

Was ist Agrobusiness?

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Premiere: 4.000 Besucher genießen mit allen Sinnen

Mit allen Sinnen genießen sollten die Besucher beim ersten „Genuss am See“ von Naturpark SchwalmNette, Stadt Nettetal und der Leaderegion „Leistende Landschaft“. Und rund 900 Besucher am Samstagabend und 4.000 Gäste beim Naturparkmarkt am Sonntag nahmen dieses Angebot gerne an: Sie lauschten der Musik, ließen sich von Künstlern als Feen oder einem lebendigen Baum verzaubern und genossen das spätsommerliche Ambiente rund ums Restauran am De Wittsee in Nettetal. Ein toller Erfolg für erste Veranstaltung rund um die Themen Direktvermarktung und Regionalität. Aussteller wie Besucher waren von der Premiere begeistert.

Im Mittelpunkt stand das leibliche Wohl. Neben Informationen zu Natur und Kultur spielten die Produkte vom Niederrhein die Hauptrolle. „Wir haben eine große Bandbreite an qualitativ hervorragenden Produkten und Genussmitteln – das wird heute deutlich“, sagt Michael Puschmann. „Der Tag heute ist die beste Werbung für Direktvermarktung.“ Mit der Premiere von „Genuss am See“ waren die Organisatoren vom Naturpark ebenso zufrieden wie die der Stadt Nettetal um Bürgermeister Christian Wagner. „Wir freuen uns sehr, dass die Menschen die Erstauflage von ‚Genuss am See‘ so toll angenommen haben. Die Veranstaltung hat gezeigt, wie viel die Stadt Nettetal und der Naturpark Schwalm-Nette zu bieten haben“, so der Bürgermeister. „Ich bin mir sicher, dass ‚Genuss am See‘ bei allen Beteiligten einen bleibenden und sehr positiven Eindruck hinterlassen hat.“

Die Besucher konnten nicht nur Obst und Gemüse aus der Umgebung probieren. Die Aussteller stellten auch außergewöhnliche Eigenkreationen wie Beeren-Sushi und Kroketten aus NetteSpargel vor. Vor allem die Vielfalt dürfte den einen oder anderen überrascht haben: Allein am Tomaten-Stand Brunen gab es über 20 unterschiedliche Sorten, die alle aus dem Naturparkgebiet stammen.

Darüber hinaus gab es Genussmittel wie Öle, Salze, Bier und Gin von niederrheinischen Anbietern. Insgesamt präsentieren sich bei Genuss am See 33 Aussteller – mehr als ein Drittel von ihnen aus Nettetal. Die Kinder freuten sich unterdessen über das Wasserspielmobil vor der wunderschönen Kulisse des De Wittsees und Zauberer Daniel konnte die Kleinen in seinen Bann ziehen.

Den Rückenwind der Premiere möchten die Beteiligten nun nutzen, um die Regionalvermarktung weiter voranzubringen. Vor allem das Regionalmanagement der LEADER-Region Kevelaer, Geldern, Straelen und Nettetal und der Verein Leistende Landschaft sind eingebunden, um die Akteure zu verknüpfen. „Regionalentwicklung braucht kreative Impulse“, sagt Geschäftsführerin Simone Schönell. „Aktionen wie Genuss am See mit der gemeinsamen Präsentation und Vermarktung qualitativ hochwertiger und frischer Produkte sind eine Chance für den Niederrhein.“

Foto und Text: Naturpark Schwalm-Nette, Kreis Viersen

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Bewegung rund um die Uhr – Outdoorparcours eröffnet

Unter dem Motto „Bewegung für alle“ ist am 8. Juli bei hochsommerlichen Temperaturen und zu temperamentvollen Samba-Rhythmen der neue „Aktiv-Bewegungsparcours WasserStraelen“ eröffnet worden. „Bewegung braucht Räume“, sagte der Vorsitzende der „Leistenden Landschaft“, Hans-Josef Linßen. Hier setze die Idee des Stadtsportverbands Straelen (SSV) an: Bewegung und Sport dort zu integrieren, wo sich Leben und Freizeit abspielten – im Freien, zeitlich flexibel, offen zugänglich und für alle kostenlos, so Linßen. Bewegungsräume seien Begegnungsräume. Linßen dankte allen, die mit ihrem persönlichen oder finanziellen Engagement den Aktiv-Bewegungsparcours möglich gemacht haben. Namentlich erwähnte er insbesondere Werner Terheggen als Ideengeber und Projektträger, Thomas Linßen als LEADER-Beauftragten der Stadt Straelen und für die Sponsoren Aggi Blum vom Verein „L(i)ebenswertes Straelen“ und Michael Wolters und Christian Hinkelmann von der Jubiläumsstiftung der Sparkasse der Stadt Straelen.

Auch für den Vorsitzenden des SSV, Werner Terheggen, ist der neue Outdoor-Parcours mehr als ein sportliches Zentrum und eine neue Attraktion für Straelen und die Region. „Ich habe die Hoffnung, dass die Anlage eine Stätte der Begegnung und Kommunikation wird,“ so der Projektinitiator. Ganz im Zeichen der Begegnung und guter sportlicher Nachbarschaft stand der Aktionstag. Ab 9:00 Uhr schulte Marina Prillwitz, Trainerin des Geräteherstellers Playfit, zahlreiche ehrenamtliche Multiplikatorinnen und Multiplikatoren des SSV an den sieben Edelstahl-Geräten. „In Straelen steppt der Bär“, überzeugte sich die Berlinerin, die aufgrund der Grenznähe zu den Niederlanden für grenzüberschreitende Zusammenarbeit in dem Projekt warb. Die Sportler des SSV gaben das Erlernte nach den Grußworten unmittelbar an die Gäste weiter.

Der Tennisclub Blau-Weiß-Gold Straelen e.V. sorgte für die Bewirtung der Gäste und organisierte ein abwechslungsreiches Kinderprogramm sowie ein Profi-Tennismatch zwischen der ehemaligen Weltklassespielerin (Rang 28) Petra Theuring (geb. Begerow) und dem mehrmaligen deutschen und niederländischen Meister Sascha Hesse. Eine weitere Attraktion war das Schnuppertraining der Bogenschützen. Der Erlös des Aktionstages fließt in die Jugendvereinsarbeit.

Ab September findet ein regelmäßiges Sportangebot an den Outdoor-Geräten statt. Ansprechpartner ist Ekki Friedrich vom SSV.

Information
Der Aktiv-Bewegungsparcours besteht aus sieben Edelstahl-Geräten. Dazu gehören ein Bein-, Ganzkörper, Rücken- und Schultertrainer. Ein Rücken-Massage-Gerät, Rudertrainer und Slackline-Pfosten runden das Angebot ab. Trainiert werden die Bereiche Kraft, Ausdauer, Koordination und Beweglichkeit. Die Geräte sind sowohl für bewegungsarme als auch sportlich aktive Jugendliche und Erwachsene geeignet. Die landschaftsneutralen Geräte zeichnen sich durch Haltbarkeit und Wartungsfreundlichkeit aus.

Die Gesamtkosten der Anlage belaufen sich auf rund 38.000 Euro. Knapp 25.000 Euro werden aus EU- und Landesmitteln (80%/20%) finanziert. 9.000 Euro fließen aus Spendenmittel der Jubiläumsstiftung der Sparkasse der Stadt Straelen (5.000 Euro) und des Vereins „L(i)ebenswertes Straelen“ (4.000 Euro) in das Projekt. Der SSV Straelen trägt rund 4.000 Euro.

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Netzwerkstelle für Biodiversitätsmaßnahmen bewilligt

Die Artenvielfalt in der Region „Leistende Landschaft“ (Kevelaer, Geldern, Straelen, Nettetal) soll durch Maßnahmen in der Landwirtschaft insbesondere im Bereich der Agrarumwelt- und Vertragsnaturschutzmaßnahmen deutlich erhöht werden. Für die Einrichtung einer Netzwerk- und Beratungsstelle in Straelen hat Ralph Merten von der Bezirksregierung Düsseldorf, im Beisein des starken Netzwerkes der Förderer und Unterstützer des LEADER-Projektes, Elisabeth Verhaag von der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen als Projektträgerin den Zuwendungsbescheid in Höhe von rund 160.000 Euro überreicht.

Der Vorsitzende der LEADER-Region, Hans-Josef Linßen, hob im Bauernhofcafé Binnenheide in Kevelaer-Winnekendonk den ganzheitlichen und kooperativen Projektansatz als „vorbildgebend“ hervor. „Biodiversität und Kulturlandschaft bilden wichtige Bausteine einer ländlichen Entwicklung. Davon profitieren die Landwirtschaft ebenso wie der Tourismus und die Wirtschaft in der Region.“ Verhaag erläuterte als Projektziel, das Kompetenznetzwerk in der Region stärken zu wollen, um mehr Maßnahmen in die Fläche zu bringen. Über die Projektlaufzeit von drei Jahren hinaus hofft sie auf „mehr Verbündete vor Ort“ und eine Stimmung, die es vielen landwirtschaftlichen Betrieben ermöglicht, einzusteigen. Auch Hauptdezernent Merten betonte das Projektmerkmal der „Zusammenarbeit“ als „Geheimnis“ eines erfolgreichen LEADER-Projektes.

Zum Netzwerk der Förderer und Unterstützer des Projektes gehören der Kreis Kleve, die Mitgliedskommunen Kevelaer, Geldern, Straelen und Nettetal, die Unteren Naturschutzbehörden der Kreise Kleve und Viersen, die Kreisbauernschaften Geldern und Krefeld-Viersen, das NABU-Naturschutzzentrum Gelderland, das Naturschutzzentrum im Kreis Kleve, die Biologische Station Krickenbecker Seen und die Stiftung Rheinische Kulturlandschaft.

Die Netzwerk- und Beraterstelle mit Sitz in Straelen soll ab Herbst 2018 konkrete Maßnahmen mit regionalem Bezug bündeln, gestalten und kommunizieren und in einem zweiten Schritt landwirtschaftliche Betriebe gezielt und kontinuierlich beraten und bei der Umsetzung entsprechender Maßnahmen begleiten. Darauf aufbauend und erweiternd soll der Dialog mit Akteuren aus Landwirtschaft, Naturschutz, Gesellschaft und Wirtschaft zum Thema Biodiversität zukünftig ausgeweitet werden, zum Beispiel durch Feldtage.

Info

Die Förderung der Biodiversität ist eine wichtige Zielsetzung der Regionalen Entwicklungsstrategie der Leistenden Landschaft für die Förderperiode 2014-2020/2023. In der Region (Kevelaer, Geldern, Straelen, Nettetal) wirtschaften insgesamt ca. 500 Landwirte mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von ca. 20.000 ha.

Es ist die vierte Bewilligung für die LEADER-Region, die mit einer LEADER-Förderung von 160.000 Euro aus EU- und Landesmitteln (80%/20%) einhergeht. Das entspricht einer Förderquote von 65% der beantragten Projektmittel von knapp 250.000 Euro. Neben dem Eigenanteil der Kammer von 10% zuzüglich weiterer Overheadkosten stammen die verbleibenden Kofinanzierungsmittel von rund 60.000 Euro vom Kreis Kleve und den Städten Nettetal, Kevelaer, Geldern und Straelen.

Nach der letzten Erhebung zur „Roten Liste der gefährdeten Arten in NRW“ 2011 sind mittlerweile knapp 45 Prozent der heimischen Tiere, Pilze und Pflanzen gefährdet, vom Aussterben bedroht oder bereits ausgestorben. Die vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) herausgegebenen 4. Fassung der Roten Liste der gefährdeten Pflanzen, Pilze und Tiere in NRW analysiert die Gefährdungssituation von 22 verschiedenen Artengruppen mit insgesamt ca. 11.500 Arten.

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Save the date! Karten für „Genuss am See“ in Nettetal sind da

„Das Gute aus unserer Region in einem einzigartigen Event!“. Da sind sie – druckfrisch: die Karten für das Event „Genuss am See“ am Samstag, 25. & Sonntag (Markttag), 26. August 2018 am De Wittsee Nettetal.

Die Stadt Nettetal organisiert in Kooperation mit dem Naturpark Schwalm-Nette ein Wochenende mit:
– kulinarischer Vielfalt
– regionalen Produkten
– traditionellem Handwerk
– Naturinformationen
– unterhaltsamen Bühnenprogramm

Die Veranstaltung wird aus LEADER-Mitteln und Mitteln der Kooperationspartner finanziert.

Bitte vormerken! Freuen Sie sich auf ein abwechslungsreiches Event am letzten Augustwochenende in Nettetal.

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Erster Spatenstich für den Aktiv-Bewegungsparcours

In Straelen gab es am 25. Juni den ersten Spatenstich für den „Aktiv-Bewegungsparcours WasserStraelen“ auf dem Areal des Fitnessbades. Der Vorsitzende des Stadtsportverbands Straelen und Projektinitiator, Werner Terheggen, beging gemeinsam mit Harald Purath, allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters und Thomas Linßen, LEADER-Beauftragter der Stadt Straelen den ersten Spatenstich.

Die Umsetzung der ersten investiven LEADER-Maßnahme in der Region ist nicht nur für den Verein „Leistende Landschaft“ ein Meilenstein, sondern bietet Anreiz für weitere Aktionen zur Verbesserung der Lebensqualität. „LEADER soll die Kreativität der Menschen vor Ort anregen, um mit neuen Ideen die Stärken der eigenen Region herauszustellen und Europa konkret erlebbar zu machen“, so Purath. „Es gib einen Trend, spontan und kurzfristig in der Natur der näheren Umgebung aktiv sein zu wollen“, stellte Terheggen fest. Das Outdoor-Angebot erweitere nicht nur das „spezifische Freizeitangebot“ in der Region, sondern präge das Lebensgefühl und fördere das generationenübergreifende Zusammenleben. Linßen ergänzte: „Sport bildet einen Baustein in der Entwicklungsstrategie im Bereich Zusammenleben. Er ist ein elementarer Bestandteil im Integrationsprozess.“ Erste erfolgreiche Ansätze des Stadtsportverbands sollen durch das ganzjährige Angebot rund um den Bewegungsparcours ausgebaut werden – kostenlos und unabhängig von einer Mitgliedschaft.

Der Aktiv-Bewegungsparcours besteht aus sieben hochwertigen Edelstahl-Fitnessgeräten für alle Muskelgruppen und bildet mit dem Fitnessbad und der vorhandenen Infrastruktur einen attraktiven Bewegungs- und Begegnungsraum. Das Projekt wird mit einer Summe von rund 25.000 Euro durch die EU und das Land Nordrhein-Westfalen gefördert. Weitere Finanzmittel stellen die Jubiläumsstiftung der Sparkasse der Stadt Straelen (5.000 Euro) und der Verein „L(i)ebenswertes Straelen“ (4.000) zur Verfügung.

Die offizielle Eröffnung findet am 8. Juli mit einem Aktionstag für Jedermann ab 12:00 Uhr am Fitnessbad, Lingsforter Straße 100 in Straelen statt.

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Qualifiziert.Innovativ: Projektstellen Soziales und Landwirtschaft

Qualifiziert.Innovativ.Regional: Für zwei LEADER-Projekte in der Region „Leistende Landschaft“ (Kevelaer, Geldern, Straelen und Nettetal) sind aktuell neue Stellen für Sozialpädagogen/-innen und Sozialarbeiter/-innen und eine/n Natur- und Artenschutzberater/in ausgeschrieben. Die Projektstellen sind auf drei Jahre angelegt.

Die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt für das Projekt „Steigerung der Biodiversitätsmaßnahmen auf landwirtschaftlichen Flächen“ im Versuchszentrum für Gartenbau Straelen/Köln-Auweiler am Standort Straelen eine/n Natur- und Artenschutzberater/in.

Zu den Aufgaben gehören neben der Projektleitung, der Aufbau einer engen Zusammenarbeit und die Vernetzung mit landwirtschaftlichen und naturschutzfachlichen Akteuren in der Region sowie die Akquise und Beratung landwirtschaftlicher Betriebe zur Umsetzung artenschutzfördernder Maßnahmen z.B. im Rahmen des Greenings, der Agrarumweltförderung und des Vertragsnaturschutzes.

Weitere Informationen unter Jobbörse Agrobusiness Niederrhein
https://www.agrobusiness-niederrhein.de/jobboerse/job?natur-und-artenschutzberaterin-in-der-leaderregion-leila

Der Caritasverband Geldern-Kevelaer e.V. sucht im Zuge des LEADER-Projektes „Unser Dorf ist stark durch Vielfalt“ zum nächstmöglichen Zeitpunkt 3 Sozialpädagogen/-innen oder Sozialarbeiter/-innen (Teilzeit: 19,5 Stunden/Woche).

Zu den Aufgaben gehören der Aufbau und die Förderung von Netzwerkstrukturen in den Projektdörfern zur Aufnahme und Integration von zugewanderten Arbeitsmigranten und Flüchtlingen, die Durchführung von Integrationsmaßnahmen und -angeboten und die Zusammenarbeit mit Freiwilligen, Behörden, Arbeitgebern, Kirchengemeinden, Vereinen und anderen Diensten und Institutionen.

Weitere Informationen unter Caritas Geldern
https://www.caritas-geldern.de/jobs/offene-stellen/offene-stellen

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ZeLE tagte im Kreis Kleve: Soziale Dörfer – Sorgende Gemeinschaften

Das Zentrum für ländliche Entwicklung (ZeLE), die mobile Akademie für ländliche Räume im Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW, hat sich bei seiner jüngsten Veranstaltung im Katholischen Bildungszentrum Wasserburg Rindern mit dem Thema „Soziale Dörfer – Sorgende Gemeinschaften“ beschäftigt. Auch LEADER-Engagierte und das Regionalmanagement der Region „Leistende Landschaft“ waren neben Vertreterinnen und Vertretern der benachbarten niederrheinischen LEADER- und VITAL-Regionen vertreten.

„Sorgende Gemeinschaften“ bezeichnen ein sektor-, zielgruppen- und themenübergreifendes Konzept zur Bewältigung der mit dem gesellschaftlichen Wandel verbundenen Aufgaben. Im Zentrum stehen die kleinräumige Bündelung und Kooperation von Unterstützungsangeboten sowie die Stärkung der individuellen Mitverantwortung von Bürgerinnen und Bürgern im öffentlichen Raum. Wie „Sorgende Gemeinschaften“ in der Praxis gestaltet werden können, stellten Projektträgerinnen und Projektträger aus Nordrhein-Westfalen, Hessen und Rheinland-Pfalz anhand von Modellvorhaben vor. Ansätze sind etwa der Aufbau einer sog. Rückgratorganisation („Bürger für Bürger e.V. in der Verbandsgemeinde Daun, Hessen) oder die Gründung einer Dorfgenossenschaft (Vereinsgemeinschaft Lüdenhausen, Kalletal).

Die Bürgermeisterin der Gemeinde Nüsttal (Hessen), Marion Frohnapfel, machte am Beispiel des Projekts „gemeinsam aktiv“, deutlich, dass eine neue dörfliche Sorgekultur einer professionellen Unterstützung bedarf und das Zusammenspiel von Bürgermeister/in, Politik und Gemeindeverwaltung, Bürgerinnen und Bürgern, Verbänden, Wirtschaft, professionellen Dienstleistern und Fachverwaltungen voraussetzt. Das über das Bundesprogramm Ländliche Entwicklung (BULE) geförderte Projekt umfasst den Umbau eines Dorfgemeinschaftshauses für die Nutzung durch einen Kindergarten, eine Senioren-Tagspflege und einen ehrenamtlich geführten Treffpunkt sowie die Förderung einer Koordinatorin.

Fazit: Um auf die Herausforderungen des demografischen, wirtschaftlichen, sozialen und technischen Wandels zukunftsfähig zu reagieren, muss in der Dorferneuerung ein Umdenken von der eher gestalterischen Ausrichtung hin zu strukturell wirksamen Lösungen entwickelt werden. Dazu sollten sowohl ein erweitertes Themenspektrum mit neuen Themen wie der „Sozialen Dorfentwicklung“ berücksichtigt werden als auch neue Schwerpunkte in den bisherigen Handlungsfeldern gesetzt werden. Und vor allem: Dorferneuerung sollte die Zusammenarbeit und Verantwortungsübernahme aller Akteure fest verankern. „Sorgende Gemeinschaften“ oder andere Zweckgemeinschaften können in gegenseitiger Ergänzung Aufgaben übernehmen und zur lokalen Entwicklung beitragen.


Foto: Auf Interesse stieß die ZeLE-Veranstaltung im Kreis Kleve bei den Teilnehmenden der niederrheinischen LEADER- und VITAL-Regionen (v.l.): Jörg Grahl, SPD-Fraktion Geldern, Ute Neu und Simone Schönell, Regionalmanagement „Leistende Landschaft“, Kristin Hendriksen, Regionalmanagement „Niederrhein: Natürlich lebendig“, Mechthild Evelt-Neite, Bezirksregierung Düsseldorf, Alexandra Lenz, Regionalmanagement „Schwalm-Mittlerer Niederrhein“, Dr. Michael Schaloske, Leiter des ZeLE im MULNV NRW, Karl-Heinz Wassong, Vorsitzender der Region „Schwalm-Mittlerer Niederrhein“.

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Bald heißt es am Fitnessbad in Straelen: Bewegung für alle!

Der Stadtsportverband Straelen (SSV) hat die Bewilligung für das LEADER-Projekt „Aktiv-Bewegungsparcours wasserstraelen“ erhalten. Dem Vorhaben stehen damit knapp 25.000 Euro an EU- und Landesmitteln zur Verfügung. Gefördert werden sieben Edelstahl-Fitnessgeräte auf dem Areal des Fitnessbades in Straelen.

„Outdoor-Fitnessangebote sind mehr als ein Trend“, ist Werner Terheggen, Vorsitzender des SSV Straelen überzeugt. „Sport verbindet über alle Alters- und Kulturgrenzen. Die Geräte können sogar von bewegungseingeschränkten Menschen benutzt werden.“ „Die Bewilligung ist Anerkennung für das große Engagement des Stadtsportverbands, mit dem der Verein das Zusammenleben der Generationen mit vielfältigen Angeboten aktiv gestaltet, gerade im Bereich der Integration,“ sagte Hans-Josef Linßen, Vorsitzender des Vereins „Leistende Landschaft“. Das Förderprogramm LEADER unterstützt mit der Zuwendung die Verbesserung der freizeitgesellschaftlichen Struktur in Straelen und die Erhöhung des Touristikwertes in der Region. Mit der aus dem „Pakt für den Sport“ aus dem Jahr 2014 hervorgegangenen Maßnahme sind verschiedene Bewegungsangebote verbunden – unabhängig von einer Vereinsmitgliedschaft.

Die Eröffnung des Outdoor-Bewegungsparks ist für den 8. Juli 2018 mit einem sportlichen Aktionstag geplant.

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Region genehmigt Fördermittel für Mundart-Offensive

Ein Bündel an Maßnahmen, um Mundart lebendig zu halten, beinhaltet die Projektidee „Niederrheinisches Mundart-Wörterbuch – Edition Kävels Platt“ von Rudolf Beerden, Herausgeber/Verleger der Kevelaerer Heimatzeitung Kevelaerer Blatt/Kävels Bläche. Dafür gab das Projektauswahlgremium in seiner Sitzung am 16. Mai 2018 LEADER-Mittel in Höhe von 25.000 Euro frei.

Zu den Medien-Bausteinen gehören ein Übersetzungswörterbuch (platt – hochdeutsch, hochdeutsch-platt), eine kostenlose Online-Version mit Audiofile und Mitmachfunktion sowie eine App („Platt2Go“). Daneben sollen generationenübergreifende Aktionen mit regionalen Gruppen und Mundart-Interessierten angeboten werden. Geplant ist ein regelmäßiger Platt-Stammtisch im Museumscafé des Niederrheinischen Museums für Volkskunde und Kulturgeschichte e.V. in Kevelaer.

Mit modernen Kommunikationsmitteln sollen neue Marktplätze als Orte der Kommunikation und Begegnung erschlossen werden, um Mundart und regionale Heimatkunde vorzustellen und zu bewahren.

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