Autor: Ute Neu

Neues Leben für die Alte Schule Lüllingen

Das Gebäude soll zu einem Informations- und Begegnungszentrum umgebaut werden. Eine Bürgerversammlung ist für den 9. September geplant.

Generationen insbesondere von älteren Einwohnern und Einwohnerinnen von Lüllingen haben hier „für das Leben“ gelernt – nun soll diesen Ort neues Leben erfüllen: Nach der Verlagerung des Standortes der Lüllinger Feuerwehr vom Rochusweg an die Twistedener Straße  will die Dorfgemeinschaft unter Führung des Natur- und Heimatvereins die Alte Schule in ein Informations- und Begegnungszentrum umbauen.

„Unser Nutzungskonzept sieht ein Informationszentrum für „grüne“ Berufe mit Schwerpunkt Gartenbau sowie gleichzeitig einen Treffpunkt für Vereinsaktivitäten der Dorfgemeinschaft vor“, so Ortsbürgermeister Kurt Münster. Gemeinsam mit den Dorfbewohnern werden die einzelnen Themen zur Realisierung des Projektes am 09.09.2019 um 19.30 Uhr in einer Bürgerversammlung im Landgasthof Louven entwickelt. „Wir hoffen, dass dieses Projekt das Dorf bewegt und viele Ihre Ideen einbringen“, so Kurt Münster.

Das Informations- und Begegnungszentrum soll die mehr als 200-jährige geschichtliche Entwicklung des Dorfes und die besondere Prägung Lüllingens als erste Mustersiedlung des Gartenbaus (seit 1929) zeigen. Auch die Leistungsfähigkeit und Vielfältigkeit des modernen Gartenbaus sowie die Entwicklungsperspektiven eines modernen Wirtschaftszweiges werden hier dargestellt. Die „Alte Schule“ soll daher nicht nur als reines Museum fungieren, sondern interaktiv mit den Besuchern in Kontakt kommen.

Angedacht ist eine Multimediashow, die auf der ca. 3,5 m hohen und über 20 m breiten Wand des Kaltraums im bisher als Feuerwehrgerätehaus genutzten Gebäudeteil abläuft. Die interaktive Webseite präsentiert anhand von einzelnen auf einer großen Karte dargestellten gartenbaulich-, geschichtlich- und/oder touristisch interessanten Standorten informative Erzählungen, Bilder, Tonaufnahmen und Videos, die von den Besuchern selbst gesteuert werden können.

Darüber hinaus soll in Schaukästen und Vitrinen die besondere örtliche Geschichte des Gartenbaus bis hin zu modernen Produktionsbetrieben des Agrobusiness dargestellt werden.

Zielgruppen für das Informationszentrum sind Unternehmen, Fachpublikum, Schulklassen wie auch Touristen. Das Zentrum setzt Anreize für Auszubildende und Facharbeitskräfte, um so für zukünftige Arbeitsplätze zu werben.

Damit die Alte Lüllinger Schule die neuen Nutzungen aufnehmen kann, ist eine Teilsanierung und Umbau innerhalb des Gebäudes erforderlich. Pläne hierzu liegen bereits vor. Dabei soll der denkmalgeschützte Charakter des Gebäudes erhalten und die Zugänglichkeit barrierefrei gestaltet werden. Einbezogen ist auch der Vorplatzbereich, der Aufenthaltsqualität bekommen soll.

Nachdem der Antrag der Dorfgemeinschaft Lüllingen beim Rat der Stadt Geldern auf Überlassung des Gebäudes zur Nutzung positiv beschieden wurde, sollen jetzt Fördermittel aus der LEADER-Region für den geplanten Umbau eingeholt werden. Das Projektauswahlgremium der LEADER-Region „Leistende Landschaft“ hat am 22.05.2019 für das Vorhaben entsprechende Fördermittel reserviert. Der konkrete Förderantrag, der bei der Bezirksregierung eingereicht werden muss, wird zurzeit erarbeitet.

Neben der Finanzierung mit Fördermitteln bleibt für die Lüllinger Dorfgemeinschaft ein nicht unwesentlicher Anteil an Eigenleistung, welche durch Muskelhypothek und Sponsorengelder aufgebracht werden muss. Eine ganze Anzahl mit dem Gartenbau verbundene Unternehmen und Einrichtungen haben bereits ihr Interesse zur Mitwirkung bekundet.

„Das Geld ist gut angelegt“, weiß der Ortsbürgermeister Kurt Münster. „Auf diese Weise wird der Ort insgesamt gestärkt!“

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Erfolgreiches Projekt Umweltbildung wird ausgebaut

Die barrierefreien Umweltbildungs- und Naturerlebnisangebote, die Sabine Kotzan für die weitläufige Anlage von St. Bernardin in Kapellen entwickelt hat, wurden und werden von allen Altersgruppen sehr gut angenommen. So gut, dass jetzt für die neuen Angebote die Arbeitskapazität aufgestockt werden musste. Die Themen sind vielfältig, Natur im Jahresverlauf, Wildbienen, Wildkräuterkochkurse, alte Gemüsesorten neu entdecken.

Die Termine für das 2. Halbjahr 2019 sind hier zu finden. Am 07. September wird zum Beispiel nach einer Führung durch den Schaubauerngarten mit alten Gemüsesorten wie Pastinaken und Mangold gekocht. Der Erlebnistag „Naturforscher“ in den Herbstferien richtet sich an Kinder von 6-12 Jahren.

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Austausch der LEADER- und VITAL-Regionen NRW

Bereits zum 8. Mal trafen sich 38 Regionalmanager/-innen aus 28 LEADER- und VITAL-Regionen in Legden, Münsterland, um gemeinsam über aktuelle Trends und Entwicklungen in der LEADER- und VITAL-Förderung zu diskutieren. In der zweitägigen Klausur wurden neben allgemeinen Fragen folgende Schwerpunkte erörtert: Mittelabfluss in den Regionen, Neue Fördermöglichkeiten, z.B. Regionalbudget und Strukturentwicklung ländl. Raum, sowie die neue LEADER-Phase 2021-2027. Die Teilnehmer tauschten auch rege Ihre Erfahrungen und Ideen aus der Projektarbeit aus.

Die Landesarbeitsgemeinschaft NRW ist ein Netzwerk, in dem sich die Regionalmanagements der LEADER-Regionen in NRW austauschen, gegenseitig auf den neuesten Stand bringen, sich beraten, Kooperationsprojekte umsetzen oder sich gemeinsam präsentieren.

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Barbara Hendricks informiert sich über LEADER

Geldern. Interessiert an der Entwicklung und am Projektfortschritt der LEADER-Region „Leistende Landschaft“ (Geldern, Kevelaer, Nettetal, Straelen), hat die SPD-Bundestagsabgeordnete für den Kreise Kleve, Dr. Barbara Hendricks, den Verein in seiner Gelderner Geschäftsstelle besucht. „Mir ist es ein Anliegen, einen Einblick in die Arbeit der Lokalen Aktionsgruppe zu erhalten, um LEADER besser fassen zu können“, so Hendricks.
Der Vorsitzende und Bürgermeister der Wallfahrtsstadt Kevelaer, Dr. Dominik Pichler, berichtete über den aktuellen Projektstand und das Auswahlverfahren auf der Grundlage der Regionalen Entwicklungsstrategie. Dabei hob er die zentrale Funktion des Projektauswahlgremiums im LEADER-Prozess hervor: „Mit einer Stimmenmehrheit bei den nicht öffentlichen Wirtschafts- und Sozialpartnern sowie Akteuren der Zivilgesellschaft stellt das 16-köpfige Auswahlgremium sicher, dass die Entscheidung über Projekte in der Region bleibt.“ Rund 43 Prozent des Projektbudgets von 2,1 Millionen Euro seien zur Halbzeit der Förderperiode in 11 Projekten gebunden.
Die “Leistende Landschaft“ steht in erster Linie für eine starke Landwirtschafts- und Gartenbauregion und Themen an den Schnittstellen Tourismus, Kultur und Umwelt. Die Regionalmanagerinnen Simone Schönell und Ute Neu gaben dazu einen Überblick über die Projekte. Pichler verwies mit dem Blick auf die Hausärzte- und Fachärzteentwicklung in der Region auf das Zukunftsthema der regionalen medizinischen Versorgung, das ebenfalls Gegenstand der Entwicklungsstrategie ist. „Zur Sicherstellung der medizinischen Versorgung vor Ort, wollen wir verstärkt Gespräche mit Entscheidungsträgern aufnehmen,“ sagte Pichler.
Wilfried Bosch mahnte als Schatzmeister des Vereins vor allem den Abbau bürokratischer Hindernisse an. „Wenn wir die Bürgerschaft und Vereine motivieren wollen, sich für die Region zu engagieren, brauchen wir einfache Förderprogramme.“
Die SPD-Bundestagsabgeordnete wünschte sich, weiterhin mit der Region über den Fortschritt der Projektentwicklung in Kontakt zu bleiben. „Der Überblick über die Projekte zeigt, dass die Bürgerinnen und Bürger viele kreative und gleichzeitig gut umsetzbare Ideen haben, die die Region bereichern. Durch LEADER bekommen sie die Chance, Realität zu werden.“

Foto: Die Kreis-Klever SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Barbara Hendricks (2. v. l.) informierte sich im Gespräch mit den Vorstandsmitgliedern Dr. Dominik Pichler (l.) und Wilfried Bosch (r.) und Geschäftsführerin Simone Schönell über den Projektfortschritt in der LEADER-Region „Leistende Landschaft“.

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Projektwerkstätten unterstützen Projektentwicklung

Ideen und Anregungen willkommen! Mehr als zwei Stunden haben Projektträger und LEADER-Interessierte bei der ersten Projektwerkstatt im Waldfreibad Walbeck engagiert und motiviert über neue LEADER-Projekte diskutiert. Schwerpunktthema waren innovative Bewegungsprojekte aus dem Handlungsfeld „Tourismus und Freizeit“. Neben Friedhelm Lange stand mit Sebastian Schneider vom Institut für Sportmanagement und Sportmedizin der Hochschule Koblenz ein ausgewiesener Experte für innovative Bewegungskonzepte und -strategien als Diskutant zur Verfügung.

ENNIE – Entdeckung Niederrhein.
Benedikt May und Friedhelm Lange vom Bäderverein Waldfreibad Geldern präsentierten ihre Idee „ENNIE – Entdeckung Niederrhein. Erspüren – Entdecken – Erfahren“. Die Philosophie hinter dem Bewegungskonzept ist die Vernetzung verschiedener Freizeiteinrichtungen in der Region durch mobile Angebote unter Einbeziehung der kulturräumlichen Besonderheiten. May verwies auf den Trend, unabhängig von Ort und Zeit aktiv sein zu wollen. „Der Nutzer gibt vor, was attraktiv ist“, so May. Neben einem stationären, frei zugänglichen Erholungspunkt „Grüne Pause“ am Waldfreibad mit verschiedenen generationenübergreifenden Angeboten (z.B. Sitzgelegenheiten, Barfußpfad, Schwebebalken, Boule Bahn etc.) sollen eine Fahrrad-Servicestation, ein Geocache-Angebot sowie ausleihbare Übernachtungsangebote mit LEADER realisiert werden. Auch Bewegungs-Rucksäcke sollen in der Region zum Einsatz gebracht werden. Diskutiert wurden insbesondere Chancen und Herausforderungen eines Verleihsystems. Das Angebot des Waldfreibades umfasst aktuell neben dem Schwimmen 20 verschiedene Sport- und Bewegungsangebote.

Parkour & Skatepark Kevelaer
Marc Buchholz, Beigeordneter der Wallfahrtsstadt Kevelaer, stellte die Projektidee „Parkour & Skatepark Kevelaer“ (PKS) auf dem Schulzentrum an der Hüls vor. Angestoßen wurde die Idee von Kevelaerer Jugendlichen und der Skatercommunity vor Ort. Die Teilnehmenden lobten den Bottom-up-Ansatz und die zur Projektentwicklung geplante Beteiligung der Jugendlichen.

Sinnespfad
Prävention und die Arbeit mit dem eigenen Körpergewicht standen auch bei der dritten Projektvorstellung von Michelle Bruckmann vom Kreissportbund Kleve (KSB) im Mittelpunkt. Am neuen Sporthaus des KSB soll auf einer Länge von 70 Metern ein Sinnespfad für alle Generationen entstehen. Auch bei diesem Projekt konnte die Ansprechpartnerin wertvolle Anregungen mitnehmen.

Die Teilnehmenden begrüßten in der Feedback-Runde das Format, da es die öffentliche Diskussion mit dem Ziel stärkt, Projekte regional weiterzuentwickeln und Netzwerke zu schaffen.

Projektwerkstatt
Mit dem neuen Format der Projektwerkstatt soll Projektträgern stärker als bisher die Möglichkeit gegeben werden, ihr Projekt der Öffentlichkeit vorzustellen und gemeinsam mit anderen „Regioaktiven“ kreativ und interdisziplinär weiterzuentwickeln. Die Projektwerkstätten dienen der Vorbereitung der Sitzungen des Projektauswahlgremiums.

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Mitgliederversammlung 2018

Linßen übergibt Vereinsvorsitz der „Leistende Landschaft“ an Pichler

Geldern. Die LEADER-Region „Leistende Landschaft“ (Geldern, Kevelaer, Nettetal, Straelen), kurz Lei.La, hat in ihrer Mitgliederversammlung in Geldern einstimmig Dr. Dominik Pichler zum neuen Vorsitzenden gewählt. Als stellvertretende Vorsitzende wurde die Präsidentin der Rheinischen Landfrauen, Margret Voßeler, bestätigt; ebenfalls wiedergewählt wurde Wilfried Bosch als Schatzmeister. Nach seiner mehr als zweijährigen Amtszeit als ehrenamtlicher Vereinsvorsitzender übergab der Straelener Bürgermeister Hans-Josef Linßen den Staffelstab an seinen Kevelaerer Kollegen. „Wir haben den Durchbruch in der Projektumsetzung geschafft und die Region strategisch neu aufgestellt. Die große Kontinuität in der Besetzung des Projektauswahlgremiums spiegelt die gute Atmosphäre und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedskommunen, aber vor allem zwischen öffentlichen Partnern, Wirtschafts- und Sozialpartnern und der Bürgerschaft wider,“ sagte Linßen.

Die Mitgliederversammlung stimmte zudem über eine inhaltliche Erweiterung der Regionalen Entwicklungsstrategie ab, um das Thema der medizinischen Versorgung als regionales Entwicklungsziel in der Strategie zu verankern. „Die Sicherung der Daseinsvorsorge, insbesondere der Gesundheitsversorgung ist vor dem Hintergrund des demografischen Wandels ein wichtiger Ansatzpunkt, wenn es um die Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse geht“, so Pichler. „Wir wollen über LEADER die Möglichkeit schaffen, Ansätze zur Sicherung einer wohnortnahen und qualitativ hochwertig medizinischen Versorgung zu entwickeln.“

Neuerungen wird es auch in der Vereinsstruktur geben, die deutlich schlanker wird. Anstelle der handlungsfeldbezogenen Arbeitsgruppen werden zukünftig im Vorfeld der Sitzungen des Projektauswahlgremiums (PAG) Projektwerkstätten durchgeführt, die allen interessierten Bürgern offenstehen und abwechselnd in allen Kommunen tagen. „Wir wollen den LEADER-Gedanken so breit wie möglich streuen“, so Pichler. „Aus unserer Sicht sind gemeinsame Projektwerkstätten geeignet, sowohl regionale Experten als auch die Bürgerschaft an der Entwicklung und Umsetzung von Projekten zu beteiligen.“

Als regionale Experten wählte die Mitgliederversammlung die bisherigen Sprecher der Arbeitsgruppen Martin Brandts, Monika Hertel, Dr. Andreas Henseler und Friedhelm Lange in das PAG. Mit der Wahl von Gerrit Hermans vom Caritas-Verband Geldern-Kevelaer konnte erstmals auch ein Experte für das Handlungsfeld „Zusammenleben und Soziale Prävention“ gewonnen werden. Als Vertreterinnen der Bürgerschaft wurden Greta van der Beek-Optendrenk, Beate Clasen, Claudia Kurfürst und Dr. Anke Schirocki gewählt. Die Kommunen werden durch Tim van Hees-Clanzett, Hans-Josef Bruns, Roswitha Karallus und Thomas Linßen vertreten. Hans-Josef Linßen, Christian Wagner und Fabiano Pinto werden künftig nicht mehr dem PAG angehören.

Bild: Turnusmäßiger Wechsel im Vorstand der LEADER-Region Leistende Landschaft: Die Mitgliederversammlung wählte den Kevelaerer Bürgermeister Dr. Dominik Pichler (l.) zum neuen Vereinsvorsitzenden und Nachfolger des Straelener Bürgermeisters Hans-Josef Linßen (r.) und bestätigte die Präsidentin der Rheinischen Landfrauen, Margret Voßeler, als stellvertretende Vorsitzende und Wilfried Bosch als Schatzmeister.

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Ankündigung Green City Tour

Green City Tour Straelen – 100 Jahre Versuchsanstalt Gartenbau

Am Sonntag, 16. September, dreht sich alles um den Gartenbau – die Versuchsanstalt für Gartenbau feiert 100. Geburtstag.

Die erste Green City Tour in Straelen startet anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Versuchszentrums Gartenbau in Straelen.  Veranstalter ist das Stadtmarketing Straelen unter der Schirmherrschaft des Bürgermeisters Hans-Josef Linßen.

Eine 25 Kilometer lange Fahrradroute und eine Autoroute leiten die Besucher zu sieben Gartenbaubetrieben in der Blumen- und Gemüsestadt. Jede Station kann natürlich auch eigenständig zwischen 10.00 und 17.00 Uhr besucht werden. Die Teilnahme ist selbstverständlich kostenlos.

Die Green City Tour bietet hier die Möglichkeit sich vor Ort über die Betriebe zu informieren und die wunderschöne Region rund um Straelen mit dem Rad oder Auto zu erkunden. Die Betriebe öffnen ihre Türen und zeigen Besuchern die Zucht sowie den Anbau von Blumen und Gemüse. Außerdem plant jeder Betrieb eine Vielzahl an Attraktionen für Kinder und Erwachsene, unter anderem wird es eine Hüpfburg geben, Vorführung der Maschinen und Touren durch die Betriebe. Natürlich wird auch kulinarisch einiges geboten.

Die ausgeschilderte Fahrradroute führt überwiegend über verkehrsarme Wirtschaftswege und ist für alle Fahrradtypen geeignet. Die offizielle Eröffnung findet am Sonntag, 16. September um 10.00 Uhr in der Versuchsanstalt Gartenbau auf der Hans-Tenhaeff-Straße statt.

Neben dem Versuchszentrum Gartenbau, öffnen sechs weitere Betriebe ihre Pforten. Wans Roses (Woltersberg 6) wird über die Ernte und Verpackung von Rosen informieren. Bei Gerbera van Megen (Arcener Straße 11) kann ein Blick in die Aufbereitung der Gerberas mit der Bündelmaschine geworfen werden. Bei Futura Flower (Holter Feld 2) gibt es einen umfangreichen Einblick in die Züchtung und Vermehrung der Heidepflanzen. Bei Bosch-Plants (Dorfstraße 29) stehen Christrosen, Gartennelken und Weihnachtssterne im Mittelpunkt. Paul, Marcel und Jolanda van den Broek (Hochheid 4) informieren rund um die Tomate. Bei BT Gemüse (Hommespad 7) können die Besucher auf dem Feld neben Bonduelle in Hetzert einen Blick in die Kohlrabi-Ernte werfen und sich an der Salatbar stärken.

„Mit der Green-City-Tour wollen wir das wirtschaftliche Standbein unserer Stadt, den Gartenbau präsentieren und nachhaltig Betriebe und Besucher näher zusammenbringen“, so Wirtschaftsförderer Uwe Bons. „Wir möchten zeigen, dass unsere Betriebe modern aufgestellt sind und gute Arbeitsplatzchancen bieten.“

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter www.green-city-tour.de sowie in den Sozialen Medien, bei Facebook und Instagram, unter dem Namen „Green City Tour“. Hier gibt es auch den Routenflyer mit allen Infos zum Downloaden.

Weitere Informationen gibt es bei Stadtmarketing und Wirtschaftsförderung Straelen, Telefon: 02834/ 702-210, E-Mail: wfg@straelen.de .

 

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Für St. Bernardin Projektstelle in der Umweltbildung besetzt

Sabine Kotzan ist seit Anfang März zuständig für die Umsetzung des mit LEADER-Mitteln und Mitteln der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW geförderten Kooperationsprojekts „Umweltbildung für alle – Inklusion inklusive!“ beim NABU Kreisverband Kleve. Die studierte Landschaftsökologin hat viel Erfahrung in der Umweltbildung, u.a. hat sie für den NABU Münster bereits ein Gartenprojekt geleitet. Zu ihren Aufgaben gehören die Konzeption und Durchführung von Veranstaltungsformaten, die Vernetzung mit anderen Akteuren in der Region und die Weiterentwicklung des „Schaubauerngartens für „vergessene Gemüsesorten“ an der Wohnanlage St. Bernardin (Sonsbeck-Hamb/Ortsrand Geldern-Kapellen).

Als ausgebildete Gartentherapeutin sieht sie in der Parkanalage von St. Bernardin ein großes Potenzial für die Planung und Durchführung von Veranstaltungen für Menschen mit und ohne Behinderungen. Dazu gehört auch die Beratung externer Träger einschließlich der gemeinsamen Umsetzung von inklusiven Konzepten. Eine Besonderheit des Projektes ist, dass die beiden NABU-Kreisgruppen Kleve und Wesel in enger Zusammenarbeit die Umweltbildung in den benachbarten LEADER-Regionen vorantreiben wollen. Im Rahmen des Projektes sollen inklusive Umweltbildungs- und Naturerlebnisangebote zu unterschiedlichen Themen und für verschiedene Zielgruppen in der Parkanlage der CWWN-Wohnanlage St. Bernardin in Sonsbeck-Hamb und in weiteren Park- und Gartenanlagen entwickelt und durchgeführt werden.

Frau Kotzan pendelt derzeit noch von Münster nach Geldern-Kapellen. Dort ist sie im Büro des NABU Kreisverbands Kleve am Kapellener Markt erreichbar. Seit wenigen Tagen ist sie donnerstags nachmittags regelmäßig im ca. 1 km entfernten Garten von St. Bernardin anzutreffen, den sie – unterstützt durch eine ehrenamtliche Gartenhelfergruppe und die Gärtner der CWWN-Wohnanlage – weiterentwickelt. Gerade sind verschiedene Sorten besonderer Saatkartoffeln eingetroffen, die nun vorkeimen, um Ende April in den Boden zu kommen. Die Aufräumarbeiten in den Beeten und die Planungen zum diesjährigen Schwerpunkt „naturnaher Garten“ sind in vollem Gange.

Wir begrüßen Frau Kotzan in der „LEADER-Familie“ am Niederrhein, wünschen ihr viel Erfolg und Freude bei ihrer Tätigkeit!

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Arbeitsgruppe Tourismus tagte: Region braucht mehr Emotionen

Interessierte Mitglieder der Arbeitsgruppe „Tourismus und Freizeit“ unter Leitung von Friedhelm Lange und kommunale Touristikerinnen haben sich im Restaurant De Wittsee getroffen. Auf dem Gelände am De Wittsee findet am letzten Augustwochenende 2018 die LEADER-geförderte Veranstaltung der Stadt Nettetal „Genuss am See“ statt: Ein neues Familienevent mit starkem Regional- und Landschaftsbezug. Unter dem Motto „Mit allen Sinnen genießen“ wird ein breit gefächertes Programm aus Kulinarik, Kunst und Information für Jung und Alt dargeboten.

Nina Jörgens, Innovationsreferentin von Niederrhein Tourismus, führte mit einem Inputvortrag über Trends im Tourismus am Niederrhein qualifiziert in den Abend ein. Bedeutend sei es, mit touristischen Angeboten mehr Lust auf Emotionen zu machen. Dazu startet Niederrhein Tourismus ab April 2018 mit einem Markenbildungsprozess. Jörgens stellte weitere Projekte und Formate wie Heimat- und Innovationswerkstätten vor, die die regionale Tourismus-Dachorganisation in Zusammenarbeit mit Städten und Gemeinden, touristischen Leistungsanbietern und weiteren Partnern in den Kreisen Kleve, Viersen, Wesel und Heinsberg durchführt.

Neben der Möglichkeit der Unterstützung von LEADER-Projekten im Marketingbereich sollen Interessierte aus der Region künftig stärker über Angebote von Niederrhein Tourismus informiert werden.

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Gemeinsam für mehr Lebensqualität im ländlichen Raum

LEADER und VITAL in den Kreisen Kleve und Viersen unterzeichnen Kooperationsvereinbarung

„Nahversorgung, Ehrenamt und eine hohe Lebensqualität in einer vielfältigen Kulturlandschaft, das sind starke Argumente für eine Zusammenarbeit“, sagte der Vorsitzende der Region „Leistende Landschaft“ (Geldern, Kevelaer, Nettetal, Straelen), Hans-Josef Linßen, bei seiner Begrüßung anlässlich der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung LEADER-VITAL. Fünf Bürgermeister, die stellvertretende LEADER-Vorsitzende Margret Voßeler und Dr. Ansgar Reichmann, Leiter der Biologischen Station Krickenbecker Seen e.V. und Mitglied im Projektauswahlgremium von VITAL sowie die beiden Regionalmanagements nahmen an dem Termin im Infozentrum der Biostation in Nettetal teil.

Für die VITAL-Region (Brüggen, Niederkrüchten, Schwalmtal) bekräftigte der Schwalmtaler Bürgermeister, Michael Pesch, durch die Kooperation das bestehende Näheverhältnis der lokalen Akteure durch thematische Projektarbeit weiter stärken zu wollen. „Problemfelder machen nicht an kommunalen Grenzen halt“, so Pesch. Christian Wagner, Bürgermeister der Stadt Nettetal erläuterte, welchen Mehrwert die Kooperation bietet. Nettetal sei das „Scharnier“. Aber es gehe um mehr als die gebietsübergreifende, geographische Verknüpfung. „Wir sind ein starkes Bündnis mit Ausstrahlungswirkung!“ Dazu gehöre die Möglichkeit einer abgestimmten Projektentwicklung in einer gemeinsamen Struktur. Themen seien etwa die Versorgung und insbesondere die medizinische Versorgung oder Umweltthemen. Es gehe aber auch um den Erfahrungsaustausch über gute Praxisbeispiele und ihre Übernahme in LEADER/VITAL. Beispielhaft nannte Wagner das LEADER-Projekt „Steigerung der Biodiversität auf landwirtschaftlichen Flächen“ oder das Projekt „BaseL“. Das an der Städtischen Gesamtschule Nettetal entwickelte Bildungsforum für die Berufswahl, das über Patenschaften Schüler und Wirtschaft in Kontakt bringt, soll in Brüggen über VITAL gefördert werden.

Foto: LEADER-Vorsitzender Hans-Josef Linßen (vorne links), Schwalmtals Bürgermeister Michael Pesch (vorne rechts) mit den Bürgermeisterkollegen Dr. Dominik Pichler (Kevelaer, hinten links), Sven Kaiser (Geldern, 2.v.l.), Christian Wagner (Nettetal, r.), Dr. Ansgar Reichmann vom Projektauswahlgremium der VITAL-Region (Mitte) und Margret Voßeler, stellvertretende LEADER-Vorsitzende, bei der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung in Nettetal.

Foto: Stadt Nettetal

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