Orte, Räume und Plätze als Kristallisationspunkte dörflichen Lebens beleben

Straelen. Wie kann die Zivilgesellschaft aktiv an der Belebung von öffentlichen Räumen im Quartier teilhaben? Mit dieser Leitfrage setzten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der „Quartiersakademie NRW“ am 8. Juni 2017 im Straelener Rathaus auseinander. Neben kommunalen Planern, wie Straelens Baudezernent Harald Purath, dem Technischen Beigeordneten der Stadt Kleve, Jürgen Rauer und seiner Mitarbeiterin Daniela Rennecke, beteiligten sich die Regionalmanagerinnen Simone Schönell und Ute Neu als Referentinnen an der Fachveranstaltung. Veranstalter war die Landesentwicklungsgesellschaft NRW.URBAN.

 

Dass die LEADER-Region „Leistende Landschaft“ den „Bottom-up-Ansatz“ durch Bürgerbeteiligung in allen Prozessphasen lebt, wurde schon daran deutlich, dass Matthias David als Bürger und Vereinsmitglied selbstverständlich in den Vortrag einbezogen wurde. Denn das Regionalmanagement ist überzeugt: Niemand kann die Wirkweise von LEADER auf die Gestaltung des öffentlichen Raums besser beurteilen als ehrenamtlich engagierte Bürger selbst! Lebendig und teilweise kritisch berichtete der Geschäftsführer des Vereins „Natur und Kultur im Achterhoek e.V“ über seine Erfahrungen mit dem LEADER-Prozess und auch über die vielfältigen Aktivitäten der Bauernschaft.

 

„Orte, Räume und Plätze sind Kristallisationspunkte für das dörfliche Leben“, betonte das Regionalmanagement. „Die Gestaltung dieser Begegnungsmöglichkeiten hat Einfluss auf die Qualität des Zusammenlebens und damit auf die Zufriedenheit der Einwohnerinnen und Einwohner mit den Lebensverhältnissen im Dorf.“ Für die LEADER-Region gehört es zu ihren Zielen, Dorfentwicklungsmaßnahmen auch durch LEADER zu fördern.


Eine Dokumentation der Veranstaltung finden Sie hier.

Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums: Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete unter Beteiligung des Landes Nordrhein-Westfalen.