Tag: 15. September 2020

SPATENSTICH IM WALDFREIBAD

WALD-LODGES BIETEN PLATZ FÜR 32 ÜBERNACHTUNGSGÄSTE

Mit dem symbolischen ersten Spatenstich gab es am Mittwoch das Startsignal für den Bau der Wald-Lodges auf dem Gelände des Waldfreibad Walbeck. Insgesamt vier Übernachtungshäuser, ein Versorgerhaus und ein Sanitärkomplex finden ihren Platz inmitten der Natur des Grenzwaldes am Freibad. Die Unterkünfte und das Gelände sollen ab 2021 für Schulfahrten, Jugendgruppen und den touristischen Kurztrip geöffnet werden. Bereits im Jahr 2017 hatte der Bäderverein in einem Workshop mit dem Deutschen Jugendherbergsverband Konzepte für Jugendgruppenreisen und touristische Angebote in direkter Verbindung zum Sport- und Freizeitangebot des Waldfreibades erarbeitet. In den Schlafhäusern, die mit dem Mobilheimbauer Lacet aus Herongen konzipiert wurden, finden bis zu acht Personen Platz.  „Wir wollen Kindern, Familien und Gruppen die Möglichkeit geben zu entschleunigen und eine gemeinschaftliche Zeit in der wunderschönen Natur auf unserem Gelände zu verbringen. Im zunehmend digitalisierten Alltag sollen vor Allem Kinder wieder gemeinsame Zeit in der Natur, am abendlichen Lagefeuer und im Rahmen von Sport- und Freizeitaktivitäten erleben“, erklärt Benedikt May, hauptamtlicher Geschäftsführer des Bädervereins. Bis zur Realisierung des neuen Angebots im Waldfreibad bedurfte es enormen ehrenamtlichen Einsatz. Auch allen Beteiligten, aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft,  die das Projekt seit  der ersten Idee zu den Wald-Lodges begleitet haben, gilt ein Dank auszusprechen, betonte Friedhelm Lange, 1. Vorsitzender des Bädervereins. Neben dem Übernachtungsangebot im Freibad soll im Rahmen des Projektes zusätzlich die Vernetzung und Wertschöpfung weiterer touristischer Anbieter im Gelderland vorangebracht werden.

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Biodiversitätsberatung ist sehr gefragt

Bei einem gemeinsamen Treffen der Arbeitsgruppe am 07.09.2020 berichtete der Biodiversitätsberater Peter Gräßler über die Entwicklung des Projektes im 2. Jahr. Trotz Corona konnten 37 neue Betriebe in der Lei.La-Region zu Maßnahmen der Artenvielfalt beraten werden. So nahmen insgesamt über 50 Betriebe in den ersten zwei Jahren der Projektlaufzeit die Biodiversitätsberatung in Anspruch. Insgesamt wurden auf ca. 104 ha landwirtschaftlicher Flächen Maßnnahmen zur Verbesserung der Biodiversität umgesetzt. Besonders positiv dabei sei, dass über die Hälfte (65,7 %) aller Maßnahmen Vertragsnaturschutzmaßnahmen seien. Insgesamt habe sich auch die Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen Landwirten und Naturschützern verbessert.


Bei einer Feldbegehung konnten einige der umgesetzten Maßnahmen beobachtet werden.
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