Aus dem „regionalFORUM.NRW“ wird die „Arbeitsgemeinschaft der LEADER-Regionen in Nordrhein-Westfalen“

 

Wenn 28 Regionen aus ganz NRW zusammenkommen, dann bewegt sich was im und für den ländlichen Raum. Auch die Regionalmanagerinnen der drei niederrheinischen LEADER-Regionen „Leistende Landschaft“, „Lippe-Issel-Niederrhein“ und „Niederrhein: natürlich lebendig!“ nahmen am Frühjahrstreffen 2017 des „regionalFORUM.NRW“ am 9. Mai in Schwerte teil.

 

Ein Schwerpunkt war die Neustrukturierung der bislang nur informellen Interessenvertretung der Regionalmanagements aller LEADER-Regionen in NRW durch das Forum. Unterstützt durch zahlreiche Vorsitzende und Vorstandsmitglieder der Lokalen Aktionsgruppen (LAG), vereinbarten die Teilnehmenden die Neugründung einer „Arbeitsgemeinschaft der LEADER-Regionen in Nordrhein-Westfalen“, kurz AG. Ziel der AG ist es, Bedingungen zu schaffen, damit das LEADER-Programm in NRW erfolgreich umgesetzt werden kann. Eine kommissarische Sprechergruppe wird die neue Organisationsform vorbereiten, die im Herbst auch formell auf den Weg gebracht werden soll. Dem neuen Sprechergremium sollen dann jeweils fünf Vertreterinnen und Vertreter aus den Regionalmanagements sowie den Vorständen der LAGs nach Regierungsbezirken angehören.

 

 

Alexander Sobotta, Leiter der Projektgruppe „Agentur Ländlicher Raum NRW“, stellte die neue LEADER-Vernetzungsstelle im Umweltministerium vor. Die Teilnehmenden nutzten die Gelegenheit, ihre Erwartungen an die Landesagentur zu formulieren. Dazu gehören neben Qualifizierungsmaßnahmen insbesondere die Erstellung eines landesweiten Leitfadens für LEADER-Regionen in NRW.

 

Am Nachmittag tauschten sich die Regionalmanager über den Entwicklungsstand in den Regionen aus und diskutierten aktuelle Fragen aus der Praxis. Bereits im Vorfeld des Treffens bündelte die kommissarische Sprechergruppe, der Dr. Frank Bröckling und Alexander Jaegers angehören, die Themen. Deutlich wurde, dass LEADER in NRW ein Programm der unterschiedlichen Geschwindigkeiten ist. Während in einigen Regionen bereits eine Vielzahl erfolgreicher Projekte auf den Weg gebracht werden konnte, geht es in anderen Regionen in erster Linie immer noch um die Rahmenbedingungen zur Umsetzung des EU-Programms.    

 

Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums: Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete unter Beteiligung des Landes Nordrhein-Westfalen.