Autor: Ute Neu

Foto: R. Beerden

Vorstand der LEADER-Region wiedergewählt

Im Rahmen der Mitgliederversammlung am 17.06.2020 erfolgte die Wiederwahl aller bisherigen Vorstandsmitglieder jeweils einstimmig. Damit wurden im Amt bestätigt: Bürgermeister Dr. Dominik Pichler als Vorsitzender, Margret Voßeler-Deppe als stellvertretende Vorsitzende und Wilfried Bosch als Schatzmeister.

Vor dem offiziellen Beginn der Mitgliederversammlung informierte Sandra Kim-Hamacher, Stadt Kevelaer, einen Teil der Mitglieder über das neue touristische Angebot in der Wallfahrtsstadt Kevelaer. Im Rahmen eines mit EFRE-Mitteln geförderten Projektes sind auf der Hüls ein Gradierwerk, Kneipp-Anlagen, Bibelgarten, Empfangsgebäude und vieles mehr entstanden. Der Solegarten St. Jakob verspricht Entspannung, Erholung und Zeit zum Durchatmen. „Das ist vor allem rund um das Gradierwerk herum, aufgrund seiner Sole-haltigen Luft, ein besonderes und gesundes Erlebnis,“ so Kim-Hamacher.

Die Mitgliederversammlung zog eine Zwischenbilanz und steckte die Aufgaben für die nächste Zeit ab.  Unterm Strich hat der Verein in den zurückliegenden Jahren einiges in der Region bewegt, um das Leben in den Dörfern und Kommunen attraktiver zu machen. „Die LEADER-Region verbessert die interkommunale Zusammenarbeit und stärkt die Vernetzung unterschiedlicher Akteure,“ so Pichler. 95% des Fördervolumens von insgesamt 2,1 Millionen EUR ist bereits durch Projekte gebunden. Zur Bilanz des Vereins gehören erfolgreiche Projekte, die bereits in der Umsetzung sind:

In den nächsten Wochen geht es darum, dass die vier Mitgliedskommunen sich zur Fortsetzung der LEADER-Region positionieren und anschließend gemeinsam die Weichen für den Übergang in die nächste Förderperiode 2021-2027 stellen. Bis zum Beginn der neuen Förderperiode gilt es, weitere Projekte zu qualifizieren, die restlichen LEADER-Fördermittel zu binden und weitere Fördermöglichkeiten zu akquirieren.

Nach diesen Wahlen bleiben die Ämter im Verein unverändert – auf eine weitere erfolgreiche LEADER-Arbeit für Geldern, Kevelaer, Straelen und Nettetal.

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Förderung der ländlichen Räume wichtiger denn je

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der LEADER-Aktionsgruppen weist in der neuesten Pressemitteilung daraufhin, dass derzeit an vielen Orten sichtbar wird, wie wertvoll der ländliche Entwicklungsansatz mit tausenden von LEADER-Projekten in ganz Deutschland ist, zum Beispiel bei der Unterstützung von Nachbarschaftshilfen, die vielen alten Menschen Sicherheit und Perspektive geben. Auch die Unterstützung einer Nahversorgung der kurzen Wege, intelligente Ansätze für Onlineangebote von kleinen, lokalen Händlern oder die Förderung der Erzeugung regionaler Produkte habensich in den aktuell schwierigeren Zeiten bewährt. Zur Bewältigung der Krise wird es von entscheidender Bedeutung sein, die unzähligen zivilgesellschaftlichen Akteure darin zu unterstützen,auch in Zukunft ihren wichtigen Beitrag für die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse leisten zu können.

Zugleich hat die jetzige Situation deutlich gemacht, welche Bedeutungeine flächendeckende digitale Infrastruktur in Zukunft haben wird. Diese Anstrengungen müssen verstärkt werden, um beispielsweise Kindern in Stadt und Land die gleichen Bildungschancen zu gewährleisten .

Die gesamte Pressemitteilung lesen Sie hier.

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Inspiration für neue Projekte auf der Grünen Woche

Die Grüne Woche in Berlin bietet LEADER-Beteiligten vielfältige Möglichkeiten sich mit anderen Akteuren zu vernetzen, neue Kontakte zu knüpfen sowie Leuchtturmprojekte kennenzulernen. Unsere Vertreter der LEADER-Region haben sich über das Projekt „Börderfeuer“ der LEADER-Region „Zülpicher Börde“ informiert und im wahrsten Sinne „Feuer gefangen“. Die Ziele von „Börde-Feuer“ sind schnell erklärt: mehr Akzeptanz für die Freiwillige Feuerwehr in der Bevölkerung, aber auch bei Arbeitgebern von Feuerwehrleuten schaffen, neue Mitglieder gewinnen und Nachwuchs akquirieren. Jetzt gilt es zu prüfen, ob ein solches Projekt auch auf unsere Region übertragen werden kann. Denn die Herausforderungen, die der Wehrleiter aus Nörvenich beschreibt, sind hier ähnlich: „Um ein Feuerwehrfahrzeug im Notfall innerhalb der vorgeschriebenen Hilfefristen mit neun Feuerwehrkameraden besetzen zu können, müssen wir viel mehr Leute alarmieren, um wirklich sicherzustellen, dass das Fahrzeug auch einsatzbereit ist. Immer mehr Kameraden arbeiten außerhalb. Und es wird grundsätzlich schwieriger, Arbeitgeber davon zu überzeugen, freiwillige Feuerwehrleute für ihren Dienst freizustellen.“

Foto oben: (v.l. Ariane Grawe, Ute Neu (LEADER-Regionalmanagement), Oliver Hartlieb (Wehrleiter Nörvenich), Peter Berndgen (agro-kontakt GmbH), Hans-Josef Linßen (Bürgermeister Straelen), Wilfried Bosch (Vorstand Leistende Landschaft e.V.)

Geschicklichkeitsübung bei der Feuerwehr

 

 

Wieviel Geschick ein Feuerwehrmann benötigt, um die schweren Geräte zu bedienen, konnte Frau Grawe selbst ausprobieren.

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Klimaschutz – Jugendliche und junge Leute tun etwas!

Jugendliche und junge Leute sind herzlich zum Workshop zum Thema Klimaschutz eingeladen, der am 09.11.2019 von 11-17 Uhr im Berufskolleg Geldern des Kreises Kleve stattfindet. Wer neben oder statt der Demonstrationen auf der Straße, durch andere kleine Projekte etwas für den Klimaschutz erreichen möchte, ist hier genau richtig. Durch weiteres Wissen zum Thema Klimaschutz und welche alltäglichen Dinge man verändern kann um etwas Gutes zu tun und durch die Bearbeitung von kleinen Projekten, können die Jugendlichen eigenständig etwas bewirken. Für den Workshop ist eine Anmeldung nötig, damit für alle Teilnehmer ausreichend Platz zur Bearbeitung der Workshop-Stationen vorhanden ist.

Sie kennen Jugendliche die an solch einem Workshop interessiert wären? Geben Sie diese Informationen gerne weiter!

Kontaktieren Sie uns, es sind noch Teilnehmerplätze frei:
Mail: brenda.huetig@leader-leila.de
Tel.: 02831-1348270

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Neues Leben für die Alte Schule Lüllingen

Das Gebäude soll zu einem Informations- und Begegnungszentrum umgebaut werden. Eine Bürgerversammlung ist für den 9. September geplant.

Generationen insbesondere von älteren Einwohnern und Einwohnerinnen von Lüllingen haben hier „für das Leben“ gelernt – nun soll diesen Ort neues Leben erfüllen: Nach der Verlagerung des Standortes der Lüllinger Feuerwehr vom Rochusweg an die Twistedener Straße  will die Dorfgemeinschaft unter Führung des Natur- und Heimatvereins die Alte Schule in ein Informations- und Begegnungszentrum umbauen.

„Unser Nutzungskonzept sieht ein Informationszentrum für „grüne“ Berufe mit Schwerpunkt Gartenbau sowie gleichzeitig einen Treffpunkt für Vereinsaktivitäten der Dorfgemeinschaft vor“, so Ortsbürgermeister Kurt Münster. Gemeinsam mit den Dorfbewohnern werden die einzelnen Themen zur Realisierung des Projektes am 09.09.2019 um 19.30 Uhr in einer Bürgerversammlung im Landgasthof Louven entwickelt. „Wir hoffen, dass dieses Projekt das Dorf bewegt und viele Ihre Ideen einbringen“, so Kurt Münster.

Das Informations- und Begegnungszentrum soll die mehr als 200-jährige geschichtliche Entwicklung des Dorfes und die besondere Prägung Lüllingens als erste Mustersiedlung des Gartenbaus (seit 1929) zeigen. Auch die Leistungsfähigkeit und Vielfältigkeit des modernen Gartenbaus sowie die Entwicklungsperspektiven eines modernen Wirtschaftszweiges werden hier dargestellt. Die „Alte Schule“ soll daher nicht nur als reines Museum fungieren, sondern interaktiv mit den Besuchern in Kontakt kommen.

Angedacht ist eine Multimediashow, die auf der ca. 3,5 m hohen und über 20 m breiten Wand des Kaltraums im bisher als Feuerwehrgerätehaus genutzten Gebäudeteil abläuft. Die interaktive Webseite präsentiert anhand von einzelnen auf einer großen Karte dargestellten gartenbaulich-, geschichtlich- und/oder touristisch interessanten Standorten informative Erzählungen, Bilder, Tonaufnahmen und Videos, die von den Besuchern selbst gesteuert werden können.

Darüber hinaus soll in Schaukästen und Vitrinen die besondere örtliche Geschichte des Gartenbaus bis hin zu modernen Produktionsbetrieben des Agrobusiness dargestellt werden.

Zielgruppen für das Informationszentrum sind Unternehmen, Fachpublikum, Schulklassen wie auch Touristen. Das Zentrum setzt Anreize für Auszubildende und Facharbeitskräfte, um so für zukünftige Arbeitsplätze zu werben.

Damit die Alte Lüllinger Schule die neuen Nutzungen aufnehmen kann, ist eine Teilsanierung und Umbau innerhalb des Gebäudes erforderlich. Pläne hierzu liegen bereits vor. Dabei soll der denkmalgeschützte Charakter des Gebäudes erhalten und die Zugänglichkeit barrierefrei gestaltet werden. Einbezogen ist auch der Vorplatzbereich, der Aufenthaltsqualität bekommen soll.

Nachdem der Antrag der Dorfgemeinschaft Lüllingen beim Rat der Stadt Geldern auf Überlassung des Gebäudes zur Nutzung positiv beschieden wurde, sollen jetzt Fördermittel aus der LEADER-Region für den geplanten Umbau eingeholt werden. Das Projektauswahlgremium der LEADER-Region „Leistende Landschaft“ hat am 22.05.2019 für das Vorhaben entsprechende Fördermittel reserviert. Der konkrete Förderantrag, der bei der Bezirksregierung eingereicht werden muss, wird zurzeit erarbeitet.

Neben der Finanzierung mit Fördermitteln bleibt für die Lüllinger Dorfgemeinschaft ein nicht unwesentlicher Anteil an Eigenleistung, welche durch Muskelhypothek und Sponsorengelder aufgebracht werden muss. Eine ganze Anzahl mit dem Gartenbau verbundene Unternehmen und Einrichtungen haben bereits ihr Interesse zur Mitwirkung bekundet.

„Das Geld ist gut angelegt“, weiß der Ortsbürgermeister Kurt Münster. „Auf diese Weise wird der Ort insgesamt gestärkt!“

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Erfolgreiches Projekt Umweltbildung wird ausgebaut

Die barrierefreien Umweltbildungs- und Naturerlebnisangebote, die Sabine Kotzan für die weitläufige Anlage von St. Bernardin in Kapellen entwickelt hat, wurden und werden von allen Altersgruppen sehr gut angenommen. So gut, dass jetzt für die neuen Angebote die Arbeitskapazität aufgestockt werden musste. Die Themen sind vielfältig, Natur im Jahresverlauf, Wildbienen, Wildkräuterkochkurse, alte Gemüsesorten neu entdecken.

Die Termine für das 2. Halbjahr 2019 sind hier zu finden. Am 07. September wird zum Beispiel nach einer Führung durch den Schaubauerngarten mit alten Gemüsesorten wie Pastinaken und Mangold gekocht. Der Erlebnistag „Naturforscher“ in den Herbstferien richtet sich an Kinder von 6-12 Jahren.

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Austausch der LEADER- und VITAL-Regionen NRW

Bereits zum 8. Mal trafen sich 38 Regionalmanager/-innen aus 28 LEADER- und VITAL-Regionen in Legden, Münsterland, um gemeinsam über aktuelle Trends und Entwicklungen in der LEADER- und VITAL-Förderung zu diskutieren. In der zweitägigen Klausur wurden neben allgemeinen Fragen folgende Schwerpunkte erörtert: Mittelabfluss in den Regionen, Neue Fördermöglichkeiten, z.B. Regionalbudget und Strukturentwicklung ländl. Raum, sowie die neue LEADER-Phase 2021-2027. Die Teilnehmer tauschten auch rege Ihre Erfahrungen und Ideen aus der Projektarbeit aus.

Die Landesarbeitsgemeinschaft NRW ist ein Netzwerk, in dem sich die Regionalmanagements der LEADER-Regionen in NRW austauschen, gegenseitig auf den neuesten Stand bringen, sich beraten, Kooperationsprojekte umsetzen oder sich gemeinsam präsentieren.

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Barbara Hendricks informiert sich über LEADER

Geldern. Interessiert an der Entwicklung und am Projektfortschritt der LEADER-Region „Leistende Landschaft“ (Geldern, Kevelaer, Nettetal, Straelen), hat die SPD-Bundestagsabgeordnete für den Kreise Kleve, Dr. Barbara Hendricks, den Verein in seiner Gelderner Geschäftsstelle besucht. „Mir ist es ein Anliegen, einen Einblick in die Arbeit der Lokalen Aktionsgruppe zu erhalten, um LEADER besser fassen zu können“, so Hendricks.
Der Vorsitzende und Bürgermeister der Wallfahrtsstadt Kevelaer, Dr. Dominik Pichler, berichtete über den aktuellen Projektstand und das Auswahlverfahren auf der Grundlage der Regionalen Entwicklungsstrategie. Dabei hob er die zentrale Funktion des Projektauswahlgremiums im LEADER-Prozess hervor: „Mit einer Stimmenmehrheit bei den nicht öffentlichen Wirtschafts- und Sozialpartnern sowie Akteuren der Zivilgesellschaft stellt das 16-köpfige Auswahlgremium sicher, dass die Entscheidung über Projekte in der Region bleibt.“ Rund 43 Prozent des Projektbudgets von 2,1 Millionen Euro seien zur Halbzeit der Förderperiode in 11 Projekten gebunden.
Die “Leistende Landschaft“ steht in erster Linie für eine starke Landwirtschafts- und Gartenbauregion und Themen an den Schnittstellen Tourismus, Kultur und Umwelt. Die Regionalmanagerinnen Simone Schönell und Ute Neu gaben dazu einen Überblick über die Projekte. Pichler verwies mit dem Blick auf die Hausärzte- und Fachärzteentwicklung in der Region auf das Zukunftsthema der regionalen medizinischen Versorgung, das ebenfalls Gegenstand der Entwicklungsstrategie ist. „Zur Sicherstellung der medizinischen Versorgung vor Ort, wollen wir verstärkt Gespräche mit Entscheidungsträgern aufnehmen,“ sagte Pichler.
Wilfried Bosch mahnte als Schatzmeister des Vereins vor allem den Abbau bürokratischer Hindernisse an. „Wenn wir die Bürgerschaft und Vereine motivieren wollen, sich für die Region zu engagieren, brauchen wir einfache Förderprogramme.“
Die SPD-Bundestagsabgeordnete wünschte sich, weiterhin mit der Region über den Fortschritt der Projektentwicklung in Kontakt zu bleiben. „Der Überblick über die Projekte zeigt, dass die Bürgerinnen und Bürger viele kreative und gleichzeitig gut umsetzbare Ideen haben, die die Region bereichern. Durch LEADER bekommen sie die Chance, Realität zu werden.“

Foto: Die Kreis-Klever SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Barbara Hendricks (2. v. l.) informierte sich im Gespräch mit den Vorstandsmitgliedern Dr. Dominik Pichler (l.) und Wilfried Bosch (r.) und Geschäftsführerin Simone Schönell über den Projektfortschritt in der LEADER-Region „Leistende Landschaft“.

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Projektwerkstätten unterstützen Projektentwicklung

Ideen und Anregungen willkommen! Mehr als zwei Stunden haben Projektträger und LEADER-Interessierte bei der ersten Projektwerkstatt im Waldfreibad Walbeck engagiert und motiviert über neue LEADER-Projekte diskutiert. Schwerpunktthema waren innovative Bewegungsprojekte aus dem Handlungsfeld „Tourismus und Freizeit“. Neben Friedhelm Lange stand mit Sebastian Schneider vom Institut für Sportmanagement und Sportmedizin der Hochschule Koblenz ein ausgewiesener Experte für innovative Bewegungskonzepte und -strategien als Diskutant zur Verfügung.

ENNIE – Entdeckung Niederrhein.
Benedikt May und Friedhelm Lange vom Bäderverein Waldfreibad Geldern präsentierten ihre Idee „ENNIE – Entdeckung Niederrhein. Erspüren – Entdecken – Erfahren“. Die Philosophie hinter dem Bewegungskonzept ist die Vernetzung verschiedener Freizeiteinrichtungen in der Region durch mobile Angebote unter Einbeziehung der kulturräumlichen Besonderheiten. May verwies auf den Trend, unabhängig von Ort und Zeit aktiv sein zu wollen. „Der Nutzer gibt vor, was attraktiv ist“, so May. Neben einem stationären, frei zugänglichen Erholungspunkt „Grüne Pause“ am Waldfreibad mit verschiedenen generationenübergreifenden Angeboten (z.B. Sitzgelegenheiten, Barfußpfad, Schwebebalken, Boule Bahn etc.) sollen eine Fahrrad-Servicestation, ein Geocache-Angebot sowie ausleihbare Übernachtungsangebote mit LEADER realisiert werden. Auch Bewegungs-Rucksäcke sollen in der Region zum Einsatz gebracht werden. Diskutiert wurden insbesondere Chancen und Herausforderungen eines Verleihsystems. Das Angebot des Waldfreibades umfasst aktuell neben dem Schwimmen 20 verschiedene Sport- und Bewegungsangebote.

Parkour & Skatepark Kevelaer
Marc Buchholz, Beigeordneter der Wallfahrtsstadt Kevelaer, stellte die Projektidee „Parkour & Skatepark Kevelaer“ (PKS) auf dem Schulzentrum an der Hüls vor. Angestoßen wurde die Idee von Kevelaerer Jugendlichen und der Skatercommunity vor Ort. Die Teilnehmenden lobten den Bottom-up-Ansatz und die zur Projektentwicklung geplante Beteiligung der Jugendlichen.

Sinnespfad
Prävention und die Arbeit mit dem eigenen Körpergewicht standen auch bei der dritten Projektvorstellung von Michelle Bruckmann vom Kreissportbund Kleve (KSB) im Mittelpunkt. Am neuen Sporthaus des KSB soll auf einer Länge von 70 Metern ein Sinnespfad für alle Generationen entstehen. Auch bei diesem Projekt konnte die Ansprechpartnerin wertvolle Anregungen mitnehmen.

Die Teilnehmenden begrüßten in der Feedback-Runde das Format, da es die öffentliche Diskussion mit dem Ziel stärkt, Projekte regional weiterzuentwickeln und Netzwerke zu schaffen.

Projektwerkstatt
Mit dem neuen Format der Projektwerkstatt soll Projektträgern stärker als bisher die Möglichkeit gegeben werden, ihr Projekt der Öffentlichkeit vorzustellen und gemeinsam mit anderen „Regioaktiven“ kreativ und interdisziplinär weiterzuentwickeln. Die Projektwerkstätten dienen der Vorbereitung der Sitzungen des Projektauswahlgremiums.

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Mitgliederversammlung 2018

Linßen übergibt Vereinsvorsitz der „Leistende Landschaft“ an Pichler

Geldern. Die LEADER-Region „Leistende Landschaft“ (Geldern, Kevelaer, Nettetal, Straelen), kurz Lei.La, hat in ihrer Mitgliederversammlung in Geldern einstimmig Dr. Dominik Pichler zum neuen Vorsitzenden gewählt. Als stellvertretende Vorsitzende wurde die Präsidentin der Rheinischen Landfrauen, Margret Voßeler, bestätigt; ebenfalls wiedergewählt wurde Wilfried Bosch als Schatzmeister. Nach seiner mehr als zweijährigen Amtszeit als ehrenamtlicher Vereinsvorsitzender übergab der Straelener Bürgermeister Hans-Josef Linßen den Staffelstab an seinen Kevelaerer Kollegen. „Wir haben den Durchbruch in der Projektumsetzung geschafft und die Region strategisch neu aufgestellt. Die große Kontinuität in der Besetzung des Projektauswahlgremiums spiegelt die gute Atmosphäre und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedskommunen, aber vor allem zwischen öffentlichen Partnern, Wirtschafts- und Sozialpartnern und der Bürgerschaft wider,“ sagte Linßen.

Die Mitgliederversammlung stimmte zudem über eine inhaltliche Erweiterung der Regionalen Entwicklungsstrategie ab, um das Thema der medizinischen Versorgung als regionales Entwicklungsziel in der Strategie zu verankern. „Die Sicherung der Daseinsvorsorge, insbesondere der Gesundheitsversorgung ist vor dem Hintergrund des demografischen Wandels ein wichtiger Ansatzpunkt, wenn es um die Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse geht“, so Pichler. „Wir wollen über LEADER die Möglichkeit schaffen, Ansätze zur Sicherung einer wohnortnahen und qualitativ hochwertig medizinischen Versorgung zu entwickeln.“

Neuerungen wird es auch in der Vereinsstruktur geben, die deutlich schlanker wird. Anstelle der handlungsfeldbezogenen Arbeitsgruppen werden zukünftig im Vorfeld der Sitzungen des Projektauswahlgremiums (PAG) Projektwerkstätten durchgeführt, die allen interessierten Bürgern offenstehen und abwechselnd in allen Kommunen tagen. „Wir wollen den LEADER-Gedanken so breit wie möglich streuen“, so Pichler. „Aus unserer Sicht sind gemeinsame Projektwerkstätten geeignet, sowohl regionale Experten als auch die Bürgerschaft an der Entwicklung und Umsetzung von Projekten zu beteiligen.“

Als regionale Experten wählte die Mitgliederversammlung die bisherigen Sprecher der Arbeitsgruppen Martin Brandts, Monika Hertel, Dr. Andreas Henseler und Friedhelm Lange in das PAG. Mit der Wahl von Gerrit Hermans vom Caritas-Verband Geldern-Kevelaer konnte erstmals auch ein Experte für das Handlungsfeld „Zusammenleben und Soziale Prävention“ gewonnen werden. Als Vertreterinnen der Bürgerschaft wurden Greta van der Beek-Optendrenk, Beate Clasen, Claudia Kurfürst und Dr. Anke Schirocki gewählt. Die Kommunen werden durch Tim van Hees-Clanzett, Hans-Josef Bruns, Roswitha Karallus und Thomas Linßen vertreten. Hans-Josef Linßen, Christian Wagner und Fabiano Pinto werden künftig nicht mehr dem PAG angehören.

Bild: Turnusmäßiger Wechsel im Vorstand der LEADER-Region Leistende Landschaft: Die Mitgliederversammlung wählte den Kevelaerer Bürgermeister Dr. Dominik Pichler (l.) zum neuen Vereinsvorsitzenden und Nachfolger des Straelener Bürgermeisters Hans-Josef Linßen (r.) und bestätigte die Präsidentin der Rheinischen Landfrauen, Margret Voßeler, als stellvertretende Vorsitzende und Wilfried Bosch als Schatzmeister.

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