Autor: Ute Neu

Perspektiven der Dorferneuerung für Winnekendonk

Auf Initiative des Heimatvereins “Ons Derp” Winnekendonk e.V. und des Ortsvorstehers, Hansgerd Kronenberg, haben Christine Markert und Philipp Bernotat von der Bezirksregierung Düsseldorf (Dezernat 33: Ländliche Entwicklung, Bodenordnung) gemeinsam mit Vertretern der Stadt Kevelaer die Ortschaft Winnekendonk besucht. Im Mittelpunkt der Ortskernbegehung und des Informationsgespräches standen die Themen dorfgerechte Gestaltung von Straßen und Plätzen, Verkehrsinfrastruktur sowie Baugestaltung und ihre Fördermöglichkeiten.

Christine Markert informierte die Teilnehmer über die organisatorische Neuausrichtung der Dorferneuerung. Das Aufgabengebiet ist in der 17. Wahlperiode aus dem Geschäftsbereich des Umweltministeriums in die Zuständigkeit des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung übergegangen. Markert verwies bei ihren Ausführungen ausdrücklich darauf, dass verbindliche Aussagen zu konzeptionellen Grundlagen der Förderung derzeit nicht möglich sind, da die konkrete Ausgestaltung der Dorferneuerung auf Landesebene überarbeitet werde.

Bereits während des Gesprächs im Pfarrheim wurde deutlich, dass Dorf- und Regionalentwicklung vielfältige Chancen bieten, um die Zukunftsfähigkeit der Ortschaft attraktiv und solide aufzustellen und passgenaue Lösungen für die Herausforderungen vor Ort zu finden. Die engagierten Gesprächsteilnehmer wollen die Zukunft ihrer Ortschaft unter Beteiligung der Dorfgemeinschaft und der Stadt Kevelaer in den nächsten Monaten diskutieren und motiviert weiterhin in die eigenen Händen nehmen. Dabei kann die Vereins- und Dorfgemeinschaft auf ihre Erfahrungen aus der wiederholten Teilnahme am Dorfwettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ auf verschiedenen Ebenen zurückgreifen. Koordiniert wurde der Termin vom LEADER-Regionalmanagement.

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LEADER-Regionen unterzeichnen Kooperationsvereinbarung für Zusammenarbeit in der Umweltbildung

Sonsbeck. Geldern. Die LEADER-Regionen „Leistende Landschaft“ (Geldern, Kevelaer, Straelen und Nettetal) und „Niederrhein: Natürlich lebendig!“ (Alpen, Rheinberg, Sonsbeck, Xanten) wollen im Bereich der Umweltbildung künftig gebietsübergreifend vertieft zusammenarbeiten. Genau auf der Regionsgrenze, in der CWWN-Wohnanlage St. Bernardin in Sonsbeck-Hamb, unterzeichneten die Vorsitzenden der beiden Lokalen Aktionsgruppen Hans-Josef Linßen und Margret Voßeler („Leistende Landschaft“) sowie Leo Giesbers und Hans-Theo Mennicken („Niederrhein: Natürlich lebendig“) eine entsprechende Vereinbarung. „Die Kooperation erfolgt konkret durch das LEADER-Projekt des NABU-Kreisverbandes Kleve ‚Umweltbildung für alle – Inklusion inklusive‘“, so Vorstandsvorsitzender Giesbers. „Wir haben uns während unserer Mitgliederversammlung im Sommer bei einer Führung durch den Schaubauerngarten persönlich von der Strahlkraft der Idee überzeugt“, ergänzte sein Stellvertreter Mennicken.

Die Vorsitzende des NABU-Kreisverbandes Kleve und Projektinitiatorin, Monika Hertel, fasste anlässlich der Unterzeichnung die wesentlichen Ziele des Projektes zusammen. Durch die Förderung der Projektstelle sollen Umweltbildungs- und Naturerlebnisangebote in der Parkanlage von St. Bernardin ausgeweitet und einer breiteren Öffentlichkeit bekannt gemacht werden. Neu sei ein Beratungsangebot für externe Träger und die Zusammenarbeit mit Schulen und Kindergärten. Dieses solle eine Zusammenarbeit bei Umweltbildungs- und Naturerlebnisveranstaltungen in öffentlichen und privaten Parkanlagen und Gärten auch außerhalb des Projektgeländes in den acht Mitgliedskommunen der beiden LEADER-Regionen ermöglichen, so Hertel. Auch der NABU-Kreisverband Wesel ist in das Projekt eingebunden. Barbara Telgen, Bereichsleiterin der Wohnanlage, begrüßte die Fortführung der bewährten Kooperation zwischen NABU und CWWN und die Stärkung von St. Bernardin als inklusiven Umweltbildungsort.

„Der Rückgang von Pflanzen- und Tierarten ist ein gesamtgesellschaftliches Thema“, stellte Margret Voßeler fest. Sie betonte, dass die Vielfalt an geplanten Maßnahmen eine Chance ist, um Artenvielfalt und Biodiversität stärker bei allen Menschen in der Region zu verankern. Dazu tragen insbesondere die geplanten außerschulischen Umweltbildungsangebote für Kinder und Jugendliche bei. Der erste Vorsitzende der „Leistenden Landschaft“, Hans-Josef Linßen, ist überzeugt: „Überregionale Netzwerke verbessern den Austausch von Erfahrungen und Know-how zwischen den LEADER-Regionen und Organisationen, die an der ländlichen Entwicklung beteiligt sind.“

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Outdoor liegt im Trend – Ortstermin mit der Bezirksregierung in Straelen

Das Kennenlernen der Projektträger und LEADER-Engagierten vor Ort sowie die fördertechnische Projekt-Justierung standen im Mittelpunkt des Ortstermins der Bezirksregierung Düsseldorf (Dezernat 33) mit Vertretern des Stadtsportverbands Straelen (SSV) und der Stadtverwaltung am Freizeitbad WasserStraelen. Bereits in der Projektentwicklungsphase ist der Bewilligungsbehörde ein Austausch mit den beteiligten Akteuren wichtig, um eventuelle Fragen zu klären und LEADER-Projekte erfolgreich umzusetzen.

Bei der Begehung des Projektgeländes stellte der Vorsitzende des SSV-Straelen, Werner Terheggen, den LEADER-Ansprechpersonen der Bezirksregierung den geplanten „Aktiv-Bewegungsparcours“ und das dahinter stehende Konzept vor. Mit Pylonen markierte er anschaulich die Geräteanordnung auf der Rasenfläche an der Finnenbahn. Unter dem Motto „Bewegung für alle“ soll dort ein ganzjähriges, frei zugängliches Qutdoor-Bewegungsareal mit Bewegungsgeräten für Menschen ab 14 Jahren, insbesondere auch für ältere Menschen und Menschen mit Behinderung entstehen.

Outdoor-Aktivitäten liegen im Trend! Davon konnten Werner Terheggen und Ekki Friedrich vom Lauftreff des SV 19 Straelen am Ende des Besuchs auch die Bezirksregierung überzeugen. Die Projektidee basiert auf dem „Pakt für den Sport“ zwischen dem SSV und der Stadt Straelen.

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