Autor: Simone Schönell

Bald heißt es am Fitnessbad in Straelen: Bewegung für alle!

Der Stadtsportverband Straelen (SSV) hat die Bewilligung für das LEADER-Projekt „Aktiv-Bewegungsparcours wasserstraelen“ erhalten. Dem Vorhaben stehen damit knapp 25.000 Euro an EU- und Landesmitteln zur Verfügung. Gefördert werden sieben Edelstahl-Fitnessgeräte auf dem Areal des Fitnessbades in Straelen.

„Outdoor-Fitnessangebote sind mehr als ein Trend“, ist Werner Terheggen, Vorsitzender des SSV Straelen überzeugt. „Sport verbindet über alle Alters- und Kulturgrenzen. Die Geräte können sogar von bewegungseingeschränkten Menschen benutzt werden.“ „Die Bewilligung ist Anerkennung für das große Engagement des Stadtsportverbands, mit dem der Verein das Zusammenleben der Generationen mit vielfältigen Angeboten aktiv gestaltet, gerade im Bereich der Integration,“ sagte Hans-Josef Linßen, Vorsitzender des Vereins „Leistende Landschaft“. Das Förderprogramm LEADER unterstützt mit der Zuwendung die Verbesserung der freizeitgesellschaftlichen Struktur in Straelen und die Erhöhung des Touristikwertes in der Region. Mit der aus dem „Pakt für den Sport“ aus dem Jahr 2014 hervorgegangenen Maßnahme sind verschiedene Bewegungsangebote verbunden – unabhängig von einer Vereinsmitgliedschaft.

Die Eröffnung des Outdoor-Bewegungsparks ist für den 8. Juli 2018 mit einem sportlichen Aktionstag geplant.

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Region genehmigt Fördermittel für Mundart-Offensive

Ein Bündel an Maßnahmen, um Mundart lebendig zu halten, beinhaltet die Projektidee „Niederrheinisches Mundart-Wörterbuch – Edition Kävels Platt“ von Rudolf Beerden, Herausgeber/Verleger der Kevelaerer Heimatzeitung Kevelaerer Blatt/Kävels Bläche. Dafür gab das Projektauswahlgremium in seiner Sitzung am 16. Mai 2018 LEADER-Mittel in Höhe von 25.000 Euro frei.

Zu den Medien-Bausteinen gehören ein Übersetzungswörterbuch (platt – hochdeutsch, hochdeutsch-platt), eine kostenlose Online-Version mit Audiofile und Mitmachfunktion sowie eine App („Platt2Go“). Daneben sollen generationenübergreifende Aktionen mit regionalen Gruppen und Mundart-Interessierten angeboten werden. Geplant ist ein regelmäßiger Platt-Stammtisch im Museumscafé des Niederrheinischen Museums für Volkskunde und Kulturgeschichte e.V. in Kevelaer.

Mit modernen Kommunikationsmitteln sollen neue Marktplätze als Orte der Kommunikation und Begegnung erschlossen werden, um Mundart und regionale Heimatkunde vorzustellen und zu bewahren.

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Expedition Natur auf dem NABU-Naturschutzhof Nettetal

Auf Expedition in ein zwei Hektar großes Paradies mit Lebensräumen für bedrohte heimische Pflanzen und Tiere hat sich die LEADER-Arbeitsgruppe „Umwelt, Klima, Energie“ mit ihrem Mitglied Heinz Tüffers auf dem Naturschutzhof Nettetal begeben. Der Naturschutzhof-Pionier führte die Gruppe nach der Projektbesprechung etwa eine Stunde lang vorbei an Duft- und Bauerngärten, Wildblumenwiesen, Hochbeeten und Teichen. Markantes Wahrzeichen ist der „Lebensturm“, der einer Vielzahl an Säugetieren, Insekten und Vögeln Unterkunft bietet. Riechen, Fühlen, Schmecken und Hören waren ausdrücklich erwünscht.

Tüffers machte die Teilnehmenden immer wieder auf natürliche oder bauliche Kuriositäten aufmerksam, etwa auf den Aushub der Schornsteinwespe oder den mit haushaltsüblichem Speisequarkgemisch verarbeiteten Lehmputz eines Hauses.
Tüffers lebt Naturschutz mit Leidenschaft und Freude am Entdecken und Experimentieren. So zeigte er wilde Orchideen und demonstrierte an einem Ameisenhaufen, wie Ameisensäure in Sekundenschnelle Pflanzenfarbstoffe färbt. In einem selbst angelegten Moorbeet auf Plastikfässern, siedelten sich auf der aufgebrachten Torfschicht ohne Aussaat von Sämereien Moorpflanzen an.

Auf dem seit 1985 mit großem ehrenamtlichen Engagement betriebenen Naturschutzhof wird außerschulische Bildung groß geschrieben. Es gibt umfangreiche Veranstaltungsangebote. Weitere Informationen unter https://www.nabu-krefeld-viersen.de/naturschutzhof/angebote/paedagogische-angebote/.

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Landwirtschaftlicher Informationsradweg im Kunden-Check in Kevelaer

Zahlreiche Besucher der 2. fahrRad-Pause Kevelaer machten Station am Gemeinschaftsstand der Straelener Landfrauen und der LEADER-Region. Die Landfrauen hatten eine besondere Produktidee im Gepäckkorb: Eine Landwirtschafts-Erlebnis-Route in Straelen. Dahinter steckt die Idee, moderne Landwirtschaft nachhaltig und generationenübergreifend zu vermitteln und Menschen mit neuen Themenrouten „Rund um die Landwirtschaft“ zum aktiven Erleben anzuregen. Es gehe darum, „im Vorbeifahren Interessantes über die Landwirtschaft zu lernen und zugleich ein Erlebnis für die gesamte Familie schaffen“, so die Vorsitzende der Straelener Landfrauen, Ingrid Berghs-Trienekens. Vorstandsmitglied Marita Rattmann ergänzte: „Wir wollen mit einem frischen und ansprechenden Angebot dazu beitragen, Landwirtschaft positiv in der Gesellschaft verankern.“

Damit aus der Idee ein „echtes“ und authentisches Landwirtschaftserlebnis am Niederrhein wird, das zugleich den Vorstellungen der Nutzer entspricht, wurden die Marktbesucher von den Landfrauen nach ihren Gewohnheiten der Fahrradnutzung und dem Konsum lokaler Lebensmittel und Dienste befragt. Studierende des Studiengangs „Regional-Marketing“ der Hochschule Rhein-Waal (HRW) hatten dazu einen Fragebogen mit 15 Fragen entwickelt. Eine Gruppe führte auch selbst Befragungen in Kevelaer durch. Rund 100 Fragebögen wurden ausgefüllt.

Dozentin Mirjam Bosmann (HRW) zeigte sich begeistert vom Engagement ihrer Studentinnen und Studentin. Am Ende des Semesters sollen drei Marketingkonzepte stehen. Auf der Grundlage dieser Konzepte wollen die Landfrauen die nächsten Schritte der Projektentwicklung gehen. In den vergangenen Monaten diskutierte eine Gruppe von Landfrauen und Landjugendlichen aus der gesamten Region (Kevelaer, Geldern, Straelen und Nettetal) über Ziele und Bausteine eines landwirtschaftlichen und gartenbaulichen Inforadweges.

Die Landfrauen wollen mit dem Radweg im Frühjahr 2019 an den Start gehen.

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Projektbewilligung: Freude über Fördermittel für „Genuss am See“

Große Freude herrscht im Nettetaler Rathaus: Für die Veranstaltung „Genuss am See“ am 25. und 26. August am De Wittsee wurden nun Fördermittel in Höhe von knapp 20.000 Euro bewilligt. Bereitgestellt werden die Mittel aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums im Rahmen des LEADER-Projekts, an dem neben Nettetal auch die Städte Straelen, Kevelaer und Geldern beteiligt sind. Der Eigenanteil der Stadt Nettetal beträgt etwa 5.000 Euro. Kooperationspartner ist der Naturpark Schwalm Nette, welcher Eigenmittel in gleicher Höhe einbringt.

Hans-Josef Linßen, Vorsitzender der Region Leistende Landschaft (Lei.La), ist froh über die erfolgreichen Bemühungen um Fördermittel: „Mit der ersten Projektbewilligung wird klar, wofür LEADER steht. Für Qualität und vielfältige Wertschöpfung, die in der Region bleibt. Auch Nettetals Bürgermeister Christian Wagner freut sich über die finanzielle Unterstützung: „Was lange währt, wird endlich gut. Es ist schön, dass das Projekt berücksichtigt wurde und unsere Bemühungen erfolgreich waren. Wir wollen mit der Veranstaltung einen Mehrwert für die Menschen aus Nettetal und der Umgebung schaffen und zeigen, was die LEADER-Region leisten kann. Der Startschuss in Nettetal soll uns alle motivieren, Regionales noch stärker in den Mittelpunkt zu stellen.“

„Genuss am See“ greift dabei die Trends Regionalität, Nachhaltigkeit und Qualität auf und kombiniert diese mit der einzigartigen Natur des Niederrheins. Nach dem Motto „Mit allen Sinnen genießen“ stehen Kulinarik und regionale Produkte im Fokus des Festes, die ergänzt werden durch traditionelles Handwerk und regionale Natur-Informationsstände, Musik, Bühnenprogramm und Kinderaktionen sowie Freizeitangebote.

Die Veranstaltung gliedert sich in den Marktbereich mit Kulinarik und regionalen Produkten: Hier bieten Direktvermarkter aus der Region und dem Naturpark Schwalm-Nette Spezialitäten und kulinarische Raritäten an. Zweiter Bereich ist die Ausstellungs- und Informationsmeile. Vereine und Verbände werden hier über Trends im Bereich Natur, Freizeit und Tourismus informieren. Im Eventbereich werden ein vielfältiges Bühnenprogramm, Kinderaktionen und Walking-Acts während des gesamten Tages für Unterhaltung sorgen.

Für den Markttag am Sonntag 26. August werden noch Anbieter regionaler Produkte bzw. regionale Handwerkskunst gesucht. Wer Interesse an einer Teilnahme hat, kann sich gerne bei der Stadt Nettetal, Zentralbereich Wirtschaft und Marketing, melden. Auskünfte erteilen Sabine Monz, Telefon 02153/898-8006, E-Mail sabine.monz@nettetal.de sowie Ulrike Cronen, Telefon 02153/898-8004, E-Mail ulrike.cronen@nettetal.de.

Foto: Sabine Monz und Ulrike Cronen vom Zentralbereich Wirtschaft und Marketing freuen sich über die erfolgreiche Bewilligung.

Foto/Text: Stadt Nettetal

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Besuchen Sie den LEADER-Stand bei der Fahrrad-Pause Kevelaer 2018

LEADER ist auf der Ausstellermeile dabei, wenn es heißt: fahrRad-Pause Kevelaer 2018. Gemeinsam mit den Projektinitiatorinnen der LandFrauen Straelen und Studierenden des Regional-Marketing-Kurses der Hochschule Rhein-Waal (HSRW) mit ihrer Dozentin Mirjam Bosmann, wird das LEADER-Projekt „Landwirtschaftlicher Inforadweg“ vorgestellt. Ziel des Projekts ist eine ständige „Höfetour“ mit abwechslungsreichen Informationen und Aktionen zu und auf landwirtschaftlichen und gartenbaulichen Betrieben in der Region. Die Studierenden haben einen Fragebogen erarbeitet, mit dem die Bedürfnisse der Zielgruppen, insbesondere von Familien mit Kindern, genauer erforscht werden sollen.

Neben den Marketing-Studierenden befasst sich eine Gruppe von Studentinnen des Studiengangs „Qualität, Umwelt, Sicherheit und Hygiene“ der Fakultät Life Sciences der HSRW mit inhaltlichen Anforderungen des Projekts.

Wir sind am 29. April von 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr für Sie da.
Der LEADER-Stand befindet sich im Bereich Nord (Wochenmarkt-Platz), in direkter Nachbarschaft zum Stand der Stadt Straelen. Weitere Infos zur Veranstaltung gibt es unter https://www.kevelaer.de/de/stadt-wfg/fahrrad-pause/

Die Region „Leistende Landschaft“ umfasst die Städte Straelen, Nettetal, Geldern und Kevelaer. LEADER ist eine Fördermaßnahme der Europäischen Union zur Unterstützung ländlicher Regionen im Bereich Regionalentwicklung und Strukturförderung. Ziel ist es, die Lebensqualität zu steigern. Finanziert wird das Programm aus dem „Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums“ (ELER).

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Vom E-Carsharing bis zum Insektenhotel – Facharbeitskreis Umwelt, Klima, Energie tagte

Zahlreiche LEADER-Projekte standen auf der Agenda des Facharbeitskreises Umwelt, Klima, Energie unter Leitung von Monika Hertel, Vorsitzende des Nabu-Kreisverbands Kleve. Die Region Leistende Landschaft setzt sich für Maßnahmen zum Schutz der biologischen Vielfalt und der landschaftlichen Strukturvielfalt in der Agrobusiness-Region ein. Dazu gehören Demonstrationsvorhaben zur Entwicklung einer mehrjährigen Regio-Saatgutmischung für Blühstreifen auf kommunalen Freilandflächen oder die überregionale Vernetzung von Initiativen zur Pflege von Streuobstwiesen am Niederrhein.

Ein weiteres Schwerpunktthema war die Zukunft nachhaltiger Mobilität im ländlichen Raum. Thomas Linßen, Umweltbeauftragter der Stadt Straelen, stellte seine Projektidee „Grenzland MOBIL“ vor. Ziel ist es, einen Carsharing-Pool in den LEADER-Kommunen aufzubauen und als flexible Ergänzung zum herkömmlichen ÖPNV mit umweltfreundlichen, betrieblich genutzten Elektrofahrzeugen zu kombinieren. Im Rahmen des Projekts sollen die Organisation des flexiblen Mitnutzungssystems und der Aufbau eines Buchungssystems gefördert werden. Die Expertinnen und Experten aus den Bereichen Naturschutz, Heimatpflege, Kommunalpolitik und Verwaltung brachten an dem Abend viel Fachwissen und praktische Erfahrung in die Diskussion ein, etwa zur Bedeutung und zum Bau von Nistkästen und anderen Insekten-Nisthilfen. Ein besonderes Anliegen war die stärkere Einbindung der Landwirtschaft.

Das nächste Treffen findet am 14. Mai 2018 um 18.00 Uhr auf dem Nabu-Naturschutzhof Nettetal statt.

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